31.10.2013, 16:28 Uhr | 0 |

Rückrufaktion von Apple Bei Tausenden von iPhones schwächelt der Akku

Wer ein iPhone 5S gekauft hat, das eine ungewöhnlich kurze Akkulaufzeit hat und auch fürs Aufladen besonders lange braucht, kann sein Gerät jetzt anstandslos gegen ein neues iPhone 5S austauschen. Apple hat inzwischen eingeräumt, dass bei einigen seiner neuen Smartphones ein Produktionsfehler genau diese Probleme verursacht.

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Käufer des iPhone 5S haben die schlechte Akkulaufzeit beklagt. Jetzt gibt Apple einen Herstellungsfehler zu und ruft Geräte zurück.  

Foto: Apple

Das neue iPhone-Modell 5S zeichnet sich eigentlich durch eine im Vergleich zum Vorgängermodell nochmals verlängerte Akkulaufzeit aus – so verspricht es zumindest der Hersteller Apple. Bei normaler Nutzung waren das beim Vorläufermodell ein bis zwei Tage Betrieb, bis der Akku wieder aufgeladen werden musste.

Deshalb war der Ärger bei den Käufern eines der Exemplare besonders groß, deren Akku wesentlich schneller schlapp macht oder ungewöhnlich lange braucht, bis er aufgeladen ist.

Apple hat jetzt gegenüber der „New York Times“ eingeräumt, dass eine „sehr begrenzte Anzahl“ von iPhone-5S-Modellen Probleme mit der Akkulaufzeit haben. Der Defekt reduziert die Akkulaufzeit und verlängert auch die Ladezeit der Geräte. Der Fehler wird nicht unbedingt durch einen defekten Akku hervorgerufen, sondern könnte auch von der Steuerungselektronik verursacht sein.

Einige Tausend Geräte betroffen?

Über die Anzahl der defekten Geräte und betroffenen Besitzer möchte sich das Unternehmen nicht äußern. Die New York Times schätzt die fehlerhaften iPhones auf einige Tausend.

Apple rief jetzt auch die betroffenen Kunden auf, sich so bald wie möglich beim Support zu melden, um ihre fehlerhaften iPhone 5S-Geräte einzusenden. Jeder dieser Kunden soll dann ein neues Gerät erhalten – es würde keine Reparaturen geben.

Eine Apple-Sprecherin gab an, man sei schon dabei, sich mit betroffenen Kunden in Verbindung zu setzen, um den Austausch ihrer Geräte zu starten. Leider verfüge der Konzern nicht über die Kontaktdaten aller Käufer. Deshalb sei es sinnvoll, dass sich betroffene Käufer direkt an den Apple-Support wenden.

Daraus lässt sich ableiten, dass nur eine oder mehrere ganz bestimmte Chargen von dem Problem betroffen sind, deren Seriennummern der Hersteller kennt. 

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Von Klaus Ahrens
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