Nachhaltigkeit 23.09.2025, 17:32 Uhr

Optimierter Transport von Energieketten

Neues Gestell für Energiekettensysteme optimiert die Nutzung von Lkw-Ladeflächen und reduziert Versandkosten.

Mit einem modularen Baukastenprinzip, werkzeugloser Montage und Demontage sowie leichtem Handling bietet das readychain eco-rack hohe Flexibilität in der Logistik von konfektionierten Energiekettensystemen. Foto: igus

Mit einem modularen Baukastenprinzip, werkzeugloser Montage und Demontage sowie leichtem Handling bietet das readychain eco-rack hohe Flexibilität in der Logistik von konfektionierten Energiekettensystemen.

Foto: igus

Wie kann die Nutzung von Energieketten für Kunden noch einfacher werden? Diese Frage haben sich die Entwickler bei igus gestellt und und zeigen auf der Messe mit dem readychain-eco-rack ihre Antwort. Das Transport- und Montagegestell für vorkonfektionierte Energieketten besteht aus stabilen Birke-Multiplexplatten. Im Gegensatz zu klassischen Metallgestellen ist es ohne Werkzeug demontierbar. Beim Rücktransport spare das bis zu 88 % des ursprünglichen Transportvolumens, senke den CO2-Verbrauch sowie die Transportkosten. Wie das Kölner Unternehmen ausführt, ist das eco-rack ab sofort für Kunden des readychain Services verfügbar.

Lkw-Transportfläche als Ressource nutzen

Lkw-Kolonnen, die sich über mehrere Kilometer auf der rechten Fahrspur stauen – sie gehören mittlerweile zum alltäglichen Anblick auf deutschen Autobahnen. Entsprechend steigen Staus, Lärm und CO2-Emissionen. Deshalb ist es für jedes Unternehmen wichtig, die Transport­fläche von Lkw als wertvolle Ressource zu betrachten, optimal zu nutzen und Lieferfahrten einzusparen. Mit dem readychain eco-rack lassen sich beim Lkw-Transport von vorkonfektionierten Energieketten Volumen und Kosten reduzieren.

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Module aus Birkenholz werkzeuglos zusammenstecken

Das readychain eco-rack funktioniert wie folgt: Basis sind Zuschnitte aus Birke-Multiplex, ein robustes und formbeständiges Material, das aus mehreren dünnen Lagen von Birkenholz besteht. Diese Zuschnitte lassen sich als einzelne Module auf einer modifizierten Europalette werkzeuglos zusammenstecken. In Kombination mit Blechelementen, die in der Anwendung des Kunden verbleiben, entsteht so ein kundenindividuelles Transportgestell, das die Energiekette entsprechend der Geometrie der Maschine so positioniert, dass ein Anschluss ohne mühsames Heben möglich wird.

Deutliche Volumenersparnis im Vergleich zum Metallgestell

Nach der Montage beim Kunden kann igus das eco-rack mit wenigen Handgriffen werkzeuglos demontieren und für den nächsten Einsatz platzsparend im Lkw zurücktransportieren. „Wenn wir ein eco-rack ausliefern, benötigen wir für das System eines Kunden etwa 1,5 m3 Platz. Nach dem Zerlegen sind es nur noch 0,17 m3 – das spart rund 88 % Volumen im Vergleich zu einem herkömmlichen Metallgestell. Außerdem ist das eco-rack leichter und lässt sich im Gegensatz zum schweren, verschweißten Metall-Rack auseinanderbauen”, erklärt Markus Hüffel, Produktmanager readycable & readychain bei igus. Als Nebeneffekt ergibt sich durch das geringere Gewicht eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs für den Lkw.

Services nachhaltig gestalten

Das eco-rack ist ein weiterer Baustein, mit dem igus den readychain Service nachhaltiger gestaltet, führt das Unternehmen aus. Bei diesem Service erreichen Energieketten den Kunden anschlussfertig. Alle Leitungen aus dem hauseigenen chainflex Sortiment seien bereits verlegt und mit Steckverbindungen ausgestattet, Sensoren für Predictive Maintenance bereits montiert. Das spare nicht nur bis zu 75 % Montagezeit, sondern auch Vorbereitungszeit. „Kunden müssen nicht länger zahlreiche Komponenten verschiedener Hersteller kombinieren, sondern bekommen mit nur einer Artikelnummer alles aus einer Hand“, so Hüffel. Das System entlaste damit gleichzeitig die Transportlogistik.

„Da alle benötigten Komponenten in einem Paket geliefert werden, reduziert sich die Anzahl der Einzeltransporte erheblich. Auch das trägt dazu bei, den Verkehr zu entlasten.“

Mittlerweile ist der readychain Service an 13 Standorten auf der ganzen Welt verfügbar. Allein 400 konfektionierte Energiekettensysteme verlassen die readychain Fabrik in Köln jede Woche. Dabei könne igus aufgrund des hohen Automationsgrades in der Fertigung individuelle Konfektionierung wirtschaftlich ab Stückzahl eins anbieten.

Instandhaltung auf einem Blick: Der Zustandsindikator EC.WLC zeigt mithilfe eines Ampelsystems die Lebensdauer der Energiekette an.

Foto: igus GmbH

Auf dem Messestand können die Besucher außerdem noch eine einfache Lösung für die Wartung und Instandhaltung von Energieketten in Augenschein nehmen. Mit dem neuen EC.WLC-Indikator stellt igus eine einfache Lösung zur Zustandsüberwachung von gleitenden Energieketten seiner Serie E4Q vor. Das Besondere: Er funktioniert ganz ohne Elektronik, Software oder externe Energieversorgung. Der mechanische Sensor zeigt den Verschleißzustand über ein farbbasiertes Ampelsystem direkt am Produkt an.

Verschleißerkennung über Grün-, Gelb- und Rotmarkierung

Er wird direkt in der Mitte des Verfahrwegs auf den Öffnungssteg der gleitenden Energiekette verbaut – also dort, wo die Kette aufliegt und sich beim Betrieb am stärksten abnutzt. Zeigt der Sensor eine grüne Farbe an, so befindet sich die Kette in einem einwandfreien Zustand, Gelb signalisiere beginnenden Verschleiß und Rot zeige klaren Handlungsbedarf.

Den Zustandsindikator bietet igus nicht nur für die Serie E4Q an, sondern auch für verschiedene Größen aus den Serien E4.1, E2/000 und E2.1.

Quelle: igus

Ein Beitrag von:

  • Udo Schnell

    Chefredakteur Konstruktion

    Fachthemen: Antriebstechnik, Automatisierung, Maschinenelemente, Fluidtechnik, CAD, Digitalisierung, Produktentwicklung, Werkstoffe

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