Anzeige 18.11.2021, 15:44 Uhr

Die Kreislaufwirtschaft beginnt digital

Eine Kreislaufwirtschaft verspricht weniger Abfall, Energie und Emissionen. Sie strebt die längst mögliche Nutzung von Produkten und Rohstoffen an. Folgende Szenarien scheinen dadurch nicht mehr in allzu weiter Ferne:
Ein Flugzeugbauteil wird nach seinem standardmäßigen Lebenszyklus in einem E-Auto weiterverwendet.
Eine Brennstoffzelle besteht zu 90% aus recyceltem Material.
Bei Capgemini Engineering arbeiten wir täglich in diesen Bereichen, um uns eine nachhaltigere Zukunft zu ermöglichen. Doch wie genau funktioniert es, dass wirklich alle Materialien im Sinne der Kreislaufwirtschaft berücksichtigt werden?

Foto: Capgemini Engineering

Foto: Capgemini Engineering

Mithilfe der von Capgemini Engineering entwickelten „iLCA“ (integrated Lifecycle Assessment) Methode. Diese in diversen Forschungsprojekten entwickelte Methode für nachhaltige und effiziente Produktentwicklung ermöglicht es, während des gesamten Produkt-Lebenszyklus sämtliche Inhaltsstoffe eines Produktes zu erfassen: von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion und Nutzung bis hin zur Behandlung am Ende der Lebensdauer (cradle-to-grave). Dieser Übergang von einem linearen Wirtschaftsmodell nach dem Prinzip „Take-use-waste“ zu einem zirkulären Ansatz im Sinne einer Kreislaufwirtschaft hilft Unternehmen dabei, den Einsatz neuer Ressourcen massiv zu reduzieren, Material-Ausschuss zu minimieren und damit den ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu verbessern. Zusätzlich ist es möglich, unter dem Einsatz innovativer Technologien und Lösungen umfassende Optimierungen schon während der Produktentwicklung zu erzielen – wie beispielsweise den Austausch ökologisch fragwürdiger Materialien.

Gleichzeitig unterstützt die „iLCA“-Methode eine ganzheitliche Entscheidungsfindung und langfristige Produktionsplanung, um die Fertigungskosten zu senken. Werden aus den Daten ökonomische Optimierungen abgeleitet, ist es möglich, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen: Es werden nicht nur Kosten optimiert, sondern auch hochgradig nachhaltigere Produkte geschaffen. Auch eine Blockchain-basierte Weiterverfolgung ist sinnvoll, um beispielsweise genau vorhersagen zu können, wie ein Produkt jeweils nach seinem ersten, zweiten oder dritten Lebenszyklus aufbereitet und/oder wiederverwendet werden kann. Dieser Pfad bringt konkrete Handlungsempfehlungen und -szenarien zur Entwicklung ökoeffizienter Lösungen hervor.

Die hier beschriebenen Lösungen sind schon lange keine Zukunftsmusik mehr. Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die Technologieberatung Capgemini Engineering an der Entwicklung solcher Plattformen. Auf deren Basis können wir einen großen Schritt in Richtung digitaler Kreislaufwirtschaft machen. Dabei bearbeiten wir insbesondere zwei Themenfelder: Wie können wirtschaftliche und ökologische Fragen integriert und gemessen werden, um die Öko-Effizienz einer Technologie oder eines Produkts zu erhöhen? Und wie lassen sich Umweltbelange in tägliche Geschäftsentscheidungen integrieren?

In unseren Augen muss die „Öko-Innovation“ Performance, Umwelt und Kosten vom Design bis zum Recycling berücksichtigen. Deswegen unterstützen wir unsere Kunden bei der Erstellung von Business Cases, um ökologische und kostenmäßige Hot Spots im Lebenszyklus eines Produkts zu identifizieren und die Ökoeffizienz zu verbessern.

Wir freuen uns auf einen weiteren Austausch über unseren Pfad für nachhaltige Produktentwicklung mit Ihnen. Unser Experte Andreas Kötter, Advanced Business Manager Technology & Innovation, steht bei Fragen gerne zur Verfügung: andreas.koetter@capgemini.com.

Ein Beitrag von:

  • Capgemini Engineering

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