08.09.2015, 14:59 Uhr | 0 |

Erste Infos zum iPhone 7 Gerüchteküche dampft: Apple präsentiert neues iPhone 6s

Die Apple-Gemeinde ist in heller Aufregung: Apple hat für Mittwoch zur Neuheiten-Präsentation nach San Francisco geladen. Wie üblich hüllt sich der Konzern vorab in Schweigen. Als sicher gilt, dass die neuen iPhones 6s und das größere 6s Plus vorgestellt werden. Dabei beruft sich alle Welt auf die Vorhersagen eines Mannes – des Apple-Analysten Ming-Chi Kuo. 

Apple Store in der Fifth Avenue in New York
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Apple Store in der Fifth Avenue in New York: Der Konzern will am Mittwoch das neue iPhone 6s vorstellen. Es ist eines der wichtigsten Produkte des Unternehmens.

Foto: Apple

Viel ist nicht über ihn bekannt, aber eines ist sicher: Ming-Chi Kuo arbeitet beim taiwanesischen Finanzdienstleisters KGI Securities und gilt als der treffsicherste Apple-Analyst der Welt. Seine Informanten sitzen mit Sicherheit bei den Zulieferern von Apple. Nur vermutet wird dagegen, dass er auch direkt bei Apple Quellen hat.

So oder so: Auf seine Vorhersagen, was Apple wann auf den Markt bringen wird, berufen sich die Autoren führender Apple Blogs wie MacRumors, 9to5Mac oder AppleInsider, die wiederum allen anderen Medien weltweit als Nachrichtenquelle dienen. So wie im Vorfeld der Neuheiten-Präsentation, die der Apple-Konzern für den 9. September anberaumt hat.

Nebulöse Hinweise und wenige Quellen

Im Bill Graham Civic Auditorium in San Francisco – einer Location, die Platz für bis zu 7000 Menschen bietet – will Apple der Welt morgen präsentieren, was den Hype um die Apple-Geräte als nächstes nähren soll. Lediglich einen nebulösen Hinweis schrieb Apple auf die Einladung: "Hey Siri, gib uns einen Hinweis."

Als sicher gilt, dass die neuen iPhones 6s und 6s Plus vorgestellt werden und der Verkaufsstart bekannt gegeben wird. Außerdem wird man voraussichtlich die vierte Generation der Set-Top-Box „Apple TV“ präsentieren. Alles, was an Informationen darüber hinaus diskutiert wurde, geht zumindest größtenteils auf eine einzige Quelle zurück: Auf den „KGI-Securities-Analysten Ming-Chi Kuo“.

Neues Gehäuse-Design

Peu à peu ließ der in den vergangenen Monaten folgende Details verlauten. Das iPhone 6s werde ein stärkeres und gleichzeitig leichteres Gehäuse aus einer Aluminium-Legierung haben, die man bereits bei der Apple Watch verwendet. Kuo sagt außerdem voraus, dass das 6s neue Farben bekommen wird, nämlich „Rose Gold“ und ein neues Dunkelgrau, dass zur Apple Watch passt.

Erst vor wenigen Tagen hat der Analyst gepostet, dass das iPhone 6s nur mit den bereits bekannten drei Varianten an Speicherkapazitäten auf den Markt kommen soll, nämlich mit 16 GB-, 64 GB- und 128 GB -Speicher. Damit wäre die Hoffnung vieler Apple-Fans zerstört, der Konzern möge den kleinen 16 GB-Speicher ad acta legen und einen 32 GB-Speicher einführen.

iPhone bekommt bessere Kamera

Darüber hinaus kommunizierte Kuo eine lange Liste technischer Details: So soll im neuen 6s der A8-Prozessor des iPhone 6 durch den neuen, performanten A9-Prozessor ersetzt werden, obendrein soll es ein Upgrade auf 2 Gigabyte Arbeitsspeicher geben. Da noch niemand testen konnte, wird sich erst noch zeigen, ob das neue iPhone damit auch tatsächlich schneller arbeitet.

Kuo prognostizierte weiterhin eine hochauflösende 12-Megapixel-Kamera, die die 8-Megapixel-Kamera im iPhone 6 ersetzt. Die hohe Bildauflösung soll die Kamera in beiden neuen iPhones erreichen. 9to5Mac will erfahren haben, dass das 6s als erstes Apple-Smartphone Videoaufnahmen im ultrahochauflösende 4K-Format erlauben soll. Namentlich wird die Quelle dabei jedoch nicht genannt.

ARCHIV - A file photo dated 19 September 2014 showing the new iPhone 6 models displayed in the window at a local Apple store in Dallas, Texas, USA. Photo: EPA/LARRY W. SMITH (zu dpa "iPhone 6 treibt Apple zum nächsten Milliardengewinn" vom 21.10.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Apple Store mit iPhone 6: Jetzt stellt Apple nach Nachfolgemodell iPhone 6s vor. Auch zum iPhone 7, das 2016 kommen soll, gibt es schon die ersten Gerüchte

Foto: Larry W. Smith/dpa

Zu den wichtigsten Upgrades, die Kuo vorausgesagt hat, gehört ein so genannter Forcetouch-Bildschirm, den die 6s-Serie haben soll. Die Force Touch – Technologie ist bereits in der Apple Watch und im Trackpad der neuen Macbooks im Einsatz und fügt dem Touchscreen so etwas wie einen rechte Maus-Taste hinzu. Das Druck-sensible Display erkennt, wie stark der Benutzer seinen Finger auf das Display drückt, so dass dem Druck entsprechend verschiedene Anwendungen gestartet werden können.

Verschiedene Quellen spekulierten in den vergangenen Tagen über einen so genannte „3D-Forcetouch“-Bildschirm, der im 6s verbaut werden soll und der sogar drei verschiedene Berührungsvarianten unterscheiden kann.

Erste Infos zum iPhone 7

Ming-Chi Kuos Quellen zufolge wird übrigens das iPhone 7, das im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll, nur zwischen 6 und 6,5 mm dick sein – vergleichbar mit dem aktuellen iPod touch und dem iPad Air 2, die beide nur 6,1 mm schmal sind. Das aktuelle iPhone 6 misst 6,9 mm, die neue Aluminium-Legierung, mit der das iPhone 6s auf den Markt kommen soll, wird es voraussichtlich 7 mm dick machen. Als „Series 7000 Aluminium“ wird das Material bereits bei der Apple Watch verwendet.

90 Millionen Einheiten beauftragt

Anfang Juli war im Wall Street Journal zu lesen, dass die Produktion der neuen 6s-Geräte bereits gestartet sei und Apple bei seinen Zulieferern 85 bis 90 Millionen Stück bis Ende des Jahres in Auftrag gegeben habe. Das deutet darauf hin, dass Apple vom Erfolg der 6s-Serie überzeugt ist.

Im vergangenen Jahr bestellte Apple laut Informationen von n.tv zwischen 70 bis 80 Millionen Geräte und verkaufte im Weihnachtsquartal 74,5 Millionen Einheiten. Mit dem iPhone 6 und dem 6 Plus habe der Konzern den größten Quartalsgewinn der Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte einfahren und den Marktanteil weltweit erhöhen können.

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Von Susanne Neumann
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