13.12.2016, 07:14 Uhr | 0 |

Cooperative Mobility Ecosystem Autonomes Auto von Honda rockt Las Vegas

Honda springt auf den Zug der selbstfahrenden Autos auf: Auf der CES 2017 in Las Vegas präsentiert der Autobauer einen knuffigen Fahrwürfel mit künstlicher Intelligenz, die mit dem Fahrer spricht. Ein neuer Konkurrent für VW und Daimler. 

Das Cooperative Mobility Ecosystem von Honda
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So stellt sich Honda die Elektromobilität der Zukunft vor: Das Cooperative Mobility Ecosystem fährt autonom und spricht sogar mit den Passagieren. 

Foto: Honda

Alle Jahre wieder geht vom 5.-8. Januar 2017 in Las Vegas die International Consumer Electronics Show (CES) über die Bühne – die weltweit größte Fachmesse für Unterhaltungselektronik. Am Stand von Honda wird es einen kleinen Zweisitzer zu bestaunen geben, der an einen futuristischen Smart erinnert. Der Clou: Das E-Fahrzeug namens Cooperative Mobility Ecosystem – bislang nur eine Studie ­– wird autonom fahren können.

Passagiere widmen sich dann während der Fahrt anderen Aufgaben, lesen Zeitung oder spielen mit dem Tablet. Es gibt allerdings auch ein Lenkrad für ganz normale Fahrten. 

Künstliche Intelligenz: Fahrzeug spricht mit dem Fahrer

Über die Technik des autonomen Autos ist bislang nicht viel bekannt. Honda wirft aber mit großen Schlagwörtern um sich – mit „emotion engine“ beispielsweise. Dahinter verbirgt sich eine Künstliche Intelligenz, die mit Passagieren spricht. Sie geht dabei angeblich sogar auf ihre Gefühle ein. Ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen Auto und Besitzer?

Wollen Sie nicht mit Ihrem Auto sprechen oder ist Ihnen die Honda-Studie zu klein? Etwas größer ist die VW-Studie I.D., mit der Volkswagen die Massen von der Elektromobilität überzeugen will.

Das elektrische VW-Mobil ist 4,1 m lang, hat einen 170-PS-Motor und soll mit einer Akkuladung eine Reichweite von 400 bis 600 km schaffen. Der Stromer soll 2020 für knapp 30.000 € auf den Markt kommen. Ab 2025 fährt das Auto laut VW sogar autonom.

Pompöse Alternative: 750 PS starker Stromer von Daimler

Wesentlich größer und viel, viel schöner ist die Alternative von Daimler: Vision Mercedes-Maybach 6 – ein 5,70 m langes Elektroauto, dessen lang gezogene Form den Atem von Autoenthusiasten stocken lässt. Und dann erst der Innenraum: Luxus pur. Es gibt geschwungene helle Ledersessel und eine Frontscheibe, die gleichzeitig Display ist. Sensoren überwachen die Vitalfunktionen der Passagiere und passen automatisch Temperatur und Lichteinfall an.

Unter der Motorhaube kreist die Sau: Der Elektromotor hat 750 PS und beschleunigt das rote Geschoss in weniger als vier Sekunden auf 100 km/h, bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Die Batterie des Mercedes-Maybach 6 hat eine Kapazität von 80 kWh und ermöglicht eine Reichweite von 500 km. An einer Gleichstrom-Ladestation muss der Flitzer bei einer Ladeleistung von 350 kW nur 30 Minuten ans Netz, um den Akku komplett zu laden. 

Einen Überblick über aktuelle E-Autos anderer Hersteller finden Sie hier

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Von Patrick Schroeder
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