16.12.2016, 07:08 Uhr | 0 |

Bepop 2 Quadrocopter Mit dieser Drohne bekommen Sie ein 3D-Modell Ihres Hauses

Was für ein Weihnachtsgeschenk: Ein 3D-Modell des eigenen Hauses. Der Weihnachtsmann braucht dafür allerdings den 850 Euro teuren Bepop 2 Quadrocopter und eine Cloud-Software. 

Drohne Bepop 2 von Parrot und Cloud-Software von Pix4D
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Dieses Package erstellt ein 3D-Modell des eigenen Hauses: Die Drohne Bepop 2 von Parrot und eine Cloud-Software von Pix4D. 

Foto: Parrot

Der Weg zum 3D-Modell des eigenen Hauses ist einfach: Der User markiert sein Grundstück auf einer Karte in einer Smartphone-App. Dann stellt er den Bepop 2 des Herstellers Parrot auf den Boden und schaltet ihn an. Der 500 g leichte Quadrocopter fliegt automatisch die Route ab, schießt mit einer 14-Megapixel-Kamera Luftbilder und nimmt Videos in Full-HD auf. Damit steht im 8 GB großen Speicher das Rohmaterial für das 3D-Modell des Hauses. Es folgt der nächste Schritt.

Cloud-Software verwandelt Bilder in 3D-Modell 

Jetzt kommt der Partner von Parrot ins Spiel: Pix4D. Der Softwarespezialist hat eine Cloud-Software entwickelt, die das Bildmaterial in ein 3D-Modell verwandelt. Wie einfach das funktioniert, demonstrieren die Unternehmen mit einem französischen Chateau. „Um das 500 m2 große Anwesen abzubilden, hat ein Parrot Bebop 2 zuerst einen Flug absolviert, der den Garten und die horizontalen Flächen eingefangen hat“, erklärt Pix4D. „In einem kreisförmigen Flug wurden das Hauptgebäude und Fassadendetails eingefangen.“

Die Entwickler haben die 109 Einzelbilder anschließend in die Unternehmens-Cloud geladen, wo sie die Software innerhalb von 30 Minuten zu einem fotorealistischen 3D-Modell zusammengesetzt hat. Und dieses Modell muss nicht digital bleiben.

3D-Drucker druckt Modell des Hauses

Ein 3D-Modell auf dem Computerbildschirm ist schön und gut. Doch viel beeindruckender ist doch ein Modell zum Anfassen, das die Verwandtschaft beim Weihnachtsbesuch auf dem Kaminsims bewundert. Um dieses Geschenk zu ermöglichen, braucht der Weihnachtsmann noch einen 3D-Drucker.

Und während die Geräte vor einigen Jahren noch mehrere Tausend Euro gekostet haben, gibt es sie heute schon für einen Bruchteil des Preises. Der Micro der US-Firma M3D etwa geht für knapp 220 € über die Ladentheke. Der kleine 3D-Drucker sieht aus wie ein kleiner Würfel mit 18,5 cm langen Seiten und hat einen Bauraum von 11x11x12 cm. Für ein kleines 3D-Modell des eigenen Hauses reicht das allemal.

Oder wollen Sie Ihr Haus in Originalgröße nachbauen? Dann wenden Sie sich am besten an WinSun. Den chinesischen Ingenieuren ist es nämlich gelungen, eine Prachtvilla mit dem 3D-Drucker herzustellen. Er nutzt Zement als Tinte. 

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Von Patrick Schroeder
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