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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Integrierte Softwarelösung für den Metall- und Rohstoffhandel

Auf der Suche nach einer neuen Softwarelösung für den Metallhandel ist die Oryx Stainless Group bei der Dortmunder tegos GmbH fündig geworden. Die Branchen- lösung „comotor“ erlaubt eine durchgängige und transparente Risikobetrachtung und Unternehmenssteuerung. Mehr Überblick in den Unternehmensabläufen und eine effektivere Steuerung der einzelnen Abteilungen garantieren einen reibungslosen Ablauf der Geschäfte.


Die Oryx Stainless Group ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Handel mit und der Verarbeitung von Rohstoffen für die Edelstahlindustrie. Seit 1998 ist die Oryx Stainless AG die operative Einheit am Standort Mülheim an der Ruhr und bietet dort einen hochmodernen Lager- und Umschlagplatz für Sekundärrohstoffe. Die überwiegend europäischen Kunden und Lieferanten profitieren von der zentralen Lage und dem idealen Anschluss an das europäische Straßen-, Wasser- und Schienennetz.
2008 erweiterte sich die Gruppe um den Standort Dordrecht in den Niederlanden. 40 000 m2 Lagerfläche und ein direkter Tiefwasserzugang bieten die ideale Grundlage für das internationale Bulk- und Containergeschäft. Seit 2013 betreibt das Unternehmen in einem mehrheitlich beherrschten Joint Venture unter der Firma Oryx Stainless PGI Co., Ltd. zudem einen Standort in Bangkok, Thailand.

Der Metallhandel ist ein dynamisches Geschäft. Mit einer geeigneten Softwarelösung hat der Anwender die Risiken immer im Blick.

Der Metallhandel ist ein dynamisches Geschäft. Mit einer geeigneten Softwarelösung hat der Anwender die Risiken immer im Blick.

Die Ausgangslage

Schon im Jahr 1998 machte sich das noch junge Unternehmen auf die Suche nach einer Softwarelösung, die die komplexen Unternehmensprozesse abbilden und verwalten konnte. Schon damals gab es einen ersten Kontakt zur tegos GmbH, die sich gerade einen Namen in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft gemacht hatte. Letztendlich fiel zu diesem Zeitpunkt seitens der Oryx Stainless Group jedoch die Entscheidung, auf eine Eigenentwicklung auf Basis von Microsoft Access zu setzen.
Nach fast drei Jahren der Entwicklung erhielt das Unternehmen letztendlich eine Lösung, die genau seine spezifischen Bedürfnisse abbildete, jedoch mit den stetig steigenden Tonnagen des Unternehmens an seine technischen Grenzen kam. Einige Zeit später fand der Zusammenschluss mit dem Standort Dordrecht statt. Dort wurde bis dato mit einer Lösung gearbeitet, die ihrerseits nicht weiterentwickelt wurde. Aus diesem Grund und um die nun gemeinsamen Geschäftsprozesse einheitlich abzubilden, machte sich die Oryx Stainless Group auf die Suche nach einer neuen, integrierten Softwarelösung. Dabei sollte nicht erneut auf eine Eigenentwicklung gesetzt werden, sondern auf eine Standardlösung, die in Zusammenarbeit mit einem starken Partner sowohl Investitionssicherheit als auch eine Perspektive für die Zukunft bieten würde.
Im Rahmen des Auswahlprozesses wurden mit vier Softwarehäusern Workshops durchgeführt, um die Anforderungen zu präsentieren und Lösungswege zu erarbeiten. Die Anforderungen zu diesem Zeitpunkt: ein Verständnis der Branche und der Geschäftsprozesse und ein Gespür für die Wünsche des Kunden. Für die sehr speziellen Anforderungen des Metallhandels war zu diesem Zeitpunkt noch keine integrierte Softwarelösung am Markt, sodass man vor der Entscheidung stand, ein bestehendes Produkt anzupassen oder eine komplette Neuentwicklung anzugehen. Letztere stand im Fokus, allerdings unter der Prämisse, gemeinsam mit einem Partner einen Standard zu entwickeln, der weiter vertrieben und betreut werden würde.

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Autoren

 Corinna Schleking

Marketing Manager; tegos GmbH, Dortmund

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