Noch keinen Zugang? Dann testen Sie unser Angebot jetzt 3 Monate kostenfrei. Einfach anmelden und los geht‘s!
Angemeldet bleiben
Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
| Artikelseite 1 von 2

Zwei Großprojekte parallel in Serie

Die Heck- und Frontklappen von zwei neuen BMW-Modellen werden von Läpple Automotive produziert. Der Anbieter für anspruchsvolle Umformlösungen im Karosseriebau hat für diese Serienprojekte spezifische Rohbauanlagen realisiert, die zeitgleich montiert und in Betrieb genommen werden konnten. Für geforderte Stückzahlerhöhungen werden weitere Produktionsanlagen neu gebaut. Beide Projekte hat das Unternehmen in Kooperation mit der Schwestergesellschaft Fibro Läpple Technology (FLT) durchgeführt, die den Anlagenaufbau übernommen hat.


Bild 1.  Die Herstellung der Front- und Heckklappen des BMW „X 1“ umfasst insgesamt neun Werkzeugsätze und 46 Arbeitsfolgen.

Bild 1.
Die Herstellung der Front- und Heckklappen des BMW „X 1“ umfasst insgesamt neun Werkzeugsätze und 46 Arbeitsfolgen.

Zum Projektstart ist für die Heckklappen-Produktion des SUV (Sport Utility Vehicle) „X 1“ und des Kompakt-Vans „2er Gran Tourer“ von BMW eine Kombi-Rohbauanlage, spezifiziert für beide Fahrzeugtypen, entstanden. Für die Einzelteil- und Rohbaufertigung der Frontklappen beider Fahrzeuge gab es zwei separate Anlagen. Die Herstellung der Heckklappe und der Aluminium-Frontklappe des X 1 geschieht mit insgesamt neun Werkzeugsätzen und in 46 Arbeitsfolgen, um die geforderte sechsstellige Bauteilmenge herzustellen, Bild 1. Der Werkzeugumfang für die stählernen Front- und Heckklappen des 2er Gran Tourers belief sich zum Projektstart auf 13 Werkzeugsätze und 47 Arbeitsfolgen.
Für die Fertigung der SUV-Aluminium-Frontklappen, Bild 2, sind beispielsweise elf Roboter zuständig, die Heckklappe produzieren 21 Roboter – in dreischichtiger Produktion wird so täglich die geforderte Bauteilanzahl erreicht. „Die Größenordnung des Projekts hat für uns neue Dimensionen im Bereich der Serienfertigung eröffnet und bedeutete in der Abwicklung eine Herausforderung – die wir jedoch erfolgreich gemeistert haben“, erläutert Gesamtprojektleiter Josef Ippisch von Läpple Automotive die Dimension des Auftrags.
Bild 2.  Anlage zur Fertigung der X 1-Frontklappe : Zum Prozess gehört auch das roboterunterstützte Klebstoffauftragen.

Bild 2.
Anlage zur Fertigung der X 1-Frontklappe : Zum Prozess gehört auch das roboterunterstützte Klebstoffauftragen.

Seite des Artikels
Verwandte Artikel

Automobilzulieferer setzt auf Eigenfertigung

Vom Virtuellen Prototyp zum Serienmodell

Herstellung von Funktionsoberflächen mit hoher Haftreibung durch Laserstrukturieren

Hochleistung im Automobilbau

Automobilbau profitiert von Additive Manufacturing