Anzeige 23.07.2021, 12:00 Uhr

Bewährte Standardkupplung auf ein neues Level

Seit Jahrzehnten hat sich die Kupplungsbaureihe N-Eupex von Flender erfolgreich und millionenfach in sämtlichen industriellen Anwendungen etabliert und bewährt. Kürzlich überraschte das Unternehmen die Fachwelt mit einer Leistungssteigerung dieser Maschinenelemente sowie einer Vergrößerung der Bohrungskapazität – plus die Einführung einer zusätzlichen doppelkardanischen Bauart DK.

Bewährte Standardkupplung von Flender auf ein neues Level gehoben 

Bessere Verlagerungskapazitäten, geringere Rückstellkräfte und verringerter Montageaufwand – die doppelkardanische N-Eupex DK bereichert den Baukasten N-Eupex. Darüber hinaus wurde das Leistungsspektrum der kompletten Baureihe erweitert.   Foto: Flender

Bewährte Standardkupplung von Flender auf ein neues Level gehoben Bessere Verlagerungskapazitäten, geringere Rückstellkräfte und verringerter Montageaufwand – die doppelkardanische N-Eupex DK bereichert den Baukasten N-Eupex. Darüber hinaus wurde das Leistungsspektrum der kompletten Baureihe erweitert.

Foto: Flender

Den Entwicklern von Flender, dem Hersteller für Getriebe, Kupplungen und kompletter Antriebssysteme, ist es gelungen, die Leistung der gesamten N-Eupex Baureihe um circa 30 Prozent zu steigern, und die Bohrungskapazität um bis zu 25 Prozent zu vergrößern. Die erhöhte Leistungsdichte wurde durch umfangreiche Tests und Werkstoffoptimierungen erreicht. Anwender profitieren dadurch von einem höheren Drehmoment, erhöhten Drehzahlen und einem Größensprung. Die gleiche Leistung lässt sich nun mit einer kleineren Baugröße erreichen. Wem diese Optimierungen noch nicht genug sind, für den hat Flender noch eine weitere Neuigkeit parat – die doppelkardanische N-Eupex DK.

Doppelkardanische Bauart als vielseitiger Problemlöser

Mit dieser Bauart wird den Anwendern ein zuverlässiger Problemlöser in die Hand gegeben. Sie ist höchst interessant für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen – an deren Spitze Pumpenapplikationen stehen. Die doppelkardanische N-Eupex DK verbindet die Wellenenden von Antrieb und Arbeitsmaschine über zwei statt, wie bei den übrigen Bauarten, über nur ein Elastomergelenk. Die Einführung des zweiten Elastomergelenkes erhöht die Dämpfungseigenschaft der Kupplung und resultiert in einer geringeren Drehfedersteifigkeit.

Zudem kann die neue Kupplungslösung verglichen mit der eingelenkigen Lösung mehr als den vierfachen Radialversatz ausgleichen. Auftretender Radialversatz zwischen den Wellenenden wird bei dieser zweigelenkigen Ausführung durch einen entsprechenden Neigungswinkel in den Elastomergelenken ausgeglichen. Des Weiteren entstehen durch den doppelkardanischen Aufbau deutlich geringere Rückstellkräfte – und damit weniger mechanische Belastung auf angrenzende Motoren und Arbeitsmaschinen. Die Rückstellkräfte reduzieren sich je nach Größe, Versatz und Einbaumaß um mehr als die Hälfte.

Flender hat bei seinen bewährten Nockenkupplungen N-Eupex eine Leistungserhöhung um durchschnittlich 30 Prozent sowie eine Vergrößerung der Bohrungskapazität um bis zu 25 Prozent erreicht. Foto: Flender

Flender hat bei seinen bewährten Nockenkupplungen N-Eupex eine Leistungserhöhung um durchschnittlich 30 Prozent sowie eine Vergrößerung der Bohrungskapazität um bis zu 25 Prozent erreicht.

Foto: Flender

Durchdachte Systemlösung mit Vorteilen bei Montage und Demontage

Früher oder später – je nach Einsatzspektrum, Belastung und Umgebungsbedingungen – unterliegen Nockenkupplungen grundsätzlich gewissen Wartungsvorschriften. Beim Einbau, gerade aber auch beim Austausch verschlissener Elastomerpakete zeigt sich ein weiterer großer Vorteil der doppelkardanischen N-EUPEX DK. Durch die axiale Teilung der Nabensegmente (G-Nabe) müssen bei Montage und Demontage der Kupplung weder am Motor noch an der Arbeitsmaschine Hand angelegt werden.

Die beiden Halbschalen sind lediglich über entsprechende Klemmschrauben verbunden, die sich einfach fügen bzw. lösen lassen. Der Clou dabei ist die Teilung in der Passfedernut. So ergibt sich bei der Montage eine eindeutige Positionierung der Hälften zueinander und eine spielfreie Passfederverbindung. Das Resultat: Sowohl bei der Installation von Maschinen und Anlagen als auch bei einem späteren Motorwechsel oder bei intervallbedingten Serviceeinsätzen lässt sich mit der neuen N-Eupex DK der Arbeits- sowie der Zeitaufwand reduzieren.

Bessere Verlagerungskapazitäten, geringere Rückstellkräfte, erhöhte Dämpfung und verringerter Montageaufwand – die doppelkardanische N-Eupex DK bereichert den Baukasten der N-Eupex Foto: Flender

Bessere Verlagerungskapazitäten, geringere Rückstellkräfte, erhöhte Dämpfung und verringerter Montageaufwand – die doppelkardanische N-Eupex DK bereichert den Baukasten der N-Eupex

Foto: Flender

Perfekte Kupplungsanpassung und ATEX-zertifiziert

Konstruktiv besteht die neue N-EUPEX DK aus drei Bauteilen – den beiden Jumbo-Naben in geteilter Ausführung und einem Zwischenstück aus Aluminium mit gefügtem Taschenteil aus Gusseisen mit Lamellengraphit. Darin befinden sich die Elastomere. Aufgrund dieser kompletten Kapselung der Dämpfungselemente ergibt sich ein Fangschutz für die Hülse.

Die N-Eupex DK ist in zehn Baugrößen für Drehmomente von 48 Newtonmetern (Nm) bis 2.300 Nm erhältlich. Die Bohrungskapazität der Naben ist für Wellenenden mit Durchmessern zwischen 20 und 150 mm geeignet. Die zulässige Drehzahl beträgt bei kleinen Durchmessern 5.500 U/min, bei den großen Durchmessern liegt die Grenze bei 3.000 U/min. Das Zwischenstück, das es in Standardabstufungen für Wellenabstände von 100 mm bis 250 mm gibt, kann in der Länge flexibel an unterschiedlichste Applikationen angepasst werden. Die N-Eupex DK kann bei Umgebungstemperaturen von -30 Grad Celsius bis +80 Grad Celsius eingesetzt werden. Darüber hinaus ist die Kupplung ATEX-zertifiziert und eignet sich somit für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen.

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Ein Beitrag von:

  • Jochen Pelzer

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