10.02.2015, 15:58 Uhr | 0 |

E-World in Essen Ausstellerrekord: 640 Unternehmen der Energiebranche stellen Neuheiten vor

Heute hat die europäische Leitmesse der Energiebranche, die E-World, ihre Pforten eröffnet und mit 640 Ausstellern einen Rekord aufgestellt. Zu Gast in Essen sind Branchengrößen wie RWE und Industrieunternehmen wie Siemens.

Fachkongress Zukunftsenergien auf der E-World in Essen
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Volles Haus: Auf der Fachmesse E-World in Essen ist auch der Fachkongress Zukunftsenergien sehr gut besucht.

Foto: Rainer Schimm/E-world energy & water GmbH

Die Ausstellerliste der Fachmesse E-World in Essen liest sich wie das Who is Who der europäischen Energiewirtschaft: Zu Gast sind die Energieversorgungskonzerne RWE, EnBW und E.On, aber auch Shell, BP, Wingas und Gazprom. Die E-World wird aber auch für Industrieunternehmen immer bedeutsamer ­– vertreten sind beispielsweise Siemens, GE und ABB. Mit einem Stand vor Ort vertreten ist außerdem die Präfektur Fukushima aus Japan. Insgesamt sind es 640 Aussteller, 20 mehr als im Vorjahr. Die Messe erwartet 20.000 Besucher.

Energiemanagementsystem schützt vor Nebenkostennachzahlung

Wichtiges Messethema ist die intelligente Nutzung von Energie. Über 100 Aussteller präsentieren IT- und Softwarelösungen im Ausstellungsbereich Smart Energy. Zu ihnen zählt Green Pocket.

Der Softwarespezialist aus Köln hat ein TÜV-zertifiziertes Energiemanagement-System im Gepäck, das kontinuierlich den Energieverbrauch im Blick behält und Großunternehmen und Haushaltskunden gleichermaßen die Angst vor unangenehmen Nebenkostennachzahlungen nimmt. Sie können ein persönliches Budget in die Software eingeben, die für Laptop, Smartphone und Tablet funktioniert. Sobald das Budget überschritten ist, gibt das System Alarm.

Bosch präsentiert Stromspeicher für Privathaushalte

Zu Gast auf der E-World ist auch Bosch. Der Technikkonzern aus Gerlingen präsentiert Blockheizkraftwerke und sogenannte Organic Rankine Cycle (ORC) Systeme, die es Industrieunternehmen ermöglichen, mit Abwärme Strom zu erzeugen. Denn bis zu 50 Prozent der weltweit eingesetzten Energie geht bislang als Abwärme ungenutzt verloren.

Bosch zeigt zudem die sogenannte Energy Plattform – ein IT-System, mit dem Unternehmen Energieverbrauch und Energiekosten jederzeit im Blick haben. In Kombination mit einer Energieberatung, die Schwachstellen im Energiemanagement aufdeckt, sollen Einsparung von durchschnittlich 20 Prozent möglich sein. Ein weiteres Highlight: ein Stromspeicher für Privathaushalte mit Lithium-Ionen-Batterien und einer Speicherkapazität von 4,4 bis 13,2 Kilowattstunden.

Förderungsprogramme für Hochschulabsolventen und Start-ups

Parallel zu den Ausstellungen läuft der E-World-Kongress. In 30 Konferenzen referieren Experten aus Politik und Wirtschaft über die Zukunft des europäischen Energiemarktes, den internationalen Strom- und Gasmarkt sowie über Geschäftsmodelle für Erneuerbare Energien. Die Messe versteht sich zudem als Sprungbrett in den Markt: Sie will mit Förderprogrammen junge Unternehmen und Hochschulabsolventen dabei unterstützen, in der Branche Fuß zu fassen. 20 Start-ups präsentieren sich auf dem Gemeinschaftsstand „Junge innovative Unternehmen.“ 

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Von Patrick Schroeder
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