13.01.2015, 09:11 Uhr | 0 |

Bewegungssensor eingebaut Smarte Radpedale alarmiert Besitzer bei Diebstahl

Fahrradfahrer aufgepasst: Ein französisches Start-up hat auf der Messe CES in Las Vegas ein sehr spezielles Radpedal vorgestellt. Es ist eine Art Diebstahlschutz und Fitnesstrack in einem. Die ganze Technik ist im Pedal eingebaut. 

Smarte Pedale
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Die smarte Pedale von Connected Cycle kann als Diebstahlschutz und Fitnesstrack genutzt werden. 

Foto: Connected Cycle

Radfahren ist trendy. Das könnte der Erfindung des Unternehmens Connected Cycle zugute kommen. Denn interessant an dem smarten Pedal ist vor allem der Bewegungssenor: Hat man das Rad irgendwo abgestellt und es wird dort bewegt – womöglich von Dieben – bekommt der Besitzer eine Benachrichtigung über eine App. Und noch mehr: Man kann sein Rad orten, falls man mal vergisst, wo man es geparkt hat.

Fitnessdaten lassen sich auch später abrufen

Außerdem bietet die Pedale einen guten Überblick mit Fitnessdaten: zum Beispiel über gefahrene Kilometer, das Tempo dabei und wie viele Kalorien währenddessen verbrannt wurden. Chip.de zufolge kann man diese Infos auch direkt in der Pedale speichern und später an das Mobiltelefon weiterleiten – was Sinn macht, wenn das Smartphone mal zu Hause liegenbleibt.

Pedale braucht also immer ein Mobilfunknetz

Möglich ist das alles, weil sich in der Pedale ein GPS-Modul und ein GPRS-Modem befinden. Dadurch wird die Verbindung zum Smartphone hergestellt. Die Zwischenstation bildet die Cloud des Herstellers: Dort werden die Daten gespeichert.

Die Pedale braucht also immer ein Mobilfunknetz, um sie weiterzuleiten. Das Gute: Ladestress mit Kabeln gibt es bei diesem Gadget nicht. Denn die Pedale, übrigens in wenigen Minuten anmontiert, hat einen integrierten Akku, der sich beim Radeln von selbst auflädt. Bereits nach einer halben Stunde soll man dann rund zwei Tage lang mit dem Netz verbunden bleiben.

Preis und Markteinführung noch nicht bekannt

Über das wichtige Detail Preis schweigt der Hersteller bisher. Bekannt ist jedoch, dass der Kaufvertrag  über zwei Jahre laufen soll, damit Pedal, Cloud des Herstellers und das eigene Smartphone kommunizieren können. Irgendwann in diesem Jahr soll das Smart-Pedal auf den Markt. Wann genau? Auch das steht noch nicht fest.

Technik noch nicht ganz ausgereift

Was die App betrifft, so gibt es laut Golem.de die Betaversion nur für iOS. Die für Android sei jedoch vorgesehen.

Außerdem soll die Technik noch nicht ganz ausgereift sein: Denn bei den gezeigten Prototypen fehlt noch ein spezielles Code-Schloss zum Sichern der Pedale. Und wird die abmoniert, ist gleich der ganze Diebstahlschutz für die Katz: Orten jedenfalls lässt sich das Rad dann nicht mehr.

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Von Lisa von Prondzinski
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