Anzeige 25.01.2021, 12:59 Uhr

Deltek Clarity Bericht zur Architektur- und Ingenieurindustrie 2020 – deutsche A&E-Unternehmen auf dem Weg zu digitalen Betriebsmodellen

Digitale Transformation, digitale Prozesse, digitale Kommunikation – derzeit schwirrt der Begriff Digitalisierung durch alle Bereiche der Wirtschaft. Der Umbruch ist tiefgreifend und betrifft alle Bereiche einer Organisation. Auch A&E-Unternehmen sind davon nicht ausgenommen. Aktuelle Hintergrundinformationen und Umfrageergebnisse sowie Einschätzungen zur digitalen Zukunft der deutschen Branche liefert der Auszug aus dem aktuellen Deltek Clarity Bericht zur Architektur- und Ingenieurindustrie.

Grafik: Deltek

Grafik: Deltek

IoT, Geolokalisierung, BigData und Künstliche Intelligenz (KI) sind für deutsche Architektur- und Ingenieurbüros aktuell die wichtigsten Technologietrends in Bezug auf die Digitalisierung. Das ergab die Umfrage für den aktuellen Deltek Clarity Bericht zur Architektur- und Ingenieurindustrie, den wir aktuell veröffentlichen. Die Branche ist sich einig, dass diese Themen die Digitalisierung maßgeblich prägen und vorantreiben werden. Auf diese Weise wollen die befragten Betriebe verborgenes Potenzial besser nutzen, ihre Prozesse optimieren und die Effizienz steigern. Bereits heute haben 97 % der in Deutschland Befragten ein klares Bild von der digitalen Transformationsstrategie ihrer Organisation.

Um ein klareres Bild zu erhalten, baten wir die befragten Unternehmen, die Bedeutung von Technologietrends für Ihr eigenes Unternehmen zu bewerten und einzuordnen. Einen Überblick bietet Ihnen diese Grafik:

Wahrnehmung versus Realität

Während sich fast alle Unternehmen der Notwendigkeit der digitalen Transformation bewusst sind, hinken sie beim Tempo der Umsetzung noch hinterher. Die Befragung zeigt aber deutlich, dass die Bereitschaft zu Investitionen in Digitalisierungsprozesse vorhanden ist. Allerdings befinden sich die deutschen A&E-Firmen in unterschiedlichen Phasen des Umwandlungsprozesses. Nur noch 5 % befinden sich nach eigener Einschätzung in der Einstiegsphase. Die Anwendungsphase, in der sich bereits eine Angleichung zwischen Geschäfts- und IT-Zielen abzeichnet, haben bereits 49 % erreicht. Die überwiegende Zahl, der Befragten ist sicher, die digitale Transformation in den kommenden 5 Jahren zügig umzusetzen, um bis 2025 in der „reifen“ oder „angewandten“ Phase zu sein.

Mit Strategie und Fachkräften zum digitalen Betriebsmodell

Bis deutsche A&E-Unternehmen das digitale Betriebsmodell vollständig adaptiert haben, wird laut der Studie noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen. Allerdings signalisierten die Studienteilnehmer ihre klare Absicht, die digitale Transformation in ihren Betrieben weiter voranzutreiben. Ihnen ist klar, dass sie nur mit modernen Technologien die Hürden überwinden können, die ihr Unternehmen derzeit noch ausbremsen. Darum haben 12 % der Befragten bereits einen strategischen Plan entwickelt, der eine Roadmap für die Einführung neuster technologischer Trends festschreibt. Das dafür notwendige Budget für die Umsetzung dieser Pläne wollen 19 % bereitstellen. Ziel ist es, mit digitalisierten Prozessen die Effizienz und Rentabilität ihres Unternehmens langfristig zu optimieren.

Ohne Fachkräfte werden sich die mittel- bis langfristigen Ziele zum digitalen Wandel aber nicht umsetzen lassen, sagen die Entscheider der deutschen A&E-Firmen. Kompetenz, Fachwissen und technisches Knowhow sind der Schlüssel zu erfolgreichen digitalisierten Prozessen. Fachpersonal ist daher ein wichtiges Asset im Geschäftsbetrieb. Deshalb beabsichtigen 27 % der deutschen Studienteilnehmer, ihren Personalstamm in den nächsten Jahren zu erweitern.

Effiziente Projektleitung ist essenziell

Verbesserungen in der internen Zusammenarbeit haben sich die deutschen A&E-Unternehmen ebenfalls auf die Fahnen geschrieben, um in Projekten erfolgreicher zu werden. So halten es 23 % für eine wichtige Aufgabe des Projektmanagements, innerhalb der nächsten drei Jahre in diesem Bereich Verbesserungen zu erreichen. Lediglich 4 % bezeichnen ihr Unternehmen hinsichtlich der Kommunikation und der abteilungsübergreifenden Aktivitäten bereits als vollständig integriert und transparent.

Bei Geschäftsprozessen, die heute noch weitestgehend manuell abgewickelt werden und keine Schnittstellen zu anderen Abteilungen bieten, sehen die Befragten ein hohes Einsparungspotenzial. Abteilungsübergreifende Zugriff auf Daten und Informationen könnten viele Workflows beschleunigen und die Transparenz verbessern, so der Tenor. Im Fokus steht dabei besonders das Finanz- und Berichtswesen. In diesen Bereichen ist aufgrund manueller Abläufe der administrative Aufwand hoch.

In den nächsten 3 bis 5 Jahren wird der Umwandlungsprozess in vielen Unternehmen der Branche zum Kraftakt werden. Allerdings führt angesichts des internationalen Wettbewerbs kein Weg daran vorbei. Die Teilnehmer der Studie haben das erkannt und sind zum digitalen Wandel und den dafür notwendigen Investitionen bereit.

Unter diesem Link finden Sie die Zusammenfassung über die Ergebnisse aus der deutschen A&E-Branche:

Helfen Ihnen die Studienergebnisse bei der Entscheidungsfindung für geeignete Maßnahmen zur digitalen Transformation in Ihrem Unternehmen? Können wir Ihnen weitere Fragen beantworten? Rufen Sie uns an – wir helfen gerne.

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