Digitaler Zwilling und KI 17.09.2025, 18:05 Uhr

Fluggerät-Exponat erweckt Konzept von Performance-aided Design zum Leben

Performance-aided Design und KI sollen helfen, die Lücke zwischen Produktdesign, Simulation und realer Performance zu schließen.

Autodesk employee: Zack Tenaglia

Autodesk will auf der Messe in Hannover neue Perspektiven für die Produktion aufzeigen.

Foto: Autodesk

Am Autodesk-Stand präsentieren die Experten von Autodesk Research ein großformatiges Fluggerät-Exponat (UAV), das das Konzept von Performance-aided Design zum Leben erweckt. Wie das Unternehmen mitteilt, ist es mit Sensoren ausgestattet und erfasst entscheidende Leistungsdaten, die in Cloud-basierte digitale Zwillinge eingespeist werden. Diese entwickeln sich kontinuierlich weiter und liefern Erkenntnisse, die in nachfolgende Designiterationen einfließen. Aufgrund der Bewältigung der Komplexität im Fluggerätdesign demonstriere Autodesk Research eindrucksvoll, wie Performance-aided Design dabei helfe, einige der größten ingenieurtechnischen Herausforderungen zu lösen und neue Standards in der Branche zu setzen.

Digitale Zwillinge verbinden virtuelles Design und reale Performance

Eine große Herausforderung im Produktdesign sind, so das Unternehmen weiter, kostspielige Performance-Fehler in realen Tests. Autodesk Research begegne dem, indem ein Designprozess entwickelt wird, der durch Sensoren erfasste Leistungsdaten bestehender Produkte in neue Entwürfe integriert. Mit der Einbindung dieser Daten in Cloud-basierte Digital-Twin-Workflows werden Produktiterationen automatisiert und reale Nutzungsdaten in den Designprozess integriert.

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Damit werde der Weg für einen Performance-aided-Design-Ansatz bereitet, der die Lücke zwischen Design und Performance schließe und reaktionsfähigere, adaptivere Produkte schaffe. Die wachsende Dualität digitaler und physischer Repräsentationen dieser „lebenden“ Produkte, angetrieben durch Rechenleistung, Sensorik und Aktorik, wird letztlich die Grenze zwischen beiden verwischen, so das Unternehmen.

„Die Integration von durch Sensoren erfassten Leistungsdaten in unsere Design-Workflows verändert die Art und Weise, wie wir Produktverhalten vorhersagen und verbessern.“

„Bei Autodesk erkennen wir die Bedeutung darin, virtuelle Produktdesigns mit realer Performance abzugleichen“, sagt Stephen Hooper. „Die Integration von durch Sensoren erfassten Leistungsdaten in unsere Design-Workflows verändert die Art und Weise, wie wir Produktverhalten vorhersagen und verbessern. Diese Synergie aus Digital-Twin-Technologie und Betriebsdaten ermöglicht die Entwicklung adaptiver, intelligenter Produkte, die in realen Bedingungen überzeugen. Außerdem fördert sie Innovation und Effizienz in der Fertigungsindustrie.“

Vorbereitung auf die nächste KI-Welle: Wie Agentic AI Innovation beschleunigt

Auf der Autodesk University 2025 in Nashville hat das Unternehmen Investitionen in KI über das gesamte Design- und Make-Portfolio hinweg angekündigt, einschließlich der folgenden Funktionen, die es Anwendern ermöglichen, KI in ihrer Arbeit einzusetzen:

  • Generative KI-gestützte editierbare Geometrie in Fusion:

Autodesk entwickelt editierbare „Boundary Representation (BREP)“-Geometrie in Fusion, unterstützt durch Autodesks proprietäre Foundation Models für die Fertigung. Dies ermöglicht es Anwendern, detaillierte Geometrie aus einer einzigen Eingabeaufforderung zu generieren und ein vollständig editierbares CAD-Ergebnis zu erhalten, wodurch der Designprozess drastisch beschleunigt wird.

  • Autodesk Assistant:

Autodesk integriert den agentischen KI-Partner „Autodesk Assistant“ in Produkte wie Fusion. Dadurch wird es Anwendern erleichtert, Teammitglieder zur Zusammenarbeit einzuladen. Zudem automatisiert er Skizzenbeschränkungen sowie Fertigungswerkzeugwege, sodass Ingenieure sich auf Innovation statt auf das Set-up konzentrieren können.

  • Zusammenarbeit mit Microsoft:

Microsoft und Autodesk arbeiten zusammen, um Fusion um weitere KI-gesteuerte Innovationen zu erweitern. Durch die Nutzung von Microsofts KI-Dienste wie dem Azure OpenAI Service und Modellen wie GPT-image-1 können Anwender Fusion-Designs in einen Kontext setzen und fotorealistische Bilder generieren. Beispielsweise kann eine neu entworfene Heißluftfritteuse in einer Küche platziert werden. Diese Informationen können dann nach Microsoft 365 exportiert und in eine Microsoft Powerpoint-Präsentation umgewandelt werden, wodurch die Notwendigkeit entfällt, dass Anwender kreatives Begleitmaterial manuell erstellen.

Quelle: Autodesk

Ein Beitrag von:

  • Udo Schnell

    Chefredakteur Konstruktion

    Fachthemen: Antriebstechnik, Automatisierung, Maschinenelemente, Fluidtechnik, CAD, Digitalisierung, Produktentwicklung, Werkstoffe

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