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Ballastwasserkonvention in Kraft getreten

Dreizehn Jahre nach ihrer Verabschiedung durch die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) ist im August die Ballastwasserkonvention (BSH) in Kraft getreten. Sie dient zum Schutz der Weltmeere vor invasiven Arten. Gemäß der BSH muss die Schiffsbesatzung das Ballastwasser vor der Abgabe in die Meeresumwelt so säubern, dass ein in dem Übereinkommen vorgeschriebener Standard erreicht wird. Dadurch sollen beispielsweise kleine Fische, Benthos- und Planktonorganismen oder auch pathogene Keime, die im Ballastwasser vorkommen, unschädlich gemacht werden, bevor das Wasser andernorts abgelassen wird. Außerdem muss jedes Schiff über einen Ballastwasserbehandlungsplan sowie über ein internationales Zeugnis über die Ballastwasser-Behandlung verfügen und ein Ballastwasserbehandlungstagebuch führen. Deutschland ist dem Ballastwasser-Übereinkommen bereits 2013 beigetreten. Das damit verknüpfte deutsche Ballastwasser-Gesetz und die See-Umweltverhaltensverordnung legen fest, wie hierzulande mit dem Ballastwasser verfahren werden soll. Mit dem Inkrafttreten des BSH werden diese Regeln anwendbar. www.dnr.de

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