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20.12.2013, 15:45 Uhr | 0 |

Infrarotkamera fürs Smartphone Per Magnet befestigen: Snooperscope macht die Nacht zum Tag

Britische Tüftler haben ein mobiles Nachtsichtgerät entwickelt. Das Snooperscope ist klein und handlich und kann einfach per Magnet am Tablet oder Smartphone befestigt werden. Gesteuert wird die Röhre über das mobile Endgerät mit einer passenden App. 

Snooperscope
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Der Aufsatz Snooperscope macht aus jedem Tablet oder Smartphone ein Nachtsichtgerät.

Foto: Snooperscope

Mit dem Snooperscope kann man ganz einfach die Nacht zum Tag machen. Denn das Snooperscope ist ein Infrarot-Aufsatz britischer Entwickler, mit dem Bilder oder Videos in völliger Finsternis gelingen. Die Aufnahmen haben diesen charmanten grünen Look, den man von Aufnahmen mit Nachtsichtgeräten kennt, die auf der Erfassung von Infrarot-Reflexionen basieren. Der Snooperscope ist mit seinen 75 Millimetern Länge und einem Durchmesser von 45 Millimetern äußerst handlich und mit seinen 80 Gramm auch ein echtes Leichtgewicht ist.

Das Snooperscope verfügt über einen eigenen Akku

Bedient wird das schnurlose Nachtsichtgerät über eine passende App für die Betriebssysteme iOS und Android. Snooperscope erreicht eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln und ist mit einem eigenen Akku ausgestattet, damit das Smartphone nicht gleich leer gesaugt wird. Der Akku ermöglicht einen Nachteinsatz von vier Stunden. Zwei bis drei Stunden reichen, den Akku wieder voll zu laden. Das Snooperscope verfügt dafür über eine Mini-USB-Buchse.

Der Aufsatz ist mit einem Magneten versehen, so dass er wirklich beinahe überall montiert werden kann. Das Gerät kann einfach auf das Smartphone oder das Tablet geheftet werden und ab geht es zur nächtlichen Exkursion. Oder auf einen Fahrradhelm für einen Film von der nächtlichen Mountain-Bike-Runde. Ein Standard-Stativ-Anschluss ermöglicht auch ruhige Studien, zum Beispiel nächtliche Tierbeobachtungen. Da das Snooperscope auf Infrarot anspricht, werden alle Lebewesen hell leuchtend abgebildet.

Bilder kommen per WLAN auf das mobile Endgerät

Der handliche Aufsatz ist mit der WLAN-Funktechnik 802.11 ausgerüstet. Darüber kommen die Bild- oder Videodaten auf das mobile Endgerät der eigenen Wahl. Fotos werden als JPG übertragen, während Filme im Code H264, einem Standard zur hochoffiziellen Videokompression, der auch für hochaufgelöste Bilder ausgelegt ist, aufgenommen werden. Dargestellt werden die Bilder oder Videos auf dem Display des Tablets oder des Smartphone. Das Bild entsteht durch kleine Infrarot-LEDs, die im Tubus des Nachtsichtgerätes integriert sind. Diese können eine maximale Distanz von rund zehn Meter ausleuchten.

Crowdfunding auf Kickstarter läuft noch bis zum Fest

Derzeit gibt es das Snooperscope nur als Protoypen. Die Entwickler werben deshalb auf der Online-Plattform Kickstarter um Unterstützung. Wenn bis zum ersten Weihnachtsfeiertag 40.000 britische Pfund zusammenkommen, das sind nach aktuellem Kurs rund 47.900 Euro, dann gehe das Snooperscope in die Produktion, hieß es. Es sieht ganz so aus, als würde das Kickstarter-Projekt ein voller Erfolg: Schon jetzt haben 1.181 Menschen insgesamt 58.494 britische Pfund zugesagt.

Laut den derzeitigen Planungen könnte im Juni 2014 der öffentliche Verkauf des mobilen Nachtsichtgerätes beginnen. Der Preis soll bei 99 US-Dollar, also rund 72 Euro liegen. Wer das Projekt bei Kickstarter unterstützt, soll das Gerät für rund 70 US-Dollar, also für 51 Euro erhalten.

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Von Detlef Stoller
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