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Ausgewählte Ausgabe: 04-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Dämpfungslösungen bringen E-Mobilität voran

Elektromobilität gehört zu den derzeitigen Trendthemen. Bislang sind zwar erst wenige zehntausend Fahrzeuge zugelassen – die Bundesregierung hat jedoch das Ziel ausgegeben, bis 2020 diese Zahl auf eine Million zu steigern. Beim Thema „E-Bikes“ gibt es bereits weiter fortgeschrittene Impulse. Zwei Einsatzfälle zeigen, welches Potential auch in diesem Bereich die Lösungen von ACE Stoßdämpfer aus Langenfeld haben.


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Bild 1.
Das aktuelle „Twike5“ soll ebenfalls Industriegasfedern von ACE erhalten, um den Ein- und Ausstieg
in dieses innovative Elektromobil zu erleichtern.

Elektromobilität wird oft gleichgesetzt mit größeren E-Autos. Dass es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten gibt, elektromobil unterwegs zu sein, zeigen die nachfolgenden Beispiele, bei denen zudem einige„pfiffige“ Ideen auch im Detail umgesetzt wurden, Bild 1.

Patentierter Faltmechanismus

Die beiden Diplom-Ingenieure Tim Ascheberg und Jörn Jacobi aus Kiel haben mit ihrem E-Scooter namens „Scuddy“ den elektrisch betriebenen Rollern echten Fahrspaß eingehaucht (www.scuddy.de), Bild 2.

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Bild 2.
Kompakt, wartungsfrei, komfortabel und dabei geeignet für eine Nutzlast von 100 kg dank Tandemkonstruktion von „Tubus“-Strukturdämpfern des Typs „TR52-32H“.

Ihr Produkt „Made in Germany“ überzeugt durch viele technische und konzeptionelle Details. Der Clou: Weil sich das Fahrzeug durch einen patentierten Klappmechanismus in eine Art „Sackkarre“ verwandeln lässt, darf es kostenfrei in Bus und Bahn mitgenommen werden – in diesem Zustand gilt es nicht als Fahrzeug, sondern als Gepäckstück. Drei Handgriffe mehr und die Sackkarre verwandelt sich in einen Würfel, der kaum größer als ein Wasserkasten ist. So lässt sich Scuddy zum Beispiel bequem mit in den Urlaub nehmen.
Auch wenn die Reichweite des Scuddy beachtlich ist – für längere Überlandfahrten ist er nicht konzipiert. Für die Innenstadt ist der emissionsfreie Roller hingegen ideal: sowohl in der Version mit einer Höchstgeschwindigkeit von 35 km/h als auch mit der 20 km/h schnellen Variante, bei der dann auf das Tragen eines Helms verzichtet werden kann. Da der Fahrspaß nicht nur von Geschwindigkeit und Lenkbarkeit, sondern auch vom Fahrkomfort abhängt, entschloss sich das Team bereits in der Entwicklungsphase auf die Spezialisten von ACE Stoßdämpfer aus Langenfeld (Nordrhein-Westfalen) zuzugehen. Diese waren zunächst durch ihre Industriegasfedern bekannt.

Strukturdämpfer passend in die Trittbrett-Konstruktion integriert

Die Aufgabe war Thorsten Kohnen – technischer Berater bei ACE – schnell erklärt: Um dem Fahrer auch bei Schlaglöchern und anderen Unebenheiten ein angenehmes Fortbewegen zu erlauben, sollte das Trittbrett des Scuddy gedämpft sein. Idealerweise sollte die Kennlinie durch einen weichen Kraftanstieg bei langem Hub gekennzeichnet sein. Auto-Stoßdämpfern ähnelnde Modelle waren daher ungeeignet.

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Autoren

M.A. Robert Timmerberg

Fachjournalist (DFJV) und Mitinhaber der plus2 GmbH, Presse- und Werbe-Agentur, in Wermelskirchen

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