20.11.2013, 11:54 Uhr | 0 |

Neue Elektromodelle Luxus- und Sparmobile auf der Tokio Motor Show

Der Star der 43. Motor Show in Tokio soll ein ganz kleiner sein: das Elektroauto MC-bvon Honda. Blickfänge sind aber eher die Konzeptstudien, die vor allem die japanischen Autobauer präsentieren.

Nissan Blade Glider
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Ein Auto für die Superhelden der Zukunft: der Blade Glider, eine neue Studie von Nissan.

Foto: Nissan

Schon der Name erinnert an Science Fiction, an übermenschliche Kräfte: „Blade Glider“. Nissan präsentiert die Konzeptstudie ab 22. November auf der Tokio Motor Show. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Renner für die übernächste James-Bond-Generation, ist in Wahrheit ein Elektroauto, das dank seiner Dreiecksform optimale Aerodynamik bieten soll. Besonders leicht dank zahlreicher Karbonbauteile, erinnert der Blade Glider auch innen eher an einen Jet. Der Fahrer sitzt in einem Cockpit, dahinter gibt es Platz für zwei Mitreisende.

Eine der vielen Studien, die nie zur Serienreife gelangen? Nissan verspricht, dass auf Basis des Blade Gliders ein Massenprodukt entstehen soll. Elektroautos einer neuen Generation sind einer der Schwerpunkte auf der Tokio Motor Show. So präsentiert auch Honda ein batteriegetriebenes Fahrzeug, das bald zumindest in Kleinserie an den Start gehen wird. Der MC-bist noch einige Zentimeter kürzer und schmaler als ein Smart ForTwo, beschleunigt auf gut 70 km/h und hat eine Reichweite von rund 80 Kilometern. Mit dem Modell schielt Honda vor allem auf den Markt in asiatischen Großstädten.

Nackenheizung im Cabrio

Die Tokio Motor Show ist traditionell vor allem eine Plattform für die asiatischen Hersteller. Toyota präsentiert fünf neue Modelle, darunter auch ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle, das 500 Kilometer Reichweite haben und 2015 auf den Markt kommen soll. Daihatsu will mit zwei neuen Studien Geschmack auf eine Reihe sportlicher Klein-Cabrios machen, Lexus bietet mit dem RC ein neues Sportcoupé in der oberen Mittelklasse an.

Die Europäer konzentrieren sich bei ihrem Auftritt in Japan vor allem auf das höhere Preissegment und auf besonderen Komfort. Das gilt auch für Mercedes, BMW und Porsche. Die Bayern führen mit dem 4er Cabrio ein Modell vor, das unter anderem eine Nackenheizung bietet. Größer als der Vorgänger aus der 3er-Reihe und sportlich ausgelegt ist das 4er Cabrio mit einem versenkbaren Hardtop, das Ganzjahrestauglichkeit garantieren und sich in weniger als 20 Sekunden versenken lassen soll.

VW präsentiert Twin-Up

Mercedes setzt in Japan vor allem auf Exklusivität. Der SLS AMG GT Final Edition ist ein auf 350 Stück limitiertes Sondermodell mit Flügeltüren und einem 591 PS starken Antrieb, der den Sportwagen auf elektronisch begrenzte 320 km/h bringt. Ähnlich kraftvoll kommt die Weiterentwicklung von Porsche daher, die in Tokio Weltpremiere feiert: 570 PS und 310 km/h Spitze sind für den Panamera Turbo S angegeben.

Weniger sportlich, aber dafür zukunftssicherer will sich Volkswagen in Tokio präsentieren. Im Mittelpunkt des Wolfsburger Messestandes steht der Twin-Up – ein Diesel-Hybrid, der mit nur 1,1 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer auskommen soll.

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Von Werner Grosch
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