25.09.2013, 15:19 Uhr | 0 |

Apple aktualisiert iMacs Ohne Ankündigung: Neue Geräte in alter Optik mit mehr Leistung

Apple hat seine iMacs überarbeitet. Am Aussehen der extrem dünnen Rechner, in deren Bildschirm der gesamte PC untergebracht ist, hat sich zwar nichts verändert. Wohl aber an den inneren Werten: So werden die Computer schneller und verfügen über den neuesten WLAN-Standard.

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Die iMacs sind weiterhin ultraflach und bringen den gesamten PC im Bildschirm unter. Die neue Generation sieht zwar genauso aus wie die Vorgänger, ist aber schneller und leistungsfähiger.

Foto: Apple

Apples iMac läuft ab sofort mit Intels sogenannten Haswell-Prozessoren mit vier Kernen. Diese bieten zwar bis zu acht Prozent mehr Leistung, verbrauchen aber unter Volllast auch mehr Strom. Die Haswell-Prozessoren gelten in der Computerbranche wegen ihres moderaten Leistungszuwachses als Evolution, nicht als Revolution.

Ein größerer Fortschritt ist da schon der neue WLAN-Standard 802.11ac. In Verbindung mit einem kompatiblen Router beschleunigt sich der Internetverkehr um das Dreifache im Vergleich zum noch verbreiteten Standard 802.11n. Maximal möglich ist ein Datentransfer von 1 Gigabit pro Sekunde. Damit zieht die neue WLAN-Technik, über die beispielsweise die neuen Smartphones Samsung Galaxy S4 und HTC One sowie das Laptop MacAir verfügen, auch in die Computer für den Schreibtisch ein.

50 Prozent schneller als vorherige Generation

Das Einstiegsmodell mit 21,5-Zoll verfügt über einen 2,7 GHz Quad-Core Intel Core i5 Prozessor und Iris Pro Grafik. Das High-End-Modell mit 21,5-Zoll-Monitor sowie beide 27-Zoll-Modelle sind mit bis zu 3,4 getaktet. Stark verbessert wurde die Grafikleistung der NVIDIA GeForce 700 Serie. Die Grafik verfügt über einen doppelten Video-Speicher und bis zu 40 Prozent mehr Leistung.

Deutlich schneller sind die iMacs dank ihrer neuen Speichertechnik. Das Fusion Drive-Laufwerk kombiniert einen schnellen Flash-Speicher mit der traditionellen Festplatte. Apple spricht von 50 Prozent schnellerer Performance als bei der Vorgänger-Generation. Der iMac ist im Standard mit einer Festplatte mit einem Terabyte ausgestattet. Maximal sind 3 Terabyte möglich.

Günstiger als die bisherigen Modelle

Die besseren iMacs werden nicht nur ohne offizielle Ankündigung eingeführt, sie sind auch noch etwas günstiger als ihre aktuellen Vorgänger. Der etwa 21,5 Zoll große Einsteiger-iMac mit Intels Core i5-CPU kostet 1.299 Euro. die Variante mit 27 Zoll kostet mindestens 1.799 Euro. Die überarbeiteten iMacs sind damit 50 bis 80 Euro günstiger.

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Von Petra Funk
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