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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Turnkey-Technik ist die Lösung

Zerspaner stehen vor neuen, anspruchsvollen Herausforderungen: zum Beispiel durch hochwarmfeste, legierte (Verbund)Materialien sowie die allgegenwärtige Industrie 4.0. Wie effizient und wirtschaftlich, wie dynamisch und präzise lässt sich die „härtere“ und die „digitale“ Generation von Werkstücken in Zukunft bearbeiten? Welche Strategien sind erfolgversprechend, um die Ausbringung und die werkstückspezifischen Qualitäten weiter zu maximieren? Die perfekte Abstimmung von Werkzeug, Maschine und Werkstück spielt dabei die Schlüsselrolle, sagt dazu Stama. Mit aussagefähigen Lösungen unter Span wollen die Turnkey- und Twin-Experten aus Schlierbach auf der „EMO“ dazu ein Statement setzen.


Bild 1.  (K)eine Frage der Stückzahl – die „MT“-Baureihe steht für die hochproduktive sowie auch für die hochflexible Komplettbearbeitung mit Fräsen und Drehen.

Bild 1.
(K)eine Frage der Stückzahl – die „MT“-Baureihe steht für die hochproduktive sowie auch für die hochflexible Komplettbearbeitung mit Fräsen und Drehen.

Was für die Serienfertigung die Produktivität ist, stellt für Losgröße 1 die Flexibilität dar. Beide Qualitäten auf einer Maschine zu vereinen, beansprucht Stama als Alleinstellungsmerkmal (USP) mit seinen „MT-2C“-Fräs-Dreh-Zentren, Bild 1.

Flexibilität – kein Widerspruch zur Produktivität

Das Maschinenkonzept der „MT 724 2C“ kann beide Anforderungen – Einzelstücke ebenso wie Serienteile – wirtschaftlich darstellen. Ob von der Stange oder aus dem Futter gefertigt, bietet die 5-achsige 6-Seiten-Komplettbearbeitung mitsamt integrierter Automation alle Freiheiten in der Auswahl und Reihenfolge der Fräs- und Drehoperationen komplexer Werkstücke.
Verkaufsingenieur und Ideengeber für die „Live“-Zerspanung, die in Hannover gezeigt wird, ist Marcel Alter. Er ergänzt: „Werkzeughersteller haben durch die minimale Umrüstzeit ihren Flexibilitätsvorteil. Automotive-Zulieferer erzielen mit der hauptzeitparallelen Bearbeitung von zwei Werkstücken – unserem Twin-Effekt – hohe Produktivität. Beide haben mit der integrierten Automationslösung Präzision und Logistik im Griff. In der individuellen werkstückspezifischen Auslegung suchen und finden wir dann das jeweilige Optimum.“ Nach eigenen Angaben beträgt bei den MT-2C-Maschinen der Taktzeitgewinn bis zu 70 % und die Stückkosten werden um über 50 % reduziert.

Turnkey ist Teamwork und „boostet“ immer …

Es gibt eine Vielzahl von innovativen Produkten und kreativen Ideen, um einem Werkstück – Span für Span – seine definierten Formen und funktionellen Eigenschaften zu geben. Viele richtungsweisende Produkt- und Prozessinnovationen entstehen in der optimalen Kombination von Werkzeugtechnologie und Werkzeugmaschine. Zusammen mit der Komet Group präsentiert Stama auf seinem Fräs-Dreh-Zentrum „MT 838 Twin“ einen „Produktivitätsboost“ in der Turboladergehäuse-Bearbeitung.

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Bild 2.
In Kooperation mit zwei Werkzeugspezialisten zeigt das Hochleistungs-Fräs-/Dreh-Zentrum „MT 838 Twin“, warum es in der doppelspindligen HSK-A100er-Klasse als einzigartig gilt.

„Wir haben uns gemeinsam den aktuellen Fertigungsprozess angeschaut und in der Bearbeitung von V-Band und Trompete das größte Potential für die Optimierung der Stückkosten gesehen. Wie genau wir den Gesamtprozess 25 % schneller machen konnten, präsentieren wir erstmalig live auf der EMO. Das robuste Design und die hohe Maschinendynamik der 38er-Leistungsklasse haben es möglich gemacht, die werkzeugseitigen Innovationen fertigungstechnisch optimal zu integrieren und diesen Produktivitätszuwachs zu erzielen“, sagt Gerfried Winkler, Stama-Verkaufsingenieur und Experte Turboladerfertigung.
Das doppelspindlige 838er Fräs-Dreh-Zentrum zeigt auch eine weitere anspruchsvolle Live-Zerspanung. Sandvik Coromant und Stama haben sich erneut zusammengetan und präsentieren innovative Lösungen für die Leistungs- und Schwerzerspanung mit Fräsen und Drehen, Bild 2.

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Autoren

Dr. Guido Spachtholz

Mitglied der Geschäftsführung der Stama Maschinenfabrik in Schlierbach.

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