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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Regenrückhaltung aus GFK

„Das energiefreie Schmutzstoffrückhaltesystem benötigt keine beweglichen Bauteile. Es ist überdies wartungsarm, verschleißfrei, korrosionsbeständig, langlebig und kann mit einer Sensorik auch funktionell überwacht werden“, sagt Gebietsverkaufsleiter Hans Jürgen Bieber von Amiantit. Der verbesserte Rückhalt von Schmutzstoffen führt zu einer deutlich geringeren Schmutzbelastung der Vorflutgewässer. Verbunden mit dem Ausspülverhalten von GFK-Rohren und dem dadurch möglichen Transport der zurückbehaltenen Stoffe hin zur Kläranlage wird ein aktiver Beitrag zur Verbesserung der Gewässerqualität geleistet. Wenn bei starken Regenfällen der Zufluss den gedrosselten Ablauf übersteigt, füllt sich der Stauraumkanal, und die Rechenelemente werden durchströmt. Bei vollständiger Füllung setzt dann der Abfluss über die Schwelle im Entlastungsbauwerk ein. Darüber gelangt das Mischwasser in das Regenrückhaltebauwerk, wobei die Grobstoffe im Stauraum zurückgehalten werden. Das nachfolgende Regenrückhaltebecken besteht aus vier gestaffelt angeordneten GFK-Rohrsträngen in der Nennweite DN 2900. Sie sind 9, 12, 16 und 22 m lang und verfügen über ein Stauvolumen von insgesamt 400 m3. Von einem Überlaufbauwerk läuft das Wasser über eine Raubettrinne in den Vorfluter. Laut Veldhuis wird durch die neuen Bauwerke der Höchstwasserabfluss von über 700 l/s auf die Einleitungsmenge von 20 l/s begrenzt. Damit ist den gesetzmäßigen Auflagen ebenso Genüge getan wie den Umweltschutzaspekten.

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Autoren

 Jürgen Staratzke

Amiantit Germany GmbH, Mochau, StaratzkeJ@amiantit.eu

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