+++Anzeige+++ 13.11.2018, 10:29 Uhr

Autodesk University: Das können Trend- und Zukunftstechnologien schon heute

Immer mehr Branchen setzen auf Generatives Design, 3D-Druck und VR/AR-Anwendungen.

Modell eines Hauses

Für den deutschsprachigen Raum zugeschnitten – das BIM-Beispielprojekt für Autodesk Revit 2019.

Foto: Autodesk

Im Oktober lud Autodesk zur siebten Autodesk University Germany nach Darmstadt. Mehr als 1.500 Anwender, Partner und Experten aus den Bereichen Mechanik und Maschinenbau, Architektur und Bauindustrie sowie digitale Medien und Entertainment kamen für zwei Tage im „darmstadtium“ zusammen, um sich weiterzubilden sowie über aktuelle Technologietrends und deren vielfältigen Einsatzgebiete auszutauschen. Die Autodesk University war damit erneut ausverkauft und ein großer Erfolg für alle Beteiligten.

Schwerpunkte waren in diesem Jahr die Trend- und Zukunftsthemen rund um Generatives Design, 3D-Druck in der Fabrik, Augmented Reality auf der Baustelle und Künstliche Intelligenz.

In über 100 Workshops und Vorträgen von Autodesk-Experten, Partnern und Autodesk-Kunden konnten die Besucher ihr Wissen vertiefen. Konkrete Anwendungsbeispiele demonstrierten zudem, dass die neuen Technologien heute schon einsatzbereit sind.

Generatives Design – der Computer als Partner

Nicht nur im Maschinenbau, auch in der Architektur wird Künstliche Intelligenz immer mehr zum Partner des Menschen. Generatives Design erstellt in nur wenigen Minuten hunderte von Entwurfsalternativen – was die Technologie bei der Autodesk University für die Teilnehmer besonders interessant machte. Unbegrenzte Rechenkapazität in der Cloud löst nicht nur komplexe Design-Herausforderungen, sondern bietet neben enormer Zeit- und Kostenersparnis auch neue geometrische Möglichkeiten. Was Generatives Design genau ist und wie der Computer als Partner Probleme löst, kann in diesem Artikel nachgelesen werden.

Mit 3D-Druck zu qualitativ hochwertigen und leichten Kinderrädern

Auf der Hauptbühne sorgte der Vortag von Christian Bezdeka (CEO von woom) für regen Besucherandrang. Woom produziert Fahrräder, die individuell auf die Größe und Fähigkeiten von Kindern angepasst sind und garantiert damit optimalen Fahrspaß. Bezdeka beschrieb, wie der Preis zu einem wichtigen Faktor der Produktentwicklung wurde, denn die Nutzungsdauer eines Kinderrads ist begrenzt und leichte Materialen sind kostenintensiver. Um Gewicht und Preis bestmöglich berücksichtigen zu können, entschieden sich die Gründer für den 3D-Druck unter Verwendung von Autodesk Fusion 360 und Rapid Prototyping, das eine schnelle Umsetzung der Entwürfe zu physischen 3D-Objekten ermöglicht. Das Ergebnis ist ein Rad, das halb so schwer ist wie gängige Modelle, wobei 85 Prozent der verwendeten Fahrradteile mittels 3D-Druck- und CNC-Fräsverfahren produziert werden.

Rotes Kinderfahrrad mit Fahrradhelm

Woom entwickelte das leichteste Kinderrad der Welt – mit Hilfe von Autodesk-Software.

Quelle: Autodesk

Golden Nugget: Das deutschsprachige BIM-Beispielprojekt von Tragwerksplanung bis Gebäudetechnik

Im Eingang der Autodesk University sorgte das virtuelle „Golden Nugget“-Modell bei den Teilnehmern aus dem Architekturbereich für Aufsehen: das umfangreiche deutschsprachige BIM-Beispielprojekt, ein Büro- und Wohngebäude in Graz des Architekturbüros INNOCAD Architektur ZT GmbH. Das Projekt wurde mit den neuen, für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz entwickelten Vorlagen und Bibliotheken in Autodesk Revit erstellt. Es zeigt integrierte Workflows aus den Bereichen Architektur, Ingenieurbau und Gebäudetechnik und deckt alle Leistungsphasen ab. Mit der Integration weiterer Autodesk Revit-Applikationspartner können mehr Industrie-Workflows abgebildet werden, wie etwa eine Anbindung an die Statik, TGA-Berechnungen, AVA, Facility Management oder VR. Einen Einblick in das Projekt bietet diese Videoserie.

Augmented Reality und Roboterarm können die Baubranche revolutionieren

Dass Virtual und Augmented Reality schon in der Bauindustrie angewendet werden, zeigten zahlreiche Exponate auf der Autodesk University. Die „Collaborative Robotic Workbench“ (CRoW), ein auf Generativem Design basierendes System, kann mithilfe von Sensoren Strukturen scannen und mit bestehenden 3D-Modellen abgleichen. Zusätzlich verfügt CRoW über ein AR-Headset, mit dem der Anwender jede Phase des Projekts in einer digitalen Umgebung planen und mögliche Varianten frühzeitig prüfen kann. Gleichzeitig ermöglicht eine Visualisierung der Roboterbewegungen, dass der Nutzer mögliche Kollisionen im Workflow erkennen und Änderungen vornehmen kann.

 

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