30.05.2014, 10:31 Uhr | 0 |

Schnell und präzise scharfstellen LG bringt Smartphone mit Vierfach-HD-Display auf den Markt

Ganze 2560x1440 Pixel sind auf dem 5,5-Zoll großen Displays untergebracht, das entspricht Vierfach-HD und macht das Smartphone G3 von LG zum aktuellen Auflösungs-Weltmeister. Das neue Spitzengerät des südkoreanischen Herstellers hat zudem einen Blitz, der seinen Farbton ändert, und einen neuen Unlock-Mechanismus: Klopfen auf den Bildschirm reicht aus. 

Das neue Smartphone G3 des südkoreanischen Herstellers LG
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Die Kamera des G3 macht Bilder in einer Auflösung von 13 Megapixeln. Mit einer Infrarot-LED soll die Kamera schnell und präzise fokussieren können – unabhängig von den Lichtverhältnissen. 

Foto: LG

Das Android-Handy G3, das LG Dienstagabend in sechs Städten gleichzeitig präsentiert hat, ist merklich schneller geworden: Der Vierkernprozessor Snapdragon 801 von Qualcomm mit bis zu 2,45 GHz Taktfrequenz liegt mit den Kraftprotzen der konkurrierenden Highend-Geräte wie Samsungs Galaxy S5 und Sonys Xperia Z2 ungefähr gleich auf.

Zur Auswahl stehen zwei Modelle mit zwei oder drei Gigabyte Arbeitsspeicher. In der Variante mit 16 Gigabyte internem Speicher gibt es weniger RAM, bei der 32-GByte-Version die bei den Wettbewerbern üblichen drei GByte. Ein MicroSDXC-Slot ist auch vorhanden – laut Datenblatt unterstützt dieser Speicherkarten bis zum theoretischen Limit des Standards von zwei TByte.

Der Bildschirm ist im Vergleich zum Vorläufer auf 5,5 Zoll Diagonale gewachsen, ohne dass das Gerät dadurch merklich unhandlicher geworden wäre. Erreicht hat LG das mit einem noch schmaleren Rahmen. Die Auflösung des Vierfach-HD-Displays von 2560 x 1440 Bildpunkten macht das G3 zum aktuell schärfsten Smartphone auf dem Markt.

Autofokus der Kamera arbeitet mit Infrarot-LED

Die Kamera auf der Rückseite macht wie beim Vorgängermodell Bilder mit 13 Megapixeln Auflösung. Dabei arbeitet der Autofokus mit einem Laserstrahl zur Abstandsmessungen und soll damit schneller und präziser scharfstellen – in weniger als 0,3 Sekunden kann damit sauber fokussiert werden, und das auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen. Im Grunde handelt es sich bei dem „Laser“ um eine Infrarot-LED, die das Fokussieren weitgehend von den herrschenden Lichtverhältnissen unabhängig macht. Ergänzend gibt es auch noch einen Bildstabilisator, der bei wenig Licht für bessere Bilder sorgen soll.

Auch der Dual-LED-Blitz ist beim G3 neu. Er passt seinen Farbton an die Lichtverhältnisse an. Für die Frontkamera verbaut LG jetzt einen neuen Sensor, der bessere Bilder mit zwei Megapixeln machen soll. Um diese Kamera auszulösen, reicht beim G3 eine simple Handbewegung, beispielsweise das Ballen einer Faust.

Klopfen auf den Bildschirm aktiviert das Smartphone

Zum Einschalten reicht es, auf den Bildschirm zu klopfen. Zusätzliche Sicherheit bringt dabei ein Klopfmuster, bei dem man auf bestimmte Displaybereiche tippen muss, bevor sich das Gerät entsperrt. Beim Phablet LG Pro 2 klappte das „Knock Code“ genannte Gimmick schon recht gut.

Als Betriebssystem läuft auf dem LG G3 das aktuelle Android 4.4, und wie immer setzen die Koreaner auf eine stark angepasste eigene Oberfläche. Die macht auf den ersten Blick keinen überladenen Eindruck wie beim G2 und sieht aus wie eine Mischung aus dem aktuellen Google-Design und iOS 7.

LG hat dem neuen Topmodell wieder viele zusätzliche Software-Features mitgegeben. Smart Notice heißt beispielsweise ein persönlicher Assistent, der unter anderem ortsbasiert Profile aktiviert, auf verpasste Anrufe hinweist oder Optimierungen des Systems vorschlägt. Außerdem gibt es mit LG Health einen Aktivitäten-Tracker mit Schrittzähler.

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Von Klaus Ahrens
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