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Ausgewählte Ausgabe: 01-02-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Neue Bearbeitungszentren sparen 40 % Zeit

Die Horizontal-Bearbeitungszentren der Serie „ultraturn-MC“ von Georg bearbeiten Werkstücke mit bis zu 250 t und 4000 mm Durchmesser. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der ersten Maschine bei Siemens in Berlin sowie der Montage zweier weiterer Maschinen ist das Unternehmen der weltweit einzige Hersteller von Bearbeitungszentren dieser Größenordnung, der das Konzept des Bearbeitens und Vermessens auf derselben Maschine realisiert.


Bild 1.  Das Horizontal-Bearbeitungszentrum bei Siemens bearbeitet Werkstücke bis zu 180 t und einer Länge bis 10 000 mm.

Bild 1.
Das Horizontal-Bearbeitungszentrum bei Siemens bearbeitet Werkstücke bis zu 180 t und einer Länge bis 10 000 mm.

Die neuen Bearbeitungszentren für die Komplettbearbeitung von komplexen Werkstücken werden unter anderem für die Herstellung von Turbinen- und Generatorenläufern sowie für Kompressoren verwendet. Vor Kurzem hat die Siemens AG für das neu angeschaffte Bearbeitungszentrum im Werk Berlin die Abnahme erteilt, Bild 1. Es bearbeitet Werkstücke mit einem Durchmesser bis 4000 mm und einer Werkstücklänge bis 10 000 mm. Siemens besitzt weltweit bereits etwa 20 Maschinen von Georg.

Verbesserte Produktionsplanung

ZB 270 Georg 2 BU

Bild 2.
Das Bearbeiten – hier das Schleifen einer Generatorwelle – und das Messen finden in derselben Maschine statt.

Die Erfahrungen aus dem Betrieb dieser Anlage der neuen Baureihe belegen, dass sich neben der deutlichen Steigerung der Präzision der Werkstücke eine erhebliche Zeitersparnis ergibt – unter anderem, weil sie Nebenzeiten verkürzt. Eine Maschine der neuen Generation ersetzt in der Fertigung mehrere andere, die vorher nicht nur Personal für Fertigung und Wartung, sondern auch Platz und Kapital gebunden haben. Außerdem vereinfacht sie die Produktionsplanung, da nur noch ein Bearbeitungszentrum alle Arbeitsschritte ausführt, Bild 2. Zwei weitere ultraturn-MC-Zentren wurden bereits ausgeliefert, sie werden in Kürze in Betrieb gehen. Die Maschine, die zurzeit bei Doosan-Skoda in Pilsen/Tschechische Republik montiert wird, ist für eine Werkstückmasse bis zu 140 t (bei einem Durchmesser bis zu 3500 mm) und eine maximale Werkstücklänge von 12 000 mm ausgelegt.

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Autoren

Dr.-Ing. Uwe Stein

arbeitet für die Agentur VIP Kommunikation in Aachen.

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