Windenergie 24.01.2020, 10:49 Uhr

Neue Windturbinen-Generation

Siemens Gamesa bringt mit der SG 5.X eine neue Onshore-Plattform auf den Markt. Sie umfasst zwei Turbinenmodelle: die SG 5.8-155 sowie die SG 5.8-170 mit Rotordurchmessern von 155 beziehungsweise 170 m. Mit einer Nennleistung von 5,8 MW werden sie zu den bislang leistungsstärksten Turbinen des Siemens-Gamesa-Portfolios zählen und sollen eine maximale Leistung bei schwachen, mittleren und starken Windverhältnissen bieten. Somit sei die Plattform für eine Vielzahl von Standorten geeignet.

Die neue Onshore-Windturbine SG 5.X. Bild: Siemens Gamesa

Die neue Onshore-Windturbine SG 5.X. Bild: Siemens Gamesa

Siemens Gamesa verspricht mit einem hochflexiblen Design eine verbesserte Wertschöpfungskette – von der Fertigung über die Logistik bis hin zur Konstruktion und zum Service. Das Unternehmen setzt auf bewährte Technik: doppelt gespeister Generator, Teilumrichter und kompakter Antriebsstrang mit dreistufigem Getriebe. Zudem sei die Windturbine für zukünftige modulare Upgrades entwickelt. So kann sie den sich ändernden Anforderungen des Marktes gerecht werden.

Leistung überzeugt ersten Kunden

Ein Kunde ist auch schon gefunden: Die erste von insgesamt 35 Turbinen der SG 5.8-155 soll im zweiten Quartal 2021 im 231-MW-Projekt Skaftåsen in Schweden installiert werden. Den Projektentwickler Arise AB und die Foresight Group LLP überzeugten die starke Leistung und das fortschrittliche Design. Die Turbinen ermöglichen hohe Zuverlässigkeit mit maximaler Jahresenergieproduktion (Annual Energy Production, AEP) zu geringsten Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Energy, LCoE), so der Hersteller. Hinzu kommt ein Full-Service-Vertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren.

Da in Fågelsjö zum Teil Temperaturen von bis zu minus 15 ºC herrschen, werden die Turbinen in einer Niedrigtemperatur-Standorte-Ausführung ausgeliefert. Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange: Die neue Windturbinen-Generation kann Temperaturen von bis zu minus 40 °C widerstehen. Zudem können sie bei bis zu minus 30 °C betrieben werden. Darüber hinaus hat Siemens Gamesa sie mit dem Turbinensteuerungssystem STC ausgestattet, das auch für Offshore-Produkte verwendet wird. Ziel sei es, Verbesserungen zu übertragen und die Arbeit der Servicetechniker zu erleichtern.

Laut Alfonso Faubel, CEO der Onshore Business Unit von Siemens Gamesa, war das Entwicklungsziel, die wettbewerbsfähigste Onshore-Windturbine für alle Anforderungen und Standortbedingungen zu kreieren. Die Leistung der neuen 5.X-Turbinen kann erhöht und an niedrige Temperaturen angepasst werden. „Mit dieser Plattform, die die größte AEP im Onshore-Bereich bietet, loten wir die Grenzen der Onshore-Windenergie neu aus“, ist Faubel überzeugt.

www.siemensgamesa.com

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