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Ausgewählte Ausgabe: 04-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Effiziente Wertschöpfung, stabile Prozesse

Die „Schleifprofis“ Studer, Schaudt und Mikrosa präsentierten beim jährlichen „Motion Meeting“ in Thun/CH unter dem Motto „Lights, Camera, Action!“ Maschinentrends, berichteten über das abgelaufene Geschäftsjahr und gaben einen Ausblick auf 2017. Jedoch stellt sich die Frage: Befinden sich die Rundschleifer auf dem „Walk of Fame“?


Die Geschäftsleitung von Studer und SchaudtMikrosa – Gerd König, Fred Gaegauf sowie Jens Bleher (v.l.n.r.): Trotz der schwierigen Umstände, in denen sich der Werkplatz Schweiz befindet, können sich die „Schleifprofis“ wieder an der Weltspitze des Rundschleifens behaupten.

Die Geschäftsleitung von Studer und SchaudtMikrosa – Gerd König, Fred Gaegauf sowie Jens Bleher (v.l.n.r.): Trotz der schwierigen Umstände, in denen sich der Werkplatz Schweiz befindet, können sich die „Schleifprofis“ wieder an der Weltspitze des Rundschleifens behaupten.

Wir machen unseren Kunden erfolgreicher, indem wir auf seine Bedürfnisse eingehen“, sagte Fred Gaegauf, CEO von Studer und SchaudtMikrosa, bei der jährlichen Pressekonferenz. Dies setze voraus, die individuellen Wünsche zu verstehen – nicht einfach in einer Zeit, in der die Komplexität der Prozesse stetig zunimmt und Anforderungen ständig steigen. Es setzt Flexibilität in der Produktion und stetiges Streben nach Innovation voraus. „Wir sind gut unterwegs, auch wenn nicht alle gesteckten Ziele erreicht wurden“, bestätigt Gaegauf. Dafür haben die Rundschleifer viel in ihre Produktionstechnologie investiert und die Durchlaufzeiten erheblich reduziert.

Auftragseingang unter Plan

Das Jahr 2016 startete bei Studer (www.studer.com) nach einer erfolgreichen Messe „Grindtec“ sehr positiv, der Trend konnte sich jedoch nicht halten. Das Jahr schloss unter Plan ab. „Der Dieselskandal bei VW, die schwache Wirtschaft in China und die anhaltenden Auswirkungen des Euro-Wechselkurses wie auch politische Unsicherheiten in vielen Ländern machten uns zu schaffen“, erklärt Jens Bleher, Geschäftsführer von Studer und CSO der Technologiegruppe Rundschleifen, Bild. Wichtigste Absatzmärkte sind Westeuropa, gefolgt von Deutschland, China und Nordamerika.
SchaudtMikrosa (www.schaudtmikrosa.com) konnte nicht an den Erfolg von 2015 anknüpfen. Nach einem starken Frühjahr blieb der Auftragseingang deutlich unter den gesteckten Zielen. Die Aufträge werden mit einem Anteil von 25 % in Deutschland, schwerpunktmäßig mit Automobilherstellern und deren Zulieferern, generiert. Ein weiterer großer Absatzmarkt ist China mit einem Anteil von 26 %.
Im „Customer Care“ wurde dank einiger Prozessverbesserungen die Effizienz gesteigert und die Termintreue erhöht. Langfristig wird in diesem Segment bei Studer mit einer deutlichen Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentbereich gerechnet.

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