+++Anzeige+++ 16.07.2019, 12:29 Uhr

Der direkte Kontakt zum potenziellen Partner

Eines der drängenden Probleme von Start-ups ist der Zugang zu den Märkten. In diesem Jahr bietet sich die EMO Hannover besonders an, um Gründer-Geschäftsideen vorzustellen und Kontakte zu knüpfen.

Gründer-Roundtable mit Investoren, Start-up- und Unternehemsnvertretern

Beim Gründer-Roundtable diskutierten Investoren, Start-ups und Vertreter etablierter Unternehmen, wie die Zusammenarbeit insgesamt erfolgreicher werden kann.

Foto: Joschka Völkel/mylk+honey

Die sechs Gründer des Start-ups Wandelbots scheinen alles richtig gemacht zu haben. Mit ihrer Idee, Laien mit Hilfe einer Sensorjacke zu Roboter-Trainern zu machen, kommen die jungen Gründer in der Industrie gut an. So öffnet Kuka-Eigentümer Midea ihnen Türen in China und der Volkswagen-Konzern kooperiert in der gläsernen Fabrik in Dresden.

Nicht allen Gründern gelingt ein solcher Start in der Industrie. Viele sind auf die Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen angewiesen. Doch hier gibt es Hürden, wie beim Gründer-Roundtable  des VDI Verlages Mitte Mai in Ditzingen deutlich wurde. Marie-Hélène Ametsreiter, Partnerin beim Industrie-Investor Speedinvest, fordert: „Es braucht einen konkret   benannten Ansprechpartner im etablierten Unternehmen.“ Auch sei es essentiell, dass Daten zur Verfügung gestellt und keine Barrieren aufgebaut werden. Und es müsse klar sein, „dass ein Start-up keine 24-Stunden-Verfügbarkeit leisten kann“.

Um solche Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Industriepartnern zu besprechen und die eigene Geschäftsidee am Markt zu prüfen, bietet sich in diesem Jahr mit der weltweit größten Messe für Metallbearbeitung eine gute Gelegenheit. Vom 16. bis 21. September 2019 besuchen rund 130.000 Experten aus allen Anwenderindustrien die EMO Hannover. Die Organisatoren schaffen verschiedene Plattformen der Vernetzung und Präsentation für Jungunternehmer: Zum einen steht interessierten Start-ups der Gemeinschaftsstand „Junge innovative Unternehmen“ zur Verfügung. Alternativ gibt es die Möglichkeit, einen Counter auf der Area „Young Tech Enterprises @ EMO Hannover“ zu buchen. Darüber hinaus bieten sich den Gründern

  • Pitch-Programme,
  • eine große Netzwerkfläche und
  • eine Präsentationsmöglichkeit im Forum an.
Von Frank Jablonski