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Ausgewählte Ausgabe: 04-2017 Ansicht: Modernes Layout
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ERP-Projekte kundenorientiert umsetzen

Nicht immer bringt die Einführung eines neuen ERP (Enterprise Resource Planning)-Systems den gewünschten Erfolg. Manchem „Experten“ im IT (Informationstechnologie)-Bereich mangelt es beispielsweise an nötiger Lösungs- und Branchenkenntnis. Um nachhaltige Projekterfolge sicherzustellen, empfiehlt sich die Begleitung mit einem kompetenten Partner. Die Jeremias-Gruppe ist ein global aktiver Hersteller von Edelstahlschornsteinen und modularen Abgasleitungen, Bild 1 – mit weltweit acht Produktionsstätten in Deutschland, Polen, Spanien, Russland, Tschechien, Großbritannien und den USA, sieben Handelsniederlassungen und zahlreichen Vertriebspartnern national und international.


Bild 1.  Bei einer Anlage für einen Kunden aus der Automobilindustrie wurden insgesamt 30,5 t Edelstahl verbaut.

Bild 1.
Bei einer Anlage für einen Kunden aus der Automobilindustrie wurden insgesamt 30,5 t Edelstahl verbaut.

Bild 2.  Die Jeremias-Gruppe mit Stammsitz in Bayern verfügt derzeit über acht Produktionsstätten weltweit.

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Die Jeremias-Gruppe mit Stammsitz in Bayern verfügt derzeit über acht Produktionsstätten weltweit.

Team Leader Global Projects Maxim Munvez erläutert: „Die einzelnen Fertigungsstandorte produzieren auch international, aber vor allem auf die lokalen Anforderungen abgestimmt, weil viele spezielle Regularien sehr länderbezogen sind, Bild 2.“ Das Werk in Polen beispielsweise hat sich auf Standard-Schornsteinelemente spezialisiert, mit denen es die gesamte Gruppe beliefert, während die deutschen Betriebe vor allem individuelle Spezialanfertigungen produzieren. Während sich die Jeremias GmbH mit der Sparte Elementschornsteine auf das B2B-Geschäft spezialisiert hat, konzentriert sich die Industriesparte auf Schornsteinlösungen etwa für Kraftwerke und Blockheizkraftwerksysteme.

Zwar neu, aber nicht komplett

Als 2006 die Niederlassung Polen komplett neu aufgebaut wurde, entschied sich die Firmenleitung für das ERP-System „Microsoft Dynamics NAV“ als Unternehmenssoftware. „Dieses Programm war für uns ein zukunftssicheres System, das zudem auch die Anforderungen der Jeremias-Gruppe zum weitaus größten Teil abbildete“, erinnert sich Munvez. Bereits ein Jahr später wurde das System auch in Deutschland eingeführt. Allerdings galt es dabei, die Standardlösung für die projektorientierte Industriesparte enorm zu modifizieren, sodass am Schluss beide Unternehmensbereiche in völlig unterschiedlichen Prozessen arbeiteten und die Anpassungen deutlich vom Dynamics NAV-Standard abwichen. „Mit zunehmendem Unternehmenswachstum erkannten wir, dass unser IT-Partner nicht die Lösungskompetenz bot, die wir brauchten. Schließlich wollten wir Lösungen aufbauen, die uns auch künftig ein ungehindertes Wachstum erlaubten – und die wir auch auf andere Niederlassungen übertragen können“, begründet Munvez.
So testeten die Verantwortlichen auf der Basis eines Lastenhefts von fast 100 Seiten eine Reihe von Microsoft-Partnern und ließen sich die verschiedenen Lösungsansätze präsentieren. „Definitiv entschieden wir uns für die Cosmo Consult-Gruppe. Dort fühlten wir uns am besten verstanden und beraten. Die Lösungsansätze entsprachen am ehesten unseren Wünschen“, so Munvez. Die Cosmo Consult-Gruppe – Anbieter von Business-Softwarelösungen auf Basis von Microsoft Dynamics und Branchenspezialist für die Fertigungsindustrie, projektorientierte Dienstleister sowie die Zulieferindustrie, außerdem Europas größter Microsoft-ERP-Partner – bot in vielen Bereichen mehr als die Mitbewerber.
„Die Auftragsfertigungslösung mit ihrem Konstruktionsmodul und ihren speziellen Funktionalitäten nutzt vor allem unsere Industriesparte. Dabei bleiben wir stets im Standard und reduzieren die Anpassungen auf ein Minimum. Damit können alle arbeiten“, nennt Munvez ein Beispiel.

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Autoren

 Volker Vorburg

arbeitet in Vaihingen/Enz als Journalist mit den Schwerpunkten Informationstechnologie, Telekommunikation/Telematik und Logistik.

Global Player...

... für Abgassysteme

Die  Jeremias-Gruppe  im  bayerischen  Wassertrüdingen hat  ihren  Ursprung  in  einer  1970  gegründeten  Firma für  Schornsteinsanierungen.  In  der  1984  gegründeten Jeremias GmbH stellte das Unternehmen die benötigten Abgasleitungen  aus  Edelstahl  selber  her.  Heute  ist  die Gruppe ein global aktiver Hersteller von Edelstahlschornsteinen  und  modularen  Abgasleitungen  mit  etwa  100 Millionen Euro Jahresumsatz.
Jeremias GmbH, Opfenrieder Str. 11–14, 91717 Wassertrüdingen, Tel. 09832 / 6868-50, Fax -68, E-Mail: info@jeremias.de, Internet: http://jeremias.de

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