Noch keinen Zugang? Dann testen Sie unser Angebot jetzt 3 Monate kostenfrei. Einfach anmelden und los geht‘s!
Angemeldet bleiben
Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
| Artikelseite 1 von 2

Produktionsfläche verdoppelt

Die Tübinger Firma Horn hat zum Jahresende ihre beiden Neubauten für Produktion und Verwaltung bezogen. Der Präzisionswerkzeughersteller verdoppelt somit seine Kapazitäten und bekennt sich eindeutig zum Standort Tübingen sowie zum Produktionsstandort Deutschland. Das Gesamtinvestitionsvolumen für beide Gebäude inklusive Produktionsanlagen liegt bei über 70 Millionen Euro.


Bild 1.  Die neue Produktionshalle von Horn ist das größte Industriegebäude in Tübingen.

Bild 1.
Die neue Produktionshalle von Horn ist das größte Industriegebäude in Tübingen.

Wir investieren in unsere Zukunft. Vor allem unseren Kunden kommt dies zugute, da wir weiterhin auf Schnelligkeit, höchste Qualität und Präzision setzen. Dazu gehören unsere Mitarbeiter, die Infrastruktur mit Gebäuden, Maschinen und Anlagen, Prozessen und Organisation, unsere Produkte sowie unser Bekenntnis zu Technologie, Innovation und zum Produktionsstandort Deutschland“, sagt dazu Lothar Horn, Geschäftsführer der Paul Horn GmbH.

Sinnvolle Neuaufteilung möglich

Mit 3500 m² Fläche auf sechs Ebenen bietet der neue Verwaltungstrakt neben den Büros auch Seminarräume für die immer wichtiger werdenden Kundenschulungen sowie für interne Weiterbildungen. Eine „klare“ Architektur und helle Räume stellen optimale Bedingungen für 120 Mitarbeiter bereit, welche im Dezember 2016 in das neue Gebäude einzogen. Die frei werdenden Räumlichkeiten im bisherigen Verwaltungsgebäude erlauben Umstrukturierungen und die Zusammenführung von Abteilungen, welche aufgrund des Platzmangels bisher getrennt waren. Auch ein modernes Betriebsrestaurant kann entstehen. Das Investitionsvolumen für den Neubau und die Umstrukturierungen im Bestandsgebäude beträgt 16,5 Millionen Euro.

Mehr Raum für Produktion und Logistik

171 m Länge, 50 m Breite und 18 m Höhe: Das sind die Ausmaße des neuen Gebäudes in unmittelbarer Nähe des bisherigen Produktionsstandorts, Bild 1. Mit einer Gesamtfläche von 20 000 m² (davon 12 000 m² für die Produktion) verdoppelt Horn seine Produktionsfläche auf rund 25 000 m². Das zweistöckige Gebäude ist seit der Fertigstellung und dem Bezug im Sommer 2016 das größte Industriegebäude in Tübingen.
Mit jährlichen Neueinstellungen will die Firma in Zukunft noch weitere Arbeitsplätze für die Region schaffen. „Wir planen, auch in den nächsten Jahren spürbar zu wachsen“, betont Lothar Horn. Im neuen Produktionsgebäude sind die Trägerwerkzeugfertigung, die Abteilung für die Werkzeugbeschichtung sowie die Logistik, Bild 2, untergebracht. Das Investitionsvolumen beträgt 30 Millionen Euro für das Gebäude und weitere 25 Millionen Euro für neue Maschinen und Anlagen.

Bild 2.  Das Logistikzentrum setzt auf moderne Materialflusstechnologien und sorgt für noch kürzere Lieferzeiten.

Bild 2.
Das Logistikzentrum setzt auf moderne Materialflusstechnologien und sorgt für noch kürzere Lieferzeiten.


Als aktiver Unterstützer von „BlueCompetence“, der Nachhaltigkeitsinitiative des VDMA, integrierte Horn moderne Systeme zur Energieeinsparung und Energierückgewinnung im neuen Produktionsgebäude. So ist im Sinne des Umweltschutzes ein Blockheizkraftwerk verbaut, welches die Nutzung der nichtverwendeten Abwärme zur Kältegewinnung im Sommer und zum Heizen im Winter erlaubt. Darüber hinaus gestattet dies die Stromerzeugung aus Gas bei einem Leistungsgrad von 90 %. Die Beleuchtung besteht zu 100 % aus energiesparenden LED-Leuchten. Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, auch im Bezug auf Rohstoffe, gehört zur Unternehmensphilosophie.

Seite des Artikels
Kontinuierliche Investitionen

Das  im  Jahr  1969  in  Waiblingen  gegründete Unternehmen Horn – mit Produktionsstätten in Gomaringen  und  Nehren  –  siedelte  sich  1981 mit  Firmensitz  und  Produktion  im  Tübinger „Steinlachwasen“ an. Im Jahre 1988 bezog das Unternehmen  den  Neubau  „Unter  dem  Holz“ und gründete die Tochtergesellschaft Horn Hartstoffe. 1999 und 2008 wurden die Kapazitäten von  ursprünglich  2800 m²  erst  auf  6100 m² und dann auf 11 500 m² erweitert. 2011 investierte  Horn  über  30  Millionen  Euro  in  den Hartstoff bereich, der eine Produktionsfläche von 5000 m²  erhielt.  Dort  werden  Hartmetallrohlinge und Verschleißteile produziert. In den letzten  vier  Jahren  wurden  zudem  neue Vertriebsgesellschaften in Mexiko und China gegründet.
Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH, Unter dem Holz 33–35,  72072 Tübingen, Tel. 07071 / 7004-0, Fax -72893, E-Mail: info@phorn.de, Internet: www.phorn.de