Fokus auf geotechnische Risiken
Am 5. und 6. März 2026 versammelt der 12. Deutsche Geotechnik-Konvent Fachleute aus Bauwesen, Geologie und Forschung in Dresden, um die neuesten Entwicklungen im Umgang mit geotechnischen Risiken zu diskutieren – von Hangsicherung über Tunnelbau bis hin zur sicheren unterirdischen Nutzung.
Auch in diesem Jahr bietet der geotechnik-Konvent ein abwechslungsreiches Programm.
Foto: Uretek Deutschland GmbH
Der 12. Deutsche Geotechnik-Konvent richtet seinen Blick in diesem Jahr gezielt auf die geotechnischen Risiken, die bei Planung und Umsetzung komplexer Bauprojekte eine zentrale Rolle spielen. Der Kongress bietet eine Plattform, um Erfahrungen auszutauschen, innovative Verfahren vorzustellen und interdisziplinäre Lösungsansätze für Herausforderungen wie instabile Hänge, heterogene geologische Schichten im Tunnelbau oder sichere Endlagerungen zu diskutieren. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, präzise zu modellieren und praktikable Strategien für Bauprojekte jeder Größenordnung zu entwickeln. Der Blick über den geologischen Tellerrand öffnet den Blick und bietet vielleicht euch neue Lösungsansätze. In diesem Jahr sind die TU Bergakademie Freiberg und die HTW Dresden Veranstaltungspartner.
Die Veranstaltung findet im Schloss Albrechtsberg in Dresden statt und erstreckt sich über zwei Tage, vom 5. bis 6. März 2026. Der erste Tag ist geprägt von Vorträgen, Fachausstellung und Netzwerkmöglichkeiten, während am zweiten Tag eine Exkursion zur Gläsernen Manufaktur von Volkswagen Einblicke in eine ganz andere Themenwelt ermöglicht und zu persönlichen Gesprächen einlädt.
Programm und Highlights
Der Konvent startet mit der Eröffnungsveranstaltung durch Guido Gizinski, Geschäftsführer der Uretek Deutschland GmbH, gefolgt von Fachvorträgen renommierter Expertinnen und Experten:
- Beobachtungsmethoden und Risikoanalyse für Umwelt- und Infrastrukturen im Lockergestein – Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Engel, HTW Dresden,
- Nachhaltigkeit und Risiken bei der Nutzung des unterirdischen Raumes – Prof. Dr.-Ing. habil. Heinz Konietzky, TU Bergakademie Freiberg,
- Wasserstoffspeicherung in Kavernen – Chancen und Risiken – Dr. Alexander Dyck, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt,
- Felssicherung goes BIM: moderne Planung von Sicherungsbauwerken – Dipl.-Ing. Lutz Fiege und Dipl.-Ing. Christian Ernst, Jähnig / Witt & Partner,
- Erzgebirgstunnel der NBS Dresden–Prag: Baugrunderkundung für 30 km Tunnel – Dipl.-Ing. Sabine Kulikov, Falk-Werner Riedel, Frank Züchner,
- Risiko Baugrund – Prof. Dr. jur. Günther Schalk, Topjus Rechtsanwälte,
- Die größte Arktisexpedition aller Zeiten – Dr. Alexander Schulz, Alfred-Wegener-Institut Potsdam.
Diese Auswahl zeigt die Bandbreite der Themen: Sie reicht von ingenieurtechnischen Fragestellungen über rechtliche Aspekte bis hin zu wissenschaftlichen Forschungseinblicken.
Nutzen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Der Konvent bietet Fachleuten und Nachwuchskräften die Möglichkeit, sich umfassend über geotechnische Risiken zu informieren und aktuelle Lösungsstrategien kennenzulernen. Gleichzeitig ermöglicht die Veranstaltung den persönlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche bei einer entspannten Atmosphäre. Daneben bietet der Konvent die Möglichkeit zum Networking und Einblicke in innovative Technologien. Abgerundet wird die Veranstaltung, die mit viel Herzblut der Mintarbeiten von Uretek vorbereitet wird, durch eine begleitende Fachausstellung, Get-together am Abend und eine Exkursion am zweiten Tag.
Der 12. Deutsche Geotechnik-Konvent verspricht somit eine hochwertige Plattform für Wissenstransfer, Innovation und Zusammenarbeit im Bereich der Geotechnik und bietet sowohl für erfahrene Fachleute als auch für Nachwuchskräfte einen Mehrwert, der weit über die reine Theorie hinausgeht. Der Konvent wird von den Ingenieur- und Architektenkammern als Fortbildung anerkannt.




