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Ausgewählte Ausgabe: 01-02-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Vielseitige Schwenkrahmen-Bandsägenreihe

Kasto Maschinenbau in Achern blickt auf mehr als 170 Jahre Tradition zurück und zählt damit zu den ältesten Familienbetrieben in ganz Europa. Der zweite Produktionsstandort im thüringischen Schalkau feierte 2016 mit einem großen Jubiläumsfest sein 25-jähriges Bestehen.


Anlässlich eines Pressestags wurden das moderne Zweigwerk sowie einige Neuheiten aus dem Produktportfolio vorgestellt – unter anderem eine Hochleistungs-Bandsäge sowie ein innovatives Konzept für die Energierückspeisung in Lagersystemen.
Die Geschicke des 1844 gegründeten Säge- und Lagertechnik-Spezialisten leitet seit fast 30 Jahren Armin Stolzer. Er führt den Betrieb in der fünften Generation – und auch die sechste rückte bereits zur Unterstützung nach. Der Erfolg des Weltmarktführers für Metallsägemaschinen, halb- und vollautomatische Lagersysteme sowie automatisierte Handling-Einrichtungen basiert auf rund 160 Patenten und wird durch mehr als 140 000 in alle Welt gelieferte Sägemaschinen sowie über 1700 installierte Automatiklager dokumentiert. Der Qualität „Made in Germany“ und dem Engagement für die Sicherung des Standorts Deutschland wird große Bedeutung zugemessen.

Fertigung auf hohem Niveau

Kontakte nach Schalkau gab es bereits seit den 1980er Jahren, als der Aufbau der Ostmärkte vorangetrieben wurde. Zudem waren die Kapazitäten in Achern schon damals begrenzt. Nach der Wende kam das Angebot zum Kauf des Geländes und Weiterführen des Werks. Weil die vorhandenen Gebäude bis auf den Verwaltungstrakt nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen, standen zunächst Neubau-Maßnahmen an.

Bild 1:  Blick hinter die Kulissen des modernen Produktionsstandorts mit rund 65 Mitarbeitern: Getaktete Fertigung von Maschinen der Baureihe „Kastofunctional A“.

Bild 1:
Blick hinter die Kulissen des modernen Produktionsstandorts mit rund 65 Mitarbeitern: Getaktete Fertigung von Maschinen der Baureihe „Kastofunctional A“.


1991 gab es den ersten Spatenstich für das neue Werk, das seitdem kontinuierlich gewachsen ist: 2001 und 2006 wurden jeweils die Fertigungskapazitäten erweitert; 2016 kamen neue Büroräume hinzu. Inzwischen haben mehr als 11 500 Sägemaschinen, Bild 1, und 800 Lagersysteme den Standort auf dem Weg zum Kunden verlassen.

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