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Ausgewählte Ausgabe: 01-02-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Flexibilität in der Großteilefertigung

Mit der Investition in ein Bearbeitungszentrum „PowerSpeed 6“ ist Montagebau-Neptun Rostock (MNR) ein Lohnfertiger mit unvergleichlichen Fertigungsmöglichkeiten im Ostseeraum geworden. Mit „SHW TightBlock“ und automatischem Universalfräskopf in Orthogonalbauweise kann MNR der Forderung nach immer größer werdenden Teilen noch besser gerecht werden. Das schätzen die anspruchsvollen Kunden, auch aus dem Schiffbau und dem Offshore-Windkraftbereich. Mit unserer Kai-Anlage der ehemaligen Neptunwerft können wir große Baugruppen verladen.


In den 1906 erstellten denkmalgeschützten Hallen der legendären Neptunwerft ist Montagebau-Neptun Rostock (MNR) ein verlässlicher Partner für seine Kunden.

In den 1906 erstellten denkmalgeschützten Hallen der legendären Neptunwerft ist Montagebau-Neptun Rostock (MNR) ein verlässlicher Partner für seine Kunden.

Mit der neuen SHW-Maschine werden sie jetzt noch schneller und flexibler hergestellt“, betont Heiko Pagels, einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter bei MNR (www.montagebau-neptun.de). Die 2002 gegründete Firma fertigt Großstahlbauteile bis 20 t Werkstückmasse und hat seine Fertigungskapazitäten im Ostseeraum stetig verbessert. Die Kunden von MNR bauen unter anderem Kreuzfahrtschiffe und Offshore-Windkraftanlagen.
ZB 293 SHW Bild 1

Bild 1.
Die Vielfalt der Produkte ist so groß wie die der Kunden des Lohnfertigers.

Mit dem neuen Bearbeitungszentrum (BAZ) von SHW Werkzeugmaschinen geht der Weg konsequent in Richtung flexibler Fertigung von Großteilen in kleinen Losgrößen, Bild 1. „Unsere Kunden haben den Wunsch geäußert, dass wir die immer größer werdenden Teile und Baugruppen auch in Zukunft selbst herstellen“, erklärt Frank Godewols, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter des Lohnfertigers. In den 1906 erstellten, denkmalgeschützten Hallen der legendären Neptunwerft ist MNR zu einem verlässlichen Partner gereift. Die Werft, die inzwischen zur Mayer Werft in Papenburg gehört, sitzt jetzt in Warnemünde. Als bedeutender Kunde von MNR ist sie ein maßgeblicher Auftraggeber für große Baugruppen mit besonderen Herausforderungen.

Modernes Konzept gleicht Höhenunterschied aus

Aufgrund der fast täglich anfallenden Großteilebearbeitung hat MNR für das BAZ eine Fahrwegserweiterung der Grundmaschine von X = 3000 mm auf 5000 mm gewählt. „Unsere PowerSpeed 6 lässt sich mit TightBlock und einer Komplettumhausung je nach Kundenwunsch bis 8000 mm Fahrweg konfigurieren. Ohne TightBlock sind sogar Fahrwege bis 30 000 mm möglich“, schildert Christian Hühn, geschäftsführender Gesellschafter vom SHW Werkzeugmaschinen, die Möglichkeiten.

ZB 293 SHW Bild 2

Bild 2.
Die durch die „PowerSpeed 6“ gewonnene Flexibilität nutzt MNR für die Baugruppenfertigung für Werften, den Maschinenbau, die Petrochemie und den Offshore-Windkraftbereich.

Die Maschine ist auf einer vorbereiteten Bodenplatte flureben aufgestellt, Bild 2. Das ist eine der Besonderheiten der großen Fahrständermaschine: Sie lässt sich bodengleich aufstellen, ohne dass ein Stufen-Fundament gegossen werden muss. „Es reicht eine Bodenplatte für stabile Ergebnisse. Durch den individuell gestaltbaren Störkreis bieten wir Kunden mit sehr sperrigen Werkstücken eine komplett umhauste Maschine mit frei konfigurierbarem Arbeitsraum“, erklärt Martin Rathgeb, Technischer Leiter bei SHW.
Zum Ausgleich der Höhenunterschiede zwischen Maschine und Aufspannfläche(n) bei flurebener Aufstellung sorgt die neuartige TightBlock-Konstruktion der Aalener Maschinenbauer.
ZB 293 SHW Bild 3

Bild 3.
Am vorderen Zugang zum Arbeitsraum ist ein Podest platziert, das den Zugang erleichtert. Der „TightBlock“ nimmt den Rundtisch sowie eine Palettenspannstation mit Anbindung an einen 2-fach-Palettenwechsler auf.

Dies ist eine Verbundkonstruktion mit hoher Masse, die für eine optimale Dämpfung sorgt. Zudem ist eine individuelle Fixatoren-Anordnung möglich, die jeweils an die aufgebauten Tischeinheiten angepasst wird. Für größtmögliche Steifigkeit sorgt eine mit Polymerbeton gefüllte Stahlschweiß-Konstruktion vor der Maschine.
Das Konzept nimmt den von MNR ausgewählten Rundtisch mit erweiterten 2000 mm Durchmesser sowie eine Palettenspannstation mit Anbindung an einen optionalen 2-fach-Palettenwechsler auf, Bild 3.

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Autoren

 Jürgen Fürst

Geschäftsführer der Agentur Suxes in Stuttgart.

Weltweit aktiver Spezialist

SHW Werkzeugmaschinen ist ein weltweit führender Hersteller von  Werkzeugmaschinen  für  die  Bearbeitung  von  Großteilen. Auf den Bearbeitungszentren mit großen Verfahrwegen werden hochpräzise  Teile  für  den  Maschinen-,  Formen-  und  Anlagen-bau, den Turbinen- und Werkzeugbau oder die Luftfahrtindustrie gefertigt.  Was  1999  als  junges,  innovatives  Unternehmen  in Aalen-Wasseralfingen entstand, kann auf eine Tradition in der Industrietechnik zurückblicken, die bis ins Jahr 1365 zurückreicht.  Konsequentes  Wachstum  und  ein  Bekenntnis  zum schwäbischen Standort mit rund 200 qualifizierten Mitarbeitern haben zuletzt zu rund 63 Millionen Euro Jahresumsatz  geführt.
Die Präsenz in 45 Ländern sorgt für Kundennähe weltweit.
SHW Werkzeugmaschinen GmbH,  Alte Schmiede 1, 73433 Aalen-Wasseralfingen, Tel. 07361 / 5578-800, Fax -900,
E-Mail: info@shw-wm.de,  Internet: www.shw-wm.de, intec+Z: Halle 2, Stand F61

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