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Ausgewählte Ausgabe: 05-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Montageprozesse effizient gestalten

Anhaltende Trends – wie zunehmend mehr Produktvarianz und schnellere Prozesse – verlangen auch von der Montagetechnik eine immer höhere Leistungsfähigkeit. Bedarfsorientiert, besonders flexibel und einfach zu konfigurieren sollen die Anlagen sein. Stein Automation bietet in diesem Segment eine große Auswahl an standardisierten Modulen als Baukastensystem, mit dem sich Projekte effizient und rasch umsetzen lassen. Anwender können damit schnell auf sich ändernde Produktionsbedingungen reagieren.


Bild 1 Werkstückträger-Transportsysteme von Stein Automation kommen in vielen Branchen zum Einsatz – hier eine Anlage bei der Vorwerk & Co. KG.

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Werkstückträger-Transportsysteme von Stein Automation kommen in vielen Branchen zum Einsatz – hier eine Anlage bei der Vorwerk & Co. KG.

Durch eine steigende Variantenvielfalt mit immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen müssen Produktions- und Montagesysteme im industriellen Umfeld schnell und wirtschaftlich umkonfiguriert werden. Dies ist nur mit einer kosteneffizienten Konstruktion aus standardisierten Baugruppen und Ringleitungen möglich, die perfekt aufeinander abgestimmt sind, Bild 1. Sie erlaubt den einfachen Auf- und Umbau sowie hohe Flexibilität.

Anlagen einfach konfigurieren

Mit entscheidend ist dabei die Anlagensteuerung. Die bewährte Lösung „Stein Control“ beispielsweise ist besonders einfach zu bedienen. Das anwendende Unternehmen parametriert lediglich die individuellen Maße der Anlage nach der CAD-Planung. Dem Nutzer stehen danach sofort wichtige Angaben zum Anlagenzustand und statistische Auswertungen zur Verfügung. Das erleichtert die Prozesskontrolle erheblich. Die Vernetzung von Produktionsabläufen – wie bei Industrie 4.0-Konzepten gefordert – wird in unterschiedlichen Bereichen teilweise bereits seit vielen Jahren umgesetzt, etwa in Bezug auf Losgröße 1, ERP (Enterprise Resource Planning)-Anbindungen oder Traceability.

Umfangreicher Standardbaukasten für unterschiedliche Konzepte

Die Spezialisten für Werkstückträger-Transportsysteme haben einen umfangreichen Standardbaukasten entwickelt, aus dem sich eine Vielzahl von Layout-Varianten kundenspezifisch konfigurieren lassen, Bild 2. Schnelle Prozesse gestattet zum Beispiel eine Anlage in U-Form. Hierbei geschieht die Materialzuführung flexibel von außen, die Werker sind je nach Bedarf an unterschiedlichen Stationen im System integriert. Zur Qualitätskontrolle gibt es einen separaten Prüf- und Reparaturumlauf. Als Montage- und Prüflinie besteht die Möglichkeit, Kontrollstellen gezielt zu verteilen sowie kurze Rücklaufzeiten zwischen Reparatur und Prüfung umzusetzen. Zusätzliche Arbeitsplätze, etwa zum Löten, lassen sich parallel anfügen.

Bild 2 Die süddeutschen Spezialisten bieten eine große Auswahl an standardisierten Modulen als Baukastensystem, mit dem sich verschiedene Layout-Varianten umsetzen lassen.

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Die süddeutschen Spezialisten bieten eine große Auswahl an standardisierten Modulen als Baukastensystem, mit dem sich verschiedene Layout-Varianten umsetzen lassen.


Um eine Rückstaugefahr der Werkstücke durch Ausschleusung zu vermeiden, empfiehlt sich ein linearer Transfer mit Unterflurrückführung zur Bereitstellung weiterer Güter. Diese Variante ist kompakt ausgeführt und überzeugt durch geringen Platzbedarf. Bediener haben beidseitig Zugang zu den Montageplätzen.
Nicht immer sind vollautomatische Anlagen realisierbar. Auch halbautomatische Varianten können einen wirkungsvollen Beitrag zur „Lean Production“ leisten. Dabei sind nur die ausgeschleusten Automatikstationen und die Überflurrückführung angetrieben. Ein Werker im Inneren der U-förmig angeordneten Lösung schiebt die Werkstückträger zur nächsten Station. Dem Anwender bietet sich damit viel Gestaltungsfreiheit. Je größer die Stückzahlen, desto höher kann der Automatisierungsgrad ausfallen. Zudem entscheidet der Betreiber frei, wo automatisch gefahren und wo manuell verschoben wird.

Verschiedene Varianten als Kombination

Der Automationsspezialist mit Hauptsitz in Baden-Württemberg entwickelt auch kombinierte Kommissionier-, Montage- und Prüflinien. Teile gelangen vorkommissioniert an die Strecke und werden zur Montage transportiert, die auch mit Robotern automatisiert erfolgen kann. Im ERP-System ist eine Qualitätsprüfung integriert. Ist das Werkstück in Ordnung, bleibt es auf der Linie. Meldet das System einen Fehler, erfolgt die Reparatur oder Entnahme in der Ausschleus-Station. Darüber hinaus kann der Bediener die Reihenfolge der Aufträge bestimmen und so deren Priorität festlegen.

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Autoren

 Jürgen Noailles

Geschäftsführer der Stein Automation GmbH & Co. KG in Villingen-Schwenningen.

Anspruchsvolle...

... Materialfluss- und Montage-Lösungen

Stein Automation gehört zu den führenden Anbietern von Werkstückträger-Transportsystemen. Das  1969  gegründete  international  tätige  Unternehmen  bietet  Kunden  aus  vielen  Branchen, darunter Automotive, Medizintechnik, Elektrotechnik und Konsumgüter, ein breites Spektrum an standardisierten  Komponenten  für  effiziente  Materialfluss-Lösungen.  Zu  den  wegweisenden Innovationen gehört das System „SoftMove“ zum schonenden und energieeffizienten Transport von empfindlichen Gütern.
Stein Automation GmbH & CO. KG, Carl-Haag-Str. 26, 78054 Villingen-Schwenningen, Tel. 07720 / 8307-0, Fax -9945, E-Mail: info@stein-automation.de, Internet: www.stein-automation.de

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