17.10.2014, 12:50 Uhr | 0 |

Dünner als iPhone 6 Apple beglückt Fans mit neuen iPads und superscharfem iMac

Apple-Chef Tim Cook stellte in der Nacht zu Freitag neue Produkte für diesen Herbst vor: iPad Air 2, iPad mini 3 und den aktuellen iMac. Alles wird leichter, schneller und liefert mit Retina-Displays gestochen scharfe Bilder. Das iPad Air 2 ist sogar dünner als das iPhone 6. 

Der 27 Zoll große Retina-Bildschirm des neuen iMacs erlaubt eine Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln
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Der 27 Zoll große Retina-Bildschirm des neuen iMacs erlaubt eine Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln. Kostenpunkt in Deutschland: 2599 Euro. 

Foto: Apple

Pünktlich zum Vorweihnachtsgeschäft liefert Apple seinen Fans auch in diesem Jahr wieder Ideen für die Wunschliste. In der Nacht präsentierte Apple-Chef Tim Cook im kalifornischen Cupertino, mit welchen Produkten sich der Konzern zukünftig auf dem hart umkämpften Markt behaupten will. Optimierung und Vernetzung sind Schlagwörter: iPads und iMac werden dünner, schneller, haben bessere Kameras, schärfere Displays und arbeiten vernetzt über die Cloud.

Das iPad Air 2 ist noch dünner als das iPhone 6

Da ist zunächst das iPad Air 2. Das Display misst wie bei seinem Vorgänger 9,7 Zoll, aber nun soll das Tablet mit einem neuen Prozessor A8X um beachtliche 40 Prozent schneller und neun Gramm leichter geworden sein. Mit nur 6,1 Millimeter ist es sogar noch flacher als das iPhone 6 (6,9 Millimeter) und wohl das dünnste Tablet weltweit. Ob sich das wohl verbiegen lässt wie das neue iPhone

Die iSight-Kamera auf der Rückseite hat jetzt eine Auflösung von acht Megapixeln, eine Serienbildfunktion, den inzwischen sehr beliebten Zeitraffermodus und sie kann Panoramafotos mit bis zu 43 Megapixeln und Videos aufnehmen. Vorne gibt es dann noch die Frontkamera Face Time HD, mit der man unter anderem Videos in voller HD-Qualität aufnehmen kann.

Wie beim neuen iPhone hat auch das iPad Air 2 nun einen Fingerabdrucksensor. Unter anderem dient der Touch-ID zur Authentifizierung beim Bezahldienst Apple Pay, der in Deutschland aber noch nicht zur Verfügung steht. Die Preise reichen von 489 Euro bei einem internen Speicher von 16 Gigabyte bis zu 689 Euro für 128 Gigabyte.

Für 389 Euro (bei 16 Gigabyte) ist dagegen das günstigste iPad mini 3 zu haben. Spektakuläre Veränderungen sind beim kleineren 7,9 Zoll großen Tablet-Bruder zwar nicht zu melden. Aber das neue mini hat nun auch eine iSight-Kamera, einen Fingerabdrucksensor und neben den Varianten in schwarz und weiß auch eine in gold.

Geliefert werden die Tablets mit einer aktualisierten Version der mobilen Software iOS 8.1.

Neuer iMac mit Retina-Display kostet 2599 Euro

Außer den beiden Tablets stellte Tim Cook in Cupertino auch eine Neuauflage des Desktop-Computers iMac vor. Der hat jetzt einen bis zu 4 GHz schnellen Prozessor, einen Arbeitsspeicher mit acht Gigabyte und eine interne Festplatte mit einem Terabyte. Das Retina-5K-Display bringt es bei einem 27-Zoll-Bildschirm auf eine Auflösung von 5120x2880 Pixeln. Das entspricht der vierfachen Auflösung des bisherigen 27-Zoll-Modells und bringt 218 Pixel pro Zoll unter. Das alles kostet allerdings mindestens 2599 Euro. Mit dem neuen iMac kommt auch die aktuelle Version des Betriebssystems Yosemite, das ab sofort kostenlos heruntergeladen werden kann.

Betont hat Tim Cook in seiner Präsentation, dass Apple künftig die Verbindung der Geräte untereinander verstärken wolle. Ein Text, der auf dem Mac begonnen wurde, kann dann ohne weiteres auf dem iPad weitergeschrieben werden. Praktisch, aber bei den Nutzern stößt das nicht nur auf Gegenliebe. Schließlich muss für einen kontinuierlichen Zugriff alles in der Cloud gespeichert werden, was wiederum Befürchtungen wachruft, dass man als Nutzer nicht der Einzige ist, der sich den Zugriff erlaubt. 

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Von Gudrun von Schoenebeck
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