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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Radartechnologie zur Füllstandsmessung

Durch eine Schutzhülse wird eine maximal Füllstandsanzeige auch im Falle der Überflutung möglich. Beispielsweise können in Regenüberlaufbecken Pumpen bei starken Regenereignissen ausgeschaltet werden, indem der Sensor als Maximalstands-Melder dient. Die Hülse wird direkt an den frontseitigen Prozessanschluss montiert und erzeugt bei Überflutung ein Luftpolster.
Das Gehäuse von Micropilot FMR10 und FMR20 ist vollständig aus Polyvinylidenfluorid gefertigt, hermetisch dicht verdrahtet und die Elektronik komplett vergossen. Beide Sensoren sind IP68 spezifiziert, Wassereintritt ist nicht möglich, und sie erlauben somit auch den Einsatz unter widrigen Umgebungsbedingungen. Für den Betrieb werden 10,5 Volt als Versorgungsspannung benötigt, somit lassen sich die Sensoren auch für den Betrieb mit Batterien oder Solarzellen nutzen.

Bedienung, Wartung und Diagnose per App

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Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Radarmessgeräts mit Bluetooth App spart Zeit und Kosten.

Die Radargeräte sind, neben der HART-Schnittstelle beim Modell FMR20, via Bluetooth verwendbar und können mit der App „Smart Blue“ in Betrieb genommen und gewartet werden. Die Anwendung unterstützt laut Unternehmen alle gängigen Smartphones und Tablets, die auf iOS oder Android basieren und soll auch auf Ex zugelassenen mobilen Endgeräten verwendet werden können. Da die neuen Geräte für Standardanwendungen im Wasser- und Abwasserbereich konzipiert wurden, reichen die Schritte Voll- und Leerabgleich sowie Ausblendung, um sie zu parametrieren. Im Vergleich zur traditionellen Parametrierung spart das Zeit, reduziert Kosten und beugt Fehlern vor. Es sind keine zusätzlichen Boxen oder Adapter zur Datenübertragung notwendig. Die Bluetooth-Reichweite der Geräte beträgt maximal rund 25 m und ermöglicht so auch Inbetriebnahme und Diagnose in explosionsgefährdeten Bereichen, ohne diese betreten zu müssen.
Um die Messstelle vor unerlaubten Zugriff zu schützen, kann die Bluetooth-Schnittstelle vom Betreiber jederzeit deaktiviert und wieder aktiviert werden. Die vom Fraunhofer-Institut bestätigte verschlüsselte Kommunikation trägt zusammen mit dem Passwortschutz beim Verbindungsaufbau zur Sicherheit bei.

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Autoren

 Moritz Rohn

Endress+Hauser Messtechnik GmbH + Co. KG, Weil am Rhein
moritz.rohn@de.endress.com

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