Neue Fachmesse geplant 15.01.2021, 10:20 Uhr

Luftqualität: Indoor-Air informiert über neue Produkte

Überraschende Meldung aus Frankfurt: Die Messegesellschaft der Main-Metropole plant für Juni diesen Jahres die Premiere einer neuen Präsenzmesse: Im Rahmen der Indoor-Air sollen Lösungen zur Sicherstellung der Luftqualität und zur Minimierung des Infektionsrisikos in Räumen und Gebäuden vorgestellt werden.

Foto: Frankfurt am Main/ Messe Frankfurt GmbH

Foto: Frankfurt am Main/ Messe Frankfurt GmbH

Im Dezember vergangenen Jahres saßen sie einmütig nebeneinander: Gemeinsam mit dem Brand Manager der Messe Frankfurt präsentierten Verbandsvertreter aus den Bereichen Heiz-, Raumluft- und Sanitärtechnik das digitale Konzept für die vom 22. bis 26. März erstmals virtuell geplante Weltleitmesse ISH. Die stark international geprägte Leistungsschau für die Bereiche Wasser, Wärme und Klima erschien vor dem Hintergrund der weltweiten Pandemielage als Präsenzmesse nicht durchführbar. Zahlreiche Unternehmen hatten bereits im Vorfeld verlauten lassen, dass sie 2021 nicht wie sonst üblich in Frankfurt ausstellen werden, darunter auch zahlreiche Branchenführer. Einen Monat später die überraschende Nachricht: Die Messe Frankfurt geht 2021 mit einer neuen Veranstaltung für die deutsche Klima- und Lüftungsindustrie an den Start. Indoor-Air, die Fachmesse für Lüftung und Luftqualität, finde auf Wunsch der Branche als Präsenzmesse vom 8. bis 10. Juni 2021 statt.

Separat von ISH: Einmal und nie wieder

„Als Messeveranstalter ist es unsere Aufgabe, Plattformen für Märkte und ihre Bedürfnisse zu schaffen. Mit der Indoor-Air reagieren wir kurzfristig auf den ausdrücklichen Wunsch der deutschen Klima- und Lüftungsindustrie nach einer Präsenzveranstaltung. Die Branche möchte zeigen, was sie gegenwärtig und speziell in einer solchen Pandemiesituation zur Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens beitragen kann“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt GmbH. Die dafür relevanten Produkte und technischen Lösungen müsse man sehen, hören und fühlen. Und das funktioniere in der Gesamtheit nach wir vor und wenn irgendwie möglich am besten haptisch und im persönlichen Austausch. Deshalb habe man sich dazu entschlossen eine einmalige Veranstaltung für Aussteller und Fachbesucher aus dem deutschsprachigen Raum auszurichten. Traditionell sei die Lüftungsbranche Teil der ISH und werde dorthin, wenn die ISH wieder wie gewohnt physisch stattfindet, auch turnusgemäß zurückkehren.

Technische Lösungen für Schulen, Krankenhäuser und Gastronomie

Das Produktspektrum der Indoor-Air wird Technik und technische Lösungen aus den Bereichen Klimatechnik, Lüftungstechnik, Raumlufttechnische Geräte und Anlagen sowie mobile Luftreiniger beinhalten. „Zur Sicherstellung einer hohen Luftqualität und zur Minimierung des Infektionsrisikos in Räumen und Gebäuden bietet die Klima- und Lüftungstechnik ein breites Lösungsportfolio. Darüber wollen und müssen wir Gebäude- und Anlagenbetreiber sowie Planer und Investoren informieren“, berichtet Professor Dr.-Ing. Christoph Kaup, Vorsitzender des Fachverbandes Gebäude-Klima e. V. (FGK). Ebenso Teil der Zielgruppe seien Ingenieure, Architekten, Innenarchitekten, Industriedesigner sowie Vertreter der Bauwirtschaft. In der aktuellen Pandemielage richtet sich die Veranstaltung aber auch insbesondere an Vertreter öffentlicher Behörden und Institutionen wie beispielsweise Gesundheitsämter, Schulämter und Schulen sowie Entscheider aus Krankenhäusern. Zu sehen sein werden auch technische Innovationen, die für gewerbliche Betriebe mit Kundenkontakt, wie beispielsweise die Gastronomie, Hotellerie oder den Einzelhandel von unmittelbarem Interesse sind.

Fachliche Tiefe, überschaubarer Rahmen

Die Indoor-Air findet in der Halle 12.0 auf dem Frankfurter Messegelände statt. Sie wurde erst 2018 fertiggestellt und bietet auf zwei Ebenen insgesamt 33.600 Quadratmeter Platz. Davon wird die kurzfristig geplante Fachmesse allerdings nur einen Bruchteil belegen: Rund 5.000 Quadratmeter Fläche sind derzeit für etwa 100 Aussteller vorgesehen. Auch bei der Anzahl der Besucher gibt man sich bescheiden: 5.000 sind eingeplant. Begleitet wird die deutschsprachige Messe von einem fachlichen Rahmenprogramm, das der Fachverband Gebäude-Klima e. V. inhaltlich gestaltet.

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Von Marc Daniel Schmelzer

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