23.12.2016, 13:44 Uhr | 0 |

Abenteuerflug am PC Jagen Sie mit Drohnen durch die neue Elbphilharmonie

Kontrastprogramm zur Besinnlichkeit gefällig? Dann gucken Sie sich dieses spektakuläre Video an: Sie düsen mit zwei Drohnen durch die neue Elbphilharmonie in Hamburg. Viel Spaß beim Abheben. 

Das ist eine Präsentation der Extraklasse: Die Elbphilharmonie Hamburg hat Drohnenpiloten engagiert, die mit zwei Renndrohnen das neue Konzertgebäude erkunden. Resultat: ein spektakuläres Präsentationsvideo, das sich auf Facebook in den ersten 17 Stunden schon über 200.000 Menschen angesehen haben. Der Clou: Das Video ist interaktiv. Der Betrachter nimmt auf Fluggeschwindigkeit und Route der Drohnen Einfluss.

Fliegen wie in einem Videospiel

Klickt man auf die Website der Elbphilharmonie, glaubt man sich in einem Videospiel wiederzufinden. Links und rechts im Bild schweben zwei Drohnen zur Auswahl. Ihre Namen: Rock und Roll. Per Klick schickt der Betrachter seine Drohne auf den Flug. Es geht über der Elbe in Hoch- und Sturzflügen mit bis zu 80 km/h in Richtung Kaispeicher und schließlich zum imposanten Konzerthaus. Dort eine Pause und die Wahl: Weiter auf einer Außenstrecke fliegen oder die Elbphilharmonie von innen erkunden?

 

Entscheidet man sich für die Innentour, wird es richtig spannend: Die Drohnen fliegen über die großen futuristischen Rolltreppen in die Eingangshalle, von da auf die Außenplaza und schließlich über das Foyer in den großen Saal, der 2100 Sitzplätze fasst und eine unglaubliche Akustik hat.

Das alles begleitet von klassischer Musik. Der Clou: Will der Betrachter schneller fliegen, drückt er die Leertaste. Die Musik wechselt von Klassik zu pumpendem Electro. Das macht die Drohnenjagd noch unterhaltsamer. Übrigens reicht ein Mausklick aus, um während des Fluges zwischen den Kameras der Drohnen hin- und herzuschalten.

Elbphilharmonie eröffnet am 11. Januar 2017

Schon vor der Eröffnung am 11. Januar 2017 steht fest: Die Elbphilharmonie ist ein neues Wahrzeichen Hamburgs. Die Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuronc aus Basel haben einen Bau mit einer 16.000 m2 großen Glasfassade verwirklicht, der ungeheure Identifikationskraft ausstrahlt.

Ganz reibungslos ging der Bau aber nicht über die Bühne. Die Bauzeit betrug zehn Jahre – begleitet von Skandalen und Kostenexplosionen. Am Ende standen 789 Millionen € auf der Rechnung. Geplant waren 77 Millionen.

Haben Sie Lust auf die Drohnenjagd bekommen? Das Video sehen Sie hier.

Solche Flüge liegen übrigens im Trend: Das Mercedes-Museum in Stuttgart hat sich gerade auch solche Drohnenflüge per Kamera gegönnt. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Von Patrick Schroeder
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