Weltrekord beim E-Modul 14.07.2025, 11:02 Uhr

65.000 MPa: Diese Vergussmasse setzt neue Maßstäbe

Neue Vergussmasse „durfill E“ von durcrete erreicht den weltweit höchsten E-Modul im Maschinenbau – ideal für E-Mobility und hochpräzise Anwendungen.

durfill E

Die ultrahochfeste Vergussmasse „durfill E“ wird direkt in eine frei geformte Schalung eingebracht – dank ihrer selbstverdichtenden Eigenschaften lässt sie sich besonders einfach verarbeiten.

Foto: durcrete

Die Anforderungen im Maschinenbau wachsen – besonders mit dem Wandel zur Elektromobilität. Höhere Drehzahlen, empfindliche Messsysteme und filigrane Bauweisen fordern Materialien mit maximaler Steifigkeit und minimaler Schwingungsneigung. Ein gemeinsames Projekt der durcrete GmbH und der Dyckerhoff GmbH bringt nun eine Lösung auf den Markt, die genau hier ansetzt: „durfill E“, ein mineralischer Werktrockenmörtel mit einem E-Modul von über 65.000 MPa.

Was macht „durfill E“ besonders?

Das „E“ steht für „erhöhter E-Modul“ – und genau das ist das Alleinstellungsmerkmal der neuen Masse. Mit einem Wert von 65.000 N/mm² setzt sie den weltweit höchsten Standard unter den mineralischen Werkstoffen für den Maschinenbau. Damit lassen sich Verformungen erheblich verringern und die Eigenfrequenz mechanischer Systeme deutlich erhöhen. Das bedeutet: weniger Vibrationen, stabilere Prozesse und verlässlichere Messergebnisse – auch bei hohen Belastungen.

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„Durfill E ist konsequent auf höchste Steifigkeit und Schwingungsarmut ausgelegt – ideal für Prüftechnik, Werkzeugmaschinen und feinmechanische Systeme“, so ein Unternehmenssprecher.

Warum Eigenfrequenz zählt

Insbesondere in der Elektromobilität ist eine hohe Eigenfrequenz entscheidend. Prüftische für E-Motoren und Getriebe müssen Drehzahlen bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute aufnehmen, ohne Resonanzen zu erzeugen. Gängige Graugussplatten stoßen hier schnell an ihre Grenzen. „durfill E“ erlaubt nicht nur die Fertigung neuer Strukturen, sondern auch die Verstärkung bestehender Gusskonstruktionen – direkt im Werk.

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Einfach in der Anwendung

Trotz der hohen Leistungsdaten bleibt die Handhabung einfach. Die Vergussmasse wird als trockene Vormischung geliefert, lässt sich mit Wasser anrühren und direkt verarbeiten. Sie ist selbstverdichtend, gießfähig und anpassbar an frei geformte Konstruktionen. Der Premix basiert auf dem Spezialbindemittel NANODUR der Dyckerhoff GmbH und hält mechanischen Beanspruchungen auch bei Temperaturen bis 90 °C stand. Reinigung und Entsorgung erfolgen ohne Chemikalien – Wasser genügt.

Einsatzbereiche: von Testrigs bis Dünnblech

Der Einsatz ist vielfältig. Prüftische, Messrahmen, Maschinenbetten und Aufspannplatten profitieren unmittelbar vom höheren E-Modul. Besonders spannend ist auch der Einsatz in filigranen Strukturen: Bei modernen Maschinengehäusen mit dünner Stahlhülle übernimmt „durfill E“ die eigentliche Lastaufnahme. Der Stahl dient nur noch als Form und Verbindungselement. Das Ergebnis: hohe Stabilität bei minimalem Materialeinsatz.

„Die Kombination aus hoher Dichte, Steifigkeit und thermischer Trägheit macht durfill E zur ersten Wahl für anspruchsvolle Anwendungen im Maschinenbau“, heißt es bei durcrete.

Geprüfte Qualität für den Maschinenbau

„durfill E“ wurde speziell für Maschinenbaubetriebe entwickelt und ausschließlich in dieser Branche eingesetzt. Die Vergussmasse durchlief umfassende Prüfungen in zertifizierten Labors. Damit erfüllt sie alle Anforderungen an Materialverhalten, Dauerfestigkeit und thermische Belastbarkeit.

Durcrete auf der EMO Hannover: Halle 6, Stand I10

Quelle: Durcrete

Ein Beitrag von:

  • Dominik Hochwarth

    Redakteur beim VDI Verlag. Nach dem Studium absolvierte er eine Ausbildung zum Online-Redakteur, es folgten ein Volontariat und jeweils 10 Jahre als Webtexter für eine Internetagentur und einen Onlineshop. Seit September 2022 schreibt er für ingenieur.de.

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