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Ausgewählte Ausgabe: 10-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Zahnstangenhubgetriebe sichern reibungslose Abläufe in der Automobilproduktion

In der Fahrzeugindustrie ist Präzision gefragt: Werden Komponenten nicht rechtzeitig und in der richtigen Position bereitgestellt, stockt der gesamte Fertigungsprozess. Im Extremfall kommt es zum Produktionsstopp, der hohe Kosten verursacht. Bei einem namhaften deutschen Fahrzeughersteller übernehmen deshalb Hubsäulen inklusive Zahnstangenhubgetriebe von Leantechnik das Teile-Handling.


Bild 1.  In der Automobilindustrie kommt es auf eine hohe Genauigkeit an. Alle Fertigungsprozesse sind eng getaktet und genau aufeinander abgestimmt.

Bild 1.
In der Automobilindustrie kommt es auf eine hohe Genauigkeit an. Alle Fertigungsprozesse sind eng getaktet und genau aufeinander abgestimmt.

Roboter soweit das Auge reicht – bei der Fertigung von Pkw werden die meisten Bearbeitungsschritte inzwischen vollautomatisiert erledigt, Bild 1. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn der Materialfluss reibungslos läuft und alle Prozesse ineinandergreifen. Was einfach klingt, ist in Wirklichkeit eine hochkomplexe Aufgabe, da inzwischen alle Bauteile just-in-time am Band ankommen und nicht mehr wie früher im Werk vorrätig gehalten werden. Die Anlieferung dieser Komponenten bedarf deshalb einer minutiösen Planung, damit alles im Takt bleibt. Verzögerungen darf es nicht geben, da sie schnell sehr teuer werden können.
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Rund 1000 Aussteller präsentieren zur „36. Motek“ und „11. Bondexpo“ in Stuttgart alles rund um die Themen Produktions- und Montageautomatisierung sowie Klebtechnologie.

Mindestens ebenso wichtig wie die Koordination im Vorfeld sind exakte Abläufe in der Automobilproduktion selbst. Hier kommt es darauf an, welche Handling-Systeme zum Einsatz kommen und wie diese mit den einzelnen Stationen an der Fertigungsstraße verzahnt sind. Ein neuralgischer Punkt ist beispielsweise die Bereitstellung von Bauteilen für die Weiterverarbeitung. In Gitterboxen werden unter anderem Motorhauben oder Türen aufgestapelt, die dann ein Roboter greift und entweder montiert oder bearbeitet. Voraussetzung dafür ist, dass alles genau zur richtigen Zeit am richtigen Platz ist. Das bedeutet konkret: Die Komponenten müssen so angeordnet sein, dass der Roboter sie schnell greifen kann.

Robust, kompakt und hochpräzise

Ein namhafter deutscher Fahrzeughersteller suchte für genau diese Aufgabe eine effiziente Lösung und entschied sich für ein Positioniersystem mit dem Zahnstangenhubgetriebe lifgo linear von Leantechnik (siehe auch gelber Infokasten). Die Wahl lag nahe, da der Anbieter aus Oberhausen dank jahrelanger enger Zusammenarbeit mit Unternehmen der Branche bestens mit den dortigen Produktionsbedingungen vertraut ist. „Hinzu kommt, dass unsere Systeme sehr kompakt sind. Das hat letztendlich den Ausschlag gegeben“, berichtet Konstrukteur Lukas Piofczyk. Die Nordrhein-Westfalen bekamen deshalb die Aufgabe, für eine neue Montagelinie ein Handling-System zu entwickeln, das möglichst wenig Bauraum beansprucht.

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Bild 2.
Bei einem bekannten Fahrzeughersteller hat Leantechnik Positioniersysteme mit Hubsäulen installiert, in denen „lifgo linear“-Getriebe verbaut sind. Ihre hohe Präzision ist von entscheidender Bedeutung für die Effizienz des Produktionsprozesses.

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Bild 3.
Die lifgo linear-Getriebe der Oberhausener Spezialisten eignen sich besonders für lange Hub- und Verfahrwege.

Der „Behälter-Ausheber“ sollte direkt am Band zum Einsatz kommen und dafür zuständig sein, die Gitterbox mit den Bauteilen so anzuheben, dass diese sich auf der richtigen Höhe für den Roboter befinden. Die Höhe ist vordefiniert und muss genau eingehalten werden, damit es bei den Greifvorgängen nicht zu Unterbrechungen kommt. Da die Arbeitsschritte an der Fertigungsstraße eng getaktet sind, würden andernfalls sämtliche Abläufe durcheinandergeraten. Für die Lösung solch präziser und synchroner Positionieraufgaben bietet Leantechnik ein breites Portfolio an linear geführten Zahnstangenhubgetrieben an, die sich zusammen mit weiteren Komponenten (beispielsweise Motoren) zu einer kompletten „leantranspo“-Anlage erweitern lassen.
Im Fall des Fahrzeugherstellers konstruierten die Oberhausener Spezialisten eine solche Anlage mit zwei Doppelhubsäulen, Bild 2, in denen jeweils ein lifgo linear-Getriebe verbaut wurde, Bild 3.

Seite des Artikels
Autoren

 Sven Schürmann

Marketing, Leantechnik AG

Kontakt:
Leantechnik AG
Im Lipperfeld 7c
46047 Oberhausen
Tel.: 02 08/4 95 25-0
E-Mail: info@leantechnik.com
www.leantechnik.com

Vielseitig einsetzbar

Die Nordrhein-Westfalen bieten für nahezu jeden Anwendungsfall das passende Getriebe an: „lifgo“ ist die robusteste Baureihe und zeichnet sich durch präzise Synchronität auch bei hohen Geschwindigkeiten aus. „lifgo linear“ eignet sich besonders für lange Hub- und Fahrwege, „lifgo  doppel“  kommt  bei  Greif-,  Schließ-  und Zentrieraufgaben zum Einsatz und „lifgo linear doppel“ wurde speziell für Greif-, Schließ- und Zentrieraufgaben bei langen Fahrwegen konzipiert. Besonders schwere Lasten lassen sich am besten mit „lifgo 5.4“ bewegen.
Leantechnik AG, Im Lipperfeld 7c 46047 Oberhausen,  Tel. 0208 / 49525-0, Fax -18, E-Mail: info@leantechnik.com, Internet: www.leantechnik.com

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