02.10.2013, 13:00 Uhr | 0 |

Soziales Netzwerk Facebook erweitert seine Suchfunktion „Graph Search“

Die Suchfunktion „Graph Search“ auf Facebook erhält neue Funktionen. Die Nutzer können jetzt auch Posts, Status-Updates, Bildunterschriften und Kommentare nach Inhalten durchforsten. Das Update von Graph Search gilt jedoch bisher nur für einen beschränkten Nutzerkreis. 

Bereits im Juli dieses Jahres hatte Facebook die umfangreiche Suchmaschine „Graph Search“ eingeführt. Mit Eingaben wie „Restaurants, die meine Freunde mögen“ kann der Facebook-Nutzer sein soziales Netzwerk systematisch durchsuchen. Die Funktion sucht auch in den Meldungen fremder Nutzer, aber nur dann, wenn diese öffentlich geteilt werden.

Im deutschsprachigen Raum nur sehr begrenzt verfügbar

Bisher ist Graph Search allerdings nur für einen geschlossenen Nutzerkreis verfügbar, der nach Angaben von Facebook erweitert werden soll. Die Sprache muss auf Englisch (US) eingestellt sein und der Facebooker muss am PC sitzen, denn eine mobile Version gibt es noch nicht. Im deutschsprachigen Raum ist Graph Search nur sehr begrenzt als Beta-Version samt Warteliste zugänglich.

Jetzt verkündete Facebook, dass die Funktion weiter ausgedehnt worden sei. „Wir wollen das zunächst nur einer kleinen Gruppe bereitstellen“, heißt es im Facebook-Blog, „und den Graph Search dann nach dem Feedback der Nutzer weiter verbessern.“ Graph Search durchforstet nun auch Posts und Status-Updates, Bildunterschriften, Verortungen, Kommentare und Orte. Dabei kann der Nutzer sowohl zeitliche als auch räumliche Einschränkungen machen und zum Beispiel nach „Posts meiner Freunde im letzten Monat“ suchen oder nach „Posts, die im Weißen Haus geschrieben wurden“.

Vielleicht will er auch regelmäßig dem eigenen Gedächtnis auf die Sprünge helfen und noch einmal lesen, was er im Laufe der Zeit veröffentlicht hat. Dann fragt er Facebook nach „Posts, die ich kommentiert habe“ oder nach „Meinen Posts aus dem vergangenen Jahr“.

Einstellungen zur Privatsphäre regelmäßig überprüfen

Wie bei jeder Neuerung, die Facebook bekannt gibt, sorgt auch die Graph-Search- Funktion für Gesprächsstoff, insbesondere zum Thema Privatsphäre. Abstellen lässt sich die Suchfunktion im eigenen Profil nämlich nicht. Nach allem, was man mit Freunden oder der Facebook-Öffentlichkeit geteilt hat, kann gesucht werden.

Zwar aktiviert die neue erweiterte Suchfunktion keinerlei Änderungen in den vom Nutzer selbst kontrollierten Privatsphäre-Einstellungen. Die gelegentliche Überprüfung und eventuell auch nachträgliche Korrektur bei einzelnen Posts ist jedoch auch ohne Graph Search eine gute Idee.

Etwa bei den „Informationen“, die im Facebook-Profil zur eigenen Person öffentlich geteilt werden. Wer hier Angaben zu Wohnort, Beruf oder Beziehungsstatus gemacht hat, sollte überlegen, was davon er öffentlich teilen will. Im Aktivitätenprotokoll, über das man leicht durch den entsprechenden Button auf dem Coverfoto im Profil gelangt, lässt sich gut überprüfen, welche Posts, Bilder und Links man veröffentlicht und kommentiert hat. Bei jeder einzelnen Aktivität lässt sich auch im Nachhinein die Einstellung zur Privatsphäre ändern.

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Von Gudrun von Schoenebeck
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