Anzeige 10.01.2022, 10:00 Uhr

Wie kann die Gen Z geführt werden?

Diese und weitere Fragen beantwortete Dr.-Ing. Kurt D. Bettenhausen, Vorstand Neue Technologien und Entwicklung bei der HARTING Technologiegruppe, in der Podcast-Episode „Technik aufs Ohr“.

Foto: HARTING Technologiegruppe

Foto: HARTING Technologiegruppe

Seit September 2020 ist er für das familiengeführte Unternehmen im ostwestfälischen Espelkamp tätig. Zuvor war er nach einem Studium der Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Darmstadt in unterschiedlichen Funktionen sowohl bei der Hoechst AG in Frankfurt sowie der Siemens AG angestellt. Mit dem Wechsel zur Siemens Corporation zog es ihn für insgesamt acht Jahre in die USA, wo er in der Corporate Technology für die Siemens-Standorte in den USA und weltweit für das Technologiefeld „Zukunft der Automation“ mit Standorten in den USA, Deutschland, Indien und China verantwortlich zeichnete. Technologiethemen beschäftigen ihn nun auch bei HARTING auf globaler Ebene. Das Unternehmen ist ein weltweit führender Anbieter von industrieller Verbindungstechnik mit 14 Produktionsstätten und Niederlassungen in 44 Ländern. Darüber hinaus stellt HARTING auch Kassenzonen für den Einzelhandel, elektromagnetische Aktuatoren für den automotiven und industriellen Serieneinsatz, Ladeequipment für Elektrofahrzeuge sowie Hard- und Software für Kunden und Anwendungen u. a. in der Automatisierungstechnik, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Robotik und im Bereich Transportation her.

„In diesen Zeiten sind es die Zukunftstrends, die den Ingenieurberuf unendlich spannend machen“, so Bettenhausen, der an der Spitze eines weltweit agierenden Technologieunternehmens zunächst die Herausforderungen der Industrie bzw. der gesamten Gesellschaft skizziert. „Wir erleben derzeit die Elektrifizierung von allem. Unsere Technologiegruppe treiben dabei folgende Faktoren an: gesellschaftliche Megatrends wie Nachhaltigkeit, demographischer Wandel sowie Globalisierung bzw. De-Globalisierung.“ Daraus leitet er wiederum technologische Megatrends ab, wie etwa Modularisierung und autonome Systeme. Und schließlich benennt er als dritten wichtigen Eckpunkt des aktuellen Wandels die Digitalisierung – das digitale, möglichst identische Abbild der Realität: den digitalen Zwilling.

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„Die Pandemie ist in diesem Zusammenhang definitiv als ein Innovationsbeschleuniger zu sehen“, unterstreicht der HARTING Vorstand, denn: Innovationen treten nicht dadurch auf, dass man den Druck auf Menschen, Termine oder Kosten erhöht. Vielmehr kommen sie dann zum Vorschein, wenn Menschen die Gelegenheit geboten wird, über etwas anderes nachzudenken – beispielsweise auf welche andere Art und Weise sich technische Herausforderungen meistern lassen – oder in den Grenzbereichen zu anderen Fachdisziplinen. „Die durch die Pandemie bedingte Entschleunigung auf der einen Seite sowie der Crashkurs in Sachen Digitalisierung auf der anderen Seite haben dabei neue Ideen und ein Vielfaches an Kreativität entfesselt“, so Bettenhausen weiter.

Auf die Frage, was Menschen charakterlich mitbringen müssten, um innovativ zu sein, stellt er klipp und klar fest: „Eine Unmenge an Neugierde und die Begeisterung, neue Dinge einfach mal auszuprobieren.“ Diese Eigenschaften seien es vor allem, die einen Ingenieursberuf so spannend machen. „Ingenieuren wird die einzigartige Möglichkeit zuteil, das, was wir theoretisch durchdrungen haben, zu vergleichen mit dem, was gebraucht wird – und genau dies dann am Ende einfach zu machen.“ Das könne keine andere Berufsgruppe in dieser Konsequenz in der Realität wirklich realisieren. Die Beherrschung der theoretischen Grundlagen sowie eine große Portion Erfindergeist mit dem konsequenten Willen, Dinge neu zu denken und neu zu machen, seien das bestmögliche Rüstzeug für einen Ingenieur.

Doch wie schafft man es als Führungskraft, die Generation Z in Zeiten des Wertewandels zu motivieren? Bettenhausen sieht hier den Schlüssel in dem Selbstverständnis als Führungskraft: „Eine Vorgesetztenrolle führt nicht per se dazu, Mitarbeitende zu motivieren. Vielmehr müssen Führungskräfte heute über Inhalte und Aufgaben leiten, motivieren und inspirieren. Wenn darüber hinaus die Rahmenbedingungen stimmen, Weiterqualifizierungen etc. gewährleistet sind, dann bleiben die Kolleginnen und Kollegen gerne an Bord.“ Umso wichtiger sei es für Arbeitgeber, frühzeitig Perspektiven aufzeigen zu können und Attraktivität am Arbeitsmarkt auszustrahlen. „Wer Vielfalt, Abwechslung und persönliche Entwicklung im eigenen Unternehmen findet, wird diese nicht an anderer Stelle suchen.“

Wenn Sie wissen wollen, welche Gedanken den Vorstand der HARTING Technologiegruppe zum Thema Innovationen umtreiben und warum Kurt Bettenhausen der festen Überzeugung ist, dass niemals ein Ingenieur den Nobelpreis gewinnen wird, dann hören Sie hier den vollständigen Podcast: https://www.harting.com/DE/de/wie-kann-die-gen-z-gefuehrt-werden

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