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Interseroh entwickelt neue Procyclen-Rezeptur in Zusammenarbeit mit ExxonMobil Chemical

Die Interseroh Dienstleistungs GmbH, Köln, hat eine neue Rezeptur ihres Recyclingkunststoffes Procyclen entwickelt. Dank der Verwendung spezieller Additive von ExxonMobil Chemical erhält das Recompound aus Post-Consumer-Abfällen eine deutlich erhöhte Schlagfestigkeit. Diese führt insbesondere bei Raumtemperatur zu einer noch stärkeren Belastbarkeit. Der Einsatz von Vistamaxx Performance Polymeren war bislang Neuware-Produkten aus Primärrohstoffen vorbehalten und erfolgt damit erstmalig im Bereich des Kunststoffrecyclings. Entwickelt wurde die neue Rezeptur im Interseroh-Kompetenzzentrum für Recyclingkunststoffe im slowenischen Maribor, das der Umweltdienstleister vor einem Jahr eröffnete. Hier bündelt Interseroh erstmalig seine gesamten Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten im Bereich Kunststoffrecycling. So kann der zur Alba Group gehörende Recyclingspezialist als Komplettanbieter alle Kundenanforderungen an die Herstellung moderner Recyclingkunststoffe selbst bedienen. Dies ermöglicht eine größere Flexibilität und Unabhängigkeit in der Produktherstellung. Für die Kunden verkürzen sich dadurch die Entwicklungs- und Lieferzeiten deutlich. Seine Recyclingkunststoffe stellt Interseroh im eigens entwickelten Verfahren Recycled-Resource her, das auf einem komplexen Upcycling-Prozess basiert. Auf die umfassende Hightech-Sortierung folgt das Recompounding, bestehend aus Extrusion, Restabilisierung, Wiederaufbau der molekularen Struktur sowie chemischer Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Kunststoff-Eigenschaften zu erzielen. Am Ende entstehen hochwertige, maßgeschneiderte Kunststoff-Granulate wie das Rezyklat Recythen und der mehrfach ausgezeichnete Recyclingkunststoff Procylenstoff, deren Einsatz laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts Umsicht im Vergleich zu Neugranulat die bei der Herstellung entstehenden Treibhausgase um 30 bis 50 Prozent reduziert. www.albagroup.de

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