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24.03.2014, 12:14 Uhr | 0 |

31 Millionen deutsche Mitglieder WhatsApp wächst nach Übernahme durch Facebook rasant weiter

Erst einen Monat ist WhatsApp in den Händen von Facebook, und schon ist die weltweite Mitgliederzahl um 30 auf 480 Millionen gestiegen. In Deutschland nutzen bereits 31 Millionen Menschen den Instant Messenger. Und es sollen noch mehr werden, wenn das Unternehmen die heißersehnte Telefoniefunktion einführt. 

WhatsApp hat nach der Übernahme durch Facebook noch dazugewonnen
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WhatsApp hat nach der Übernahme durch Facebook noch Millionen von Kunden dazugewonnen. Jetzt will WhatsApp sogar einen Telefondienst anbieten.

Foto: dpa-Zentralbild

Einen Monat nach der Übernahme durch Facebook freut sich der Instant Messenger WhatsApp über steigende Mitgliederzahlen. „In Deutschland haben wir inzwischen mehr als 31 Millionen aktive Nutzer. Weltweit hat WhatsApp nun 480 Millionen“, sagt Vorstandschef Jan Koum im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Focus. Somit haben sich die ersten Meldungen über einen massenhaften Verlust von Nutzern nach der Facebook-Übernahme nicht fortgesetzt.

Seit Februar 2014 kamen in Deutschland eine Million, weltweit sogar 30 Millionen Mitglieder dazu. „Es ist viel geschrieben worden: WhatsApp wachse nun schneller, WhatsApp wachse nun langsamer oder die Nutzer liefen davon. Nichts davon ist wahr.“

Nächste Sensation: WhatsApp plant Telefoniefunktion

Einen weiteren Wachstumsschub verspricht sich WhatsApp von einer neuen Telefoniefunktion. Können Mitglieder bislang Nachrichten und Fotos verschicken, sollen sie in Zukunft auch miteinander sprechen können. „Wir haben lange daran gearbeitet, die benötigte Bandbreite so gering wie möglich zu machen“, sagt Koum. Zwar sei man noch nicht ganz fertig, doch der WhatsApp-Chef ist überzeugt: „Wenn es auf den Markt kommt, wird es das beste Sprachprodukt überhaupt sein.“

Laut WhatsApp wird die Telefoniefunktion in jedem Netzwerk auf der Welt funktionieren, sogar in den sogenannten EDGE-Netzen. Hinter EDGE – ausgeschrieben Enhanced Data Rates for GSM Evolution – steckt eine Technik, die Datenübertragungsraten herkömmlicher GSM-/GPRS-Netze von durchschnittlich 40 auf 150 kBit/s erhöht. Anders als beim Mobilfunkstandard UMTS ist dabei allerdings kein Aufbau neuer Sende- und Empfangsanlagen, sondern lediglich ein Softwareupdate notwendig. Daher gilt EDGE besonders in ländlichen Gebieten mittelfristig als Ersatz für UMTS. 75 Länder haben die Technik bislang eingeführt.

WhatsApp geht Partnerschaft mit E-Plus ein

Beachtlich ist, dass WhatsApp erstmals in seiner Geschichte eine Partnerschaft mit einem Mobilfunkanbieter eingeht. Gemeinsam mit E-Plus will das Unternehmen ein neues Mobilfunkprodukt auf den Markt bringen. Über Details äußert sich E-Plus in einer aktuellen Pressemitteilung nicht. Alfons Lösing, Chef der Partnergeschäfte bei E-Plus, sagt lediglich: „Wir werden in Kürze WhatsApp-Nutzern eine attraktive Plattform bieten und schaffen damit eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Kunden, WhatsApp und E-Plus.“

Der Wirtschaftswoche liegen schon Informationen eines Insiders vor. Demnach wird es ab April 2014 eine kostenpflichtige WhatsApp-Option geben, die unabhängig von der gebuchten Datenflatrate läuft. Für WhatsApp ist dies ein Testlauf für ähnliche Pläne in anderen Ländern, sagt Koum gegenüber Focus. „E-Plus ist ein Beispiel, wie ein sehr fortschrittlicher Netzbetreiber mit Unternehmen wie WhatsApp zusammenarbeiten kann, um die Nutzer langfristig zu binden.“ 

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Von Patrick Schroeder
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