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Ausgewählte Ausgabe: 10-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Maintenance 4.0 bestimmt Profitabilität der Fabrik von morgen

Die Automatisierung und Digitalisierung der Fabriken ist eine Entwicklung, die für die Unternehmen den Produktionsfaktor „Kapital“ – insbesondere bezüglich Anlagen und Maschinen – immer wichtiger macht. Inzwischen kommt ohne Industrieroboter keine der großen Branchen mehr aus. Unter diesen Bedingungen erhöht sich der Stellenwert der Instandhaltung erheblich. In ihrem neuen White Paper „Maintenance 4.0 – Instandhaltungsmanagement für die Fabrik der Zukunft“ zeigt die ConMoto Consulting Group, wie eine weiterentwickelte Instandhaltung zur technischen Basis und zum Effizienzmotor in der Industrieproduktion wird.


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„Maintenance 4.0“ kann sich nach einer aktuellen Studie zum „Effizienzmotor“ in der Industrieproduktion entwickeln.

Die Quintessenz der Studie lautet: Zentrale Erfolgsbausteine der Instandhaltung von morgen sind „Predictive Maintenance“, mobile Instandhaltung und „Asset Innovation“. Die Maintenance 4.0 integriert vorausschauende zustandsorientierte Instandhaltung, Daten- und Informationsaustausch über den Anlagenzustand in Echtzeit sowie Anlagenmanagement und Anlagenplanung in ein robustes strategisches Konzept mit großer Wirkung, Bild 1.
Die Instandhaltung erfüllt dadurch die wachsenden Anforderungen an die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität von Produktionsanlagen und Maschinen. Sie ist Basis und wesentlicher Treiber für profitables Wirtschaften.

Predictive Maintenance

Predictive Maintenance ist ein Handlungsfeld mit erheblichem Potential: Der Anteil davon am Gesamtinstandhaltungsaufwand liegt heute im Industriedurchschnitt lediglich bei 2 % bis 3 %. Die Risiko- und Rentabilitätsanalysen von ConMoto prognostizieren einen Anstieg dieses Anteils auf 10 % der Anlagenkomponenten bis zum Jahr 2021. Langfristig gehen die Instandhaltungsexperten sogar von 20 % aus. Dazu trägt bei, dass die Kosten für Sensoren und anderer Messtechnik zur Überwachung des Anlagenzustands immer weiter sinken.
Mit „Predictive Maintenance Light“ kann ein erster Hebel sogar ohne große zusätzliche Investitionen angesetzt werden. Hier nutzen Maintenance-Manager systematisch vorhandene Daten und Kennzahlen und leiten Schlussfolgerungen und Handlungsanweisungen ab.

Bild 1.  Instandhaltung – Entwicklungsstufen auf dem Weg zur Maintenance 4.0.

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Instandhaltung – Entwicklungsstufen auf dem Weg zur Maintenance 4.0.


Die zustandsorientierte Instandhaltung führt Prognosen und Simulationen durch, um zukünftige Defekte und Ausfälle vorherzusagen. Das beantwortet die brennendsten Fragen: Wann wird der Zustand einer Komponente wirklich kritisch? Wie lässt sich zuverlässig der wahrscheinliche Ausfallzeitpunkt prognostizieren? Und wann ist der beste Eingriffszeitpunkt zur Fehlerbehebung? „Predictive Maintenance trägt entscheidend dazu bei, die produktive Maschinenlaufzeit zu maximieren und ungeplante Produktionsausfallzeiten zu minimieren“, fasst Nils Blechschmidt, geschäftsführender Gesellschafter von ConMoto, zusammen.

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Autoren

 Markus März

Director Business Development bei der ConMoto Consulting Group in München.

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