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26.06.2014, 13:25 Uhr | 0 |

Update für Brille Googles Datenbrille ist schneller und nun auch in Europa erhältlich

Mehr Speicher, längere Akkulaufzeit und einige neue Apps – so präsentiert Google das neue Modell seiner Datenbrille Glass. Zwei statt einem Gigabyte Arbeitsspeicher sollen die Anwendungen von Google Glass schneller machen. Und das verbesserte Modell ist nun auch in Europa erhältlich, für 1250 Euro.

Google-Glass-Kamerasucher
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Das Google-Glass-Update bringt auch eine Sucher-Oberfläche für die eingebaute Kamera, die auf Sprachbefehle reagiert. 

Foto: Google

Möglich macht das ein Software-Update. Das ist bereits seit März in allen verkauften Exemplaren der Google Glass enthalten, aber erst jetzt nutzbar. Neben dem größeren Arbeitsspeicher und der um 15 Prozent verlängerten Akkulaufzeit bringt es auch eine Sucher-Oberfläche für die eingebaute Kamera. Die reagiert auf Sprachbefehle. Mit „OK glass, show the viewfinder” werden in den vier Bildschirmecken weiße Winkel aktiviert, die es erleichtern sollen, einen Bildausschnitt zu wählen.

Mit „OK glass, take a picture” lässt sich der Auslöser betätigen. Auf ein Signal wie ein rotes Lämpchen, das dem Gegenüber zeigen würde, dass er gerade fotografiert wird, verzichtet Google bei der Glass aber auch weiterhin.

Google Glass findet das geparkte Auto

Außerdem bringt das neue Modell zwei neue Google-Now-Karten mit: Eine merkt sich, wo der Nutzer sein Auto geparkt hat, die andere informiert ihn über versandte Pakete. Attraktiver soll die Brille auch dadurch werden, dass App-Entwickler sie zunehmend entdecken und nützliche Programme anbieten. Insgesamt wurden elf neue Apps vorgestellt.

Dazu gehören einige Sport-Apps: 94Fifty Basketball soll beim Wurftraining helfen, Runtastic ist eine Sammlung von Fitnessübungen, und Goal.com informiert über Neuigkeiten aus der Welt des Fußballs. Außerdem neu sind ein News-Reader des Guardian, die Sprachlernsoftware Duolingo, der Reiseführer GuidiGO und die Sternenkarte Star Chart.

Mit dem neuen Modell wird Google Glass nun auch zum ersten Mal in Europa verkauft – bisher allerdings lediglich in Großbritannien für umgerechnet rund 1250 Euro. Wann die Datenbrille auf den deutschen Markt kommen soll, ist bisher nicht bekannt.

Gesellschaftliche Akzeptanz fehlt noch

In den USA fehlt es nach wie vor an der gesellschaftlichen Akzeptanz. So gab es bereits mehrfach Handgreiflichkeiten gegenüber Google-Glass-Trägern, eine Kinokette hat das Tragen der Glass in ihren Sälen sogar verboten. Kritiker fürchten sich vor allem vor heimlicher Spionage mit der Brille. Google versucht dem mit einigen Verhaltensregeln für die Nutzer zu begegnen und hat die Entwickler der Apps eingeschränkt. So dürfen Glass-Apps keine Werbung enthalten und müssen kostenlos sein. Verboten ist außerdem die Entwicklung von Software, mit deren Hilfe sich Personen anhand von Gesichtserkennung identifizieren lassen.

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Von Andrea Ziech
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