Anzeige 16.08.2021, 09:10 Uhr

Lebenslanges Lernen: Qualifizierung von Arbeitskräften hat höchste Priorität

Der Trend zur Automatisierung beschleunigt sich immer mehr. Damit der bevorstehende Umbruch in den Unternehmen gelingt, müssen Politik und Wirtschaft viel stärker in die Weiterqualifizierung der Arbeitskräfte investieren und den Fachkräftemangel beheben.

Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) verändern schon heute die Art, wie wir arbeiten. Foto: Autodesk

Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) verändern schon heute die Art, wie wir arbeiten.

Foto: Autodesk

Die Debatte über die Zukunft der Arbeit und die Auswirkungen von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitnehmerschaft ist bereits seit Jahrzehnten im Gange, wurde aber im letzten Jahr durch die COVID-19-Pandemie um ein Vielfaches beschleunigt. Inzwischen geben laut einer McKinsey-Studie fast 70 % der Unternehmen an, aktiv die Entwicklung von Automatisierungs- und KI-Projekten voranzutreiben – nicht zuletzt auch, weil sich entsprechende Technologie als effektiv erwiesen hat, um berührungslose Interaktion zu erleichtern sowie Kosten- und Personaldruck im Rahmen der Pandemie zu verringern.      

In den kommenden 10 Jahren werden eine Milliarde Umschulungen benötigt 

Diese Entwicklungen sind auch der Arbeitnehmerschaft nicht entgangen: Eine von PWC durchgeführte Studie fand heraus, dass 40 % der Arbeitnehmer davon ausgehen, ihr Arbeitsplatz werde innerhalb der nächsten fünf Jahre nicht mehr gebraucht. Ca. 60 % befürchten, dass die fortschreitende Automatisierung ihren Arbeitsplatz gefährdet.  

Das Weltwirtschaftsforum geht davon aus, dass bis zum Jahr 2030 eine Milliarde Menschen umgeschult werden müssen, um Arbeitnehmerschaft und Automatisierung in Einklang zu bringen. Ein solcher fundamentaler Umbruch birgt Risiken, aber auch Chancen – insbesondere dann, wenn Unternehmen dazu bereit sind, aktiv in die Weiterbildung ihrer Belegschaft zu investieren. Ob Roboter Jobs kosten oder eine neue Ära der Automatisierung nicht viel mehr Chancen bietet, kann von Unternehmen und Politik aktiv gestaltet werden.  

Unternehmen, die auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter setzen, geben ihnen in einer Zeit des technologischen Wandels neue Entfaltungsmöglichkeiten. Foto: Autodesk

Unternehmen, die auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter setzen, geben ihnen in einer Zeit des technologischen Wandels neue Entfaltungsmöglichkeiten.

Foto: Autodesk

Unternehmen wie der US-amerikanische Software-Entwickler Autodesk sind schon seit Längerem der Meinung, dass die fortschreitende Automatisierung nicht gleichbedeutend mit dem Verlust von Arbeitsplätzen ist. Viel mehr glaubt das Unternehmen daran, dass neue Technologien das Fundament für die Entstehung neuer Arbeitsplätze bilden – vorausgesetzt die aktuell bestehende Qualifikationslücke kann geschlossen werden. Vor allem in Branchen wie der verarbeitenden Industrie sowie im Baugewerbe – zwei Hauptgeschäftsfelder von Autodesk – steht der enormen Nachfrage eine viel zu niedrige Anzahl qualifizierter Fachkräfte gegenüber.   

Deshalb plädiert Autodesk dafür, dass sich Politik und Wirtschaft zukünftig viel stärker auf Umschulung und Höherqualifizierung von Arbeitnehmern konzentrieren. Unternehmen werden den Zugang zu Weiterbildungsmaßnahmen für bereits Beschäftigte erleichtern müssen, um auf Dauer bestehen zu können. Ihr volles Potenzial werden Arbeitnehmer in Zukunft erst dann entfalten können, wenn sie sich kontinuierlich neue Fähigkeiten und berufliche Qualifikationen aneignen, ohne mehrjährige Studien absolvieren zu müssen.  

Der private Sektor kann eine Vorreiterrolle für entsprechenden Initiativen für lebenslanges Lernen spielen. Foto: Autodesk

Der private Sektor kann eine Vorreiterrolle für entsprechenden Initiativen für lebenslanges Lernen spielen.

Foto: Autodesk

Gezielte Weiterbildungsprogramme fördern lebenslanges Lernen 

Der private Sektor kann und muss eine Vorreiterrolle beim Aufbau von entsprechenden Initiativen für lebenslanges Lernen spielen. Durch Programme wie die Autodesk University sowie die an Schüler, Studenten und Lehrkräfte gerichtete Autodesk Education Community erhalten Arbeitskräfte der Gegenwart und Zukunft nicht nur Zugriff auf erstklassige Weiterbildungsmaßnahmen durch unterschiedlichste Online-Lernpfade von Gebäudeplanung bis 3D-Design. Durch das Autodesk-Zertifizierungsprogramm können sich die Fachkräfte ihre neu erworbenen Kenntnisse auch branchenweit anerkannt zertifizieren lassen. Neue Fähigkeiten werden auf diese Weise zur zukunftssicheren beruflichen Qualifikation.   

Gleichzeitig arbeitet Autodesk mit Startup-Unternehmen sowie Handels-, Bildungs- und Regierungsorganisationen zusammen, um die Adaptionsfähigkeiten von Arbeitskräften zu fördern, denn nur durch effektive Zusammenarbeit verschiedenster Bereiche der Gesellschaft wird es in Zukunft möglich sein, den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften zu decken.  

Viele Unternehmen, Regierungen und Bildungseinrichtungen haben das Ausmaß des Problems zwar bereits erkannt, doch Maßnahmen müssen in Zukunft konkreter werden, um sicherzustellen, dass der Übergang zur Automatisierung gelingt. Autodesk geht mit gutem Beispiel voran, denn die Zukunft der Arbeit beginnt heute – mit der entsprechenden Qualifizierung der Arbeitskräfte. 

Ein Beitrag von:

  • Autodesk

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