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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Laser erledigt selbst schwierige Aufgaben im Werkzeugschleifen

Der Schneidwerkzeughersteller Shape-Master Tool Company musste kürzlich seine Schleiffähigkeiten erweitern: Bei der Bearbeitung herkömmlicher Schneidstoffe und komplexer Geometrien leisteten die konventionellen Maschinen zwar gute Arbeit. Mit der Weiterentwicklung von Schneidstoffen und den damit verbundenen größeren Herausforderungen bei der Bearbeitung musste das Werk jedoch entweder aufrüsten – oder das Risiko eingehen, Aufträge an die Konkurrenz zu verlieren.


Das Werkzeugsortiment von Shape-Master ist groß: Es reicht von steckbaren PKD (polykristalliner Diamant)- und CBN (kubisches Bornitrid)-Werkzeugen bis hin zu allen Arten von Form- und Rotationswerkzeugen.

Das Werkzeugsortiment von Shape-Master ist groß: Es reicht von steckbaren PKD (polykristalliner Diamant)- und CBN (kubisches Bornitrid)-Werkzeugen bis hin zu allen Arten von Form- und Rotationswerkzeugen.

Als das Unternehmen vor 40 Jahren in Kirkland im US-Bundesstaat Illinois mit dem Schleifen von Schneidwerkzeugen begann, arbeitete es hauptsächlich an natürlichen Diamantmaterialien. Moderne Schneidstoffe hingegen umfassen Hartmetall (HM), künstlichen monokristallinen Diamant (MKD), polykristallinen Diamant (PKD), chemischen Dampfphasenabscheidungsdiamant (CVD), kubisches Bornitrid (CBN) und Keramik. Entsprechend hat sich das Sortiment an Werkzeugtypen von Shape-Master erweitert: Von steckbaren PKD- und PCBN-Werkzeugen bis zu allen Arten von Form- und Rotationswerkzeugen.
 Um die besonderen Herausforderungen der modernen Schneidstoffe zu meistern, erwarb Shape-Master (www.shapemastertool.com) zwei Laser-Werkzeugbearbeitungsmaschinen – die ersten ihrer Art in Nordamerika.

Fertigungsflexibel dank Lasertechnik

Bild1

Bild 1.
Der Laser erzeugt Geometrien, Oberflächen und Kanten-Präparationen, die durch CNC-Schleifen schwierig oder sogar überhaupt nicht herstellbar sind.

Die Lasertechnologie erweitert nicht nur die Schneidwerkzeugfertigung des Herstellers und erfüllt dabei selbst schwierige Anforderungen, sie trägt auch maßgeblich dazu bei, dass das Unternehmen im Wettbewerb mit größeren Spezialwerkzeuglieferanten bestehen kann. Mit der durch die Lasertechnik möglich gewordenen Fertigungsflexibilität werden jetzt kostengünstig Aufträge mit Losgrößen ausgeführt, die von 50 Stück bis zu Tausenden in einem jährlich wiederkehrenden Turnus reichen – stets unter Beibehaltung der Qualität und Lieferzeiten.
Nach nur wenigen Monaten Schulung und praxisorientierten Lernens begann Shape-Master, seine Laser-Maschinen auch für die Erweiterung seiner Produktpalette zu nutzen und neue Arten von Aufträgen anzunehmen. Ein Teil der Aufträge, die durch die Systeme laufen, sind nun rotierende Werkzeuge. Das Werk plant, sein Produktangebot auch darüber hinaus zu erweitern.
Des Weiteren können nun gewisse Teile wieder selbst hergestellt werden, die zuvor außer Haus gegeben werden mussten. Diese Fähigkeit ist besonders wichtig, weil sie der Philosophie und dem Ziel von Shape-Master entspricht, möglichst viele Arbeiten im Hause durchzuführen, Bild 1.

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Autoren

 Ted Neckel

Marketing-/PR-Department bei United Grinding North America.

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