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Ausgewählte Ausgabe: 01-02-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Was führende CSR-Initiativen auszeichnet

Aufgrund der weltweiten Verknappung der Rohstoffe nehmen die Anforderungen an das Ressourcenmanagement kontinuierlich zu. Die in den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung und im Klimaabkommen von Paris festgelegten Vorgaben sind inzwischen in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Der Wirtschaft fällt eine der Hauptrollen zu, bei der tatsächlichen Umsetzung mit gutem Beispiel voranzugehen. Die Erkenntnis, dass der Klimawandel und die weniger werdenden Ressourcen uns alle betreffen, ist für Unternehmen, die sich zur Nachhaltigkeit bekennen, maßgeblich. Die selbst auferlegte Verpflichtung, aktiv die Umwelt zu schützen, sollte demzufolge fest in der Unternehmensstrategie verankert sein.


Nachhaltigkeit ist keine kurzfristig oder punktuell zu realisierende Zielvorgabe. Sie sollte Bestandteil der Unternehmenskultur sein und in die langfristigen Unternehmensplanungen integriert werden. Auf Dauer sichern sich Unternehmen mit einer fest verankerten Nachhaltigkeitsstrategie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber jenen, die „nur“ umweltfreundliche Initiativen betreiben. Dank einer ausgewogenen Nachhaltigkeitsstrategie kann diese mittel- bis langfristig sogar die Unternehmensbilanz positiv beeinflussen anstatt nur Kosten zu produzieren – zum Beispiel dadurch, dass der Energie- und Wasserverbrauch sinkt oder das Verpackungs- und Abfallaufkommen reduziert werden.
Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass eine Nachhaltigkeitsstrategie nicht in Stein gemeißelt ist. Im Gegenteil: Flexibilität ist gefordert und notwendig. Durch die Weiterentwicklung, wie zum Beispiel in Form neuer Akquisitionen, müssen Unternehmen stets überlegen, wie sich zusätzliche, neue Ressourcen auf ihre Nachhaltigkeitsziele auswirken. Zudem gilt es, die einmal gewonnenen Erkenntnisse regelmäßig zu überprüfen, so etwa im Hinblick auf den Materialverbrauch oder Recyclingmöglichkeiten.

Nur die konsequente Umsetzung führt zum Ziel

Grundsätzlich ist das Thema Nachhaltigkeit vielerorts bereits Chefsache. Geschäftsführungsebene und Vorstände sind sich inzwischen der Relevanz einer nachhaltigen Entwicklung vollauf bewusst. Befinden sich Unternehmen jedoch plötzlich in einer schwierigen Phase, gelangt das nachhaltige Engagement oft ins Hintertreffen. Es erfordert viel Überzeugungskraft, die soziale Verantwortung des Unternehmens – Corporate Social Responsibility (CSR) – auch dann konsequent weiter wahrzunehmen, wenn die Aktionäre ihr Augenmerk ausschließlich auf die finanzielle Performance des Unternehmens legen.

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