Anzeige 22.10.2021, 10:20 Uhr

Vorausschauende Produktionsplanung per APS bei Bausch+Ströbel

Die Produktion von jährlich bis zu 500 Abfüllanlagen für Impfstoffe und andere Arzneimittel plant Bausch+Ströbel mit dem APS (Advanced Planning & Scheduling)-System FELIOS des Optimierungsspezialisten INFORM. Die Anzahl der Produktionsaufträge hat sich seit Einführung durch verkürzte Durchlaufzeiten verdoppelt, bei 70% weniger Eilaufträgen.

Foto: Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG

Foto: Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG

Nicht zuletzt durch die Pandemie wächst das Auftragsvolumen der Bausch+Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen stetig. Volker Deschner, Director IT Business Processes, verantwortet die Konzeption und Integration der Softwarearchitektur. „Unsere Anlagen bestehen häufig aus zehntausenden meist selbst produzierten Teilen. Im Durchschnitt dauert es 14 bis 16 Monate, bis eine Anlage fertig ist. Qualität und Termintreue erfordern präzise Vorplanung und gute Steuerung von der Konstruktion über die Fertigung und Beschaffung bis hin zur Montage“, erklärt er. 

Foto: Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG

Foto: Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG

Verzögerungen verhindern 

Die Arbeitsorganisation verlief früher über persönlichen Kontakt im Unternehmen. Dadurch entstanden Projekte mit hoher Priorität, aber auch Verzögerungen bei vielen übrigen Aufträgen. „Wir konnten mit sehr viel Aufwand nur sehr wenige Teile im Blick behalten und agierten wie die Feuerwehr“, erinnert sich Deschner. Zunächst prüfte Bausch+Ströbel die Funktionen des ERP-Systems. Doch eine reine Durchlaufterminierung konnte das steigende Auftragsvolumen mit bis zu 40.000 simultan laufenden Aufträgen nicht mehr händeln.  

Foto: Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG

Foto: Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG

Heute führen gut durchdachte Prozesse und auf den Maschinenbau spezialisierte Planungssoftware dazu, dass alle Projekte gleich aufmerksam ausgeführt und pünktlich geliefert werden. „FELIOS hilft uns, den Überblick über alle Projekte, Wechselwirkungen und drohende Engpässe zu behalten.“ Algorithmen berechnen auf Basis aller planungsrelevanten Daten aus dem ERP eine bestmögliche Fertigungsabfolge unter Berücksichtigung aller real verfügbaren Ressourcen und Kapazitäten. Integriert ist unter anderem eine Montage- und Konstruktionsplanung. 

Realität abbilden und Zukunft planen 

Das APS liefert Transparenz über jedes Projekt, die Liefertreue, Teileverfügbarkeit und darüber, ob Baueinheiten rechtzeitig die Montage erreichen werden. „Während uns früher täglich etwa 2.000 Eilaufträgen beschäftigten, tracken wir mit FELIOS nun 40.000 Teile gleichzeitig und zu 95 Prozent vollautomatisch“, sagt Deschner. Der Fertigungssteuerer erhält aus dem System nur noch kritische Teile und die Ursache für mögliche Verzögerungen sowie Handlungsempfehlungen, die das APS automatisch generiert. Nicht-kritische Teile steuert es automatisiert. 

Foto: Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG

Foto: Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG

Mit dem System plant Bausch+Ströbel auch extern: „Die Software ist so konfiguriert, dass wir auch Kapazitätsengpässe über 50 externe Zulieferer abdecken können.“ Wie hoch die Auslastung in der Fremdfertigung ist und wie sich die tägliche Termineinhaltung entwickelt, erkennen die Verantwortlichen mit dem integrierten BI-Cockpit. 

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Ein Beitrag von:

  • INFORM GmbH

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