ANZEIGE 16.10.2020, 08:01 Uhr

„Schema F gibt es bei uns nicht – jedes Bau-Projekt ist einzigartig.“

Alexander Krause wechselt nach seinem Studium der Versorgungstechnik und ersten beruflichen Stationen als Planer in München im Frühjahr 2000 als technischer Projektleiter zu Roche in Penzberg. Heute leitet er als Head of Building Construction and Services ein 70-köpfiges Team, das pro Jahr 40 bis 60 Projekte am Standort betreut. Im Interview erklärt er, wie man sich die Arbeit als Ingenieur bei einem Gesundheitsunternehmen vorstellen muss, warum Roche für Quereinsteiger sehr gute Karrierechancen bietet und was die Standortprojekte so reizvoll macht.

Bauarbeiter

Jedes Bauprojekt bei Roche ist einzigartig.

Foto: Roche

Herr Krause, wie kann man sich die Arbeit im Engineering-Team vorstellen?

Sehr abwechslungsreich (lacht). Bei uns gleicht kein Projekt dem anderen, und die meisten Ingenieure sind in mehrere Projekte gleichzeitig eingebunden. Das sorgt dafür, dass wir stetig Neues dazulernen und mit vielen unterschiedlichen Kolleginnen und Kollegen am Standort zusammenarbeiten. Grundsätzlich verlaufen unsere Projekte so, dass wir zum Beispiel zunächst ein Anforderungsprofil für einen Neu- oder Umbau aus den Fachbereichen der Forschung und Entwicklung oder der Produktion erhalten. Danach stellen wir ein passendes Ingenieurs-Team, beispielsweise aus Elektro- und Gebäudetechnikern, Automatisierungstechnikern und Chemie-Ingenieuren, für das geplante Projekt zusammen. Neben den fachlichen Voraussetzungen spielt auch immer das persönliche Interesse eine große Rolle: Wer Lust auf ein bestimmtes Projekt hat, bekommt eigentlich immer die Chance, sich einzubringen. Abgesehen von den Anforderungsprofilen der Fachbereiche haben wir sehr großen Gestaltungsspielraum: Vor jedem Projekt stellen wir uns als Team auch immer die Frage, ob wir etwas noch besser und anders machen können – neue Ideen sind immer willkommen.

Alexander Krause

Alexander Krause ist Head of Building Construction and Services bei Roche.

Foto: privat

Das klingt sehr interessant. Was sollte ein Ingenieur mitbringen, der als Quereinsteiger zu Roche wechseln möchte?

Die Branche, aus der ein Ingenieur zu uns wechselt, spielt eigentlich keine Rolle. Das Fachwissen ist wichtig und auch weitere planerische Grundlagen sind bei uns identisch mit anderen Industrien. Man sollte offen sein und Lust haben, das eigene Know-how auf einen neuen Bereich zu übertragen. Und auch in der Einarbeitungsphase werden neue Kolleginnen und Kollegen nicht allein gelassen: Unsere Mentoren-Teams aus langjährigen Mitarbeitenden nehmen sich unter anderem viel Zeit, um beim Einfinden in die Fachsprache der Gesundheitsbranche zu unterstützen. Über ein- bis zwei-tägige Rallyes, beispielsweise in der Forschung und Entwicklung, begleiten neue Mitarbeitende die Kollegen in ihrem Arbeitsalltag und haben so die Möglichkeit, das Arbeitsumfeld und die Anforderungen der Fachbereiche besser kennen zu lernen.

Was man auf alle Fälle mitbringen sollte ist Freude an der Kommunikation und am Teamwork, da wir mit zahlreichen Ansprechpartnern fachübergreifend zusammenarbeiten. Aber das Schöne an unserer Firmenkultur ist, dass man immer Fragen stellen kann und die Kollegen sich Zeit für eine ausführliche Antwort nehmen. Das habe ich bereits damals bei meinem eigenen Einstieg sehr geschätzt, und das führe ich auch heute so weiter.

Roche in Penzberg hat in den letzten Jahren massiv in die Infrastruktur investiert. Was zeichnet die Projekte am Standort aus?

Besonders im Bereich Prozesstechnik, Objektplanung und technische Ausrüstung sind unsere Projekte vergleichsweise groß. In der Gebäudetechnik sind wir in der Umsetzung von Klimazielen seit Jahren Vorreiter. So ist unser Standort beispielsweise nahezu komplett frei von Industriekältemitteln. Und auch der Co2-neutrale Umbau läuft auf Hochtouren, bis 2030 wollen wir am Standort zu 90 Prozent und bis 2050 zu 100 Prozent Co2-neutral sein.

Was ich persönlich sehr schätze ist, dass wir neben den laufenden Projekten auch immer neue Ideen einbringen können. Wenn sie einen Mehrwert für Roche bieten, stehen die Chancen gut, dass die Ideen auch umgesetzt werden. Dieser Gestaltungsfreiraum und die Chance, sein eigenes Projekt Realität werden zu sehen, sind für mich als Ingenieur eine wunderbare Motivation.

Sie (m/w/d) haben ein ingenieurswissenschaftliches (Hochschul-) Studium mit technischer Vertiefung in Chemie und / oder Biotechnologie, Gebäudetechnik und Projektmanagement abgeschlossen, verfügen über mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in der verantwortlichen Projektleitung und haben Lust, neue Wege zu gehen? Dann werden Sie jetzt Teil des Roche Engineering Teams: roche.de/karriere

Roche in Penzberg Vogelperspektive

Standort Roche in Penzberg.

Foto: Roche

Roche in Penzberg auf einen Blick:

  • Größter Arbeitgeber im bayrischen Oberland – mehrfach als „Great Place to Work“ ausgezeichnet
  • Rund 6.400 Mitarbeiter aus über 63 Ländern, davon mehrere hundert Ingenieure in Bereichen wie Elektro- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik, Prozess- und Versorgungstechnik oder Sicherheitstechnik
  • Areal mit einer Fläche von knapp 62 Fußballfeldern
  • Standort-Investitionen (2015-2019): rund 1,3 Milliarden Euro
  • Vorreiter im Bereich Klimaziele: frei von Industriekältemitteln, Co2-neutraler Umbau soll bis 2050 abgeschlossen sein
Von Roche

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