15.09.2015, 08:00 Uhr | 0 |

IAA 2015 Die verrücktesten Studien auf der IAA in Frankfurt

Ab Donnerstag trifft sich die Autobranche auf der größten Automesse der Welt, der IAA in Frankfurt. Und das sind einige der Neuheiten, die Herzen der Autofans höher schlagen lässt. 

Hyundai N 2025
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Mit dem N 2025 will Hyundai in die Performance-Liga einsteigen. 2025 soll der Flitzer auf die Straße kommen. 

Foto: Hyundai

Über 1000 Aussteller aus 35 Ländern präsentieren ihre neuen Modelle und Neuentwicklungen auf der IAA. Die weltgrößte Automesse erwartet über 800.000 Besucher. Freuen können sich PS-Fans zwischen dem 17. und 27. September 2015 auf viele neue Modelle. Doch die meisten Blicke, Ahs und Ohs ziehen die Studien und Konzeptfahrzeuge auf sich. Denn sie erlauben einen Blick in die Zukunft des Autos.

1. Hyundai N 2025 Vision Gran Turismo Concept

Hyundai zeigt auf der IAA sein sogenanntes N 2025 Vision Gran Turismo Concept. Das futuristische Konzeptfahrzeug der Submarke Hyundai N soll der Welt zeigen, mit welchen Vision die Koreaner zukünftig in die Performance-Liga einsteigen wollen.

Zunächst wird es seine Runden im Computerspiel Gran Turismo drehen. 2025 schließlich könnte der Flitzer tatsächlich auf die Straße kommen.

2. Audi e-tron quattro concept

Mit einem spektakulären Konzeptfahrzeug reist auch Audi zur IAA an: Der Autobauer aus Ingolstadt präsentiert seine Elektro-SUV-Studie e-tron quattro concept. Das Fahrzeug soll über drei E-Maschinen verfügen – zwei sind an der Hinterachse, eine an der Vorderachse montiert. Sie beschleunigen den Wagen mit 360 PS (Q6 r-tron) in unter 4 s von 0 auf 100 km/h. 

Gleichzeitig sind sie wahre Energiesparer. Mit einer Akkuladung soll das E-Fahrzeug 500 km weit fahren können. Energie liefern Akkus mit einem Energiegehalt von 95 kWh. 2018 soll der Elektro-SUV von Audi auf den Markt kommen.

3. Honda Project 2&4

Ein Augenschmaus der besonderen Art kommt von Honda. Der japanische Konzern präsentiert auf der IAA sein Project 2&4. Dabei handelt es sich um ein Gefährt mit offenem Cockpit, das das Fahrgefühl von Auto und Motorrad miteinander verbindet.

Das eingebaute V4-Viertakt-Aggregat hat ein maximales Drehmoment von über 118 NM (215 PS). Bei einer Länge von 3 m wiegt der Wagen lediglich 405 kg.

4. Thunder Power Elektroauto

Das asiatische Start-up Thunder Power präsentiert auf der IAA einen neuen Kraftprotz unter den Elektroautos: Er soll mit einem 320-kW-Motor (ca. 430 PS) in unter 5 s von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt angeblich bei 250 km/h.

Trotz dieser Werte soll der Wagen eine Reichweite von bis zu 600 km schaffen. Bislang hält Thunder Power geheim, welche Energiespeicher zum Einsatz kommen. Das will das Unternehmen erst bei der Messepräsentation verraten.

5. Peugeot Fractal

Peugeot will mit Fractal den Autofans ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das weiße Showcar aus Karbon hat einen 102-PS-Motor und eine 30 kWh-Batterie, die eine Reichweite von 450 km ermöglicht.

Viel interessanter sind allerdings andere Funktionen: Der Besitzer kann Fractal beispielsweise aus der Ferne per Smartwatch auf- und zuschließen. Im Inneren sind 14 Lautsprecher installiert, die unter anderem die Navigation interessanter gestalten: Soll der Fahrer beispielsweise rechts abbiegen, wandert die Navi-Stimme auf die rechten Lautsprecher.

6. Ferrari 488 Spider

Ferrari reist mit dem 488 Spider nach Frankfurt. Das Geschoss beschleunigt mit einem 670-PS-Motor in 3 s auf 100 km/h – und weiter auf 200 km/h in 8,7 s. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 325 km/h.

Bei gemütlicheren Fahrten über die Landstraße kann der Fahrer das patentierte faltbare Hardtop einfahren und die Vorzüge eines Cabrios genießen. Das dauert laut Ferrari 14 s.

7. Bugatti Vision Gran Turismo

Das spektakulärste Auto zeigt Bugatti. Den Veyron-Nachfolger Chiron gibt es derzeit schon im Playstation-Spiel Gran Turismo. Und das 1:1-Modell des Computerautos steht jetzt auf der IAA und soll das Design des Chiron schon vorweg nehmen. Der Chiron werde in jeder Hinsicht der beste Supersportler der Welt sein, sagt Bugatti-Chef Wolfgang Dürheimer in einem Interview mit dem Blog „Car and Driver“.

Nach Informationen der Zeitschrift auto motor und sport wird der 16-Zylinder-Motor auch im Chiron wieder als Mittelmotor platziert sein und alle vier Räder antreiben. Hinzu kommt ein in das Getriebe integrierter Elektromotor. Damit erreicht der Chiron eine Leistung von 1500 PS – 300 mehr als der Veyron – und das maximale Drehmoment von 1498 Nm. Als Höchstgeschwindigkeit soll der Chiron nach Computersimulationen 463 km/h erreichen, in nur 2,0 s soll der Bugatti von Null auf 100 km/h beschleunigen.

Der Preis soll bei 2,2 Mio € liegen. Das ist 1 Mio. € mehr als das nun ausverkaufte Modell Veyron. Von ihm hat Bugatti 450 Modelle verkauft. Auch der Chiron wird in streng limitierter Auflage von unter 500 Exemplaren angeboten.

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Von Patrick Schroeder
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